Sorgen bei der Queen

Prinz Philip im Krankenhaus

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In der Vorwoche amüsierte er sich beim Staatsbesuch noch prächtig mit Carla Bruni-Sarkozy. Inzwischen wird Prinz Philip mit einer verschleppten Erkältung im Krankenhaus behandelt.

Prinz Philip, der Mann der britischen Königin Elizabeth II., ist wegen einer verschleppten Erkältung ins Krankenhaus gebracht worden. Der 86-Jährige werde wegen einer Infektion im Brustraum behandelt, teilte der Buckingham Palast mit.

Philip wurde mit einem Privatauto am Donnerstagnachmittag in die Klinik gebracht, es handelte sich nach Angaben eines Sprechers nicht um einen Notfall. Nach einer mehrtägigen Erkältung wollten ihn die Ärzte genau untersuchen. Am Freitag habe sich der Prinz schon wieder um Schriftverkehr gekümmert. Alle Termine Philips für das Wochenende wurden jedoch zunächst abgesagt.

Schon am Mittwoch keine Termine

Sprecher des Londoner Krankenhauses König Edward VII. wollten sich nicht zum Gesundheitszustand des prominenten Patienten äußern. Bereits am Mittwoch hatte Philip wegen einer Erkältung seine Teilnahme an einer Gedenkveranstaltung für den Erstbesteiger des Mount Everest, Sir Edmund Hillary, abgesagt. Beim Staatsbesuch des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und dessen Frau Carla vergangene Woche schien der Prinz jedoch noch bei bester Gesundheit.

Humor und Fehltritte

Prinz Philip ist bei nahezu allen Veranstaltungen immer an der Seite der Queen. Er ist für seinen Humor, aber auch für seine Fehltritte bekannt. Bei einem Besuch in China beispielsweise warnte er britische Studenten: "Wenn ihr noch länger hierbleibt, bekommt ihr Schlitzaugen." Philip ist seit 1947 mit Elizabeth verheiratet. Er ist ein Spross der königlichen Familie Griechenlands, verzichtete jedoch auf seinen Titel, als er im Jahr seiner Hochzeit britischer Staatsbürger wurde. 1939 trat er der britischen Marine bei und kämpfte während des Zweiten Weltkriegs gegen Nazi-Deutschland.

Als Elizabeth die Thronfolge antrat, gab er seine Armeelaufbahn auf, um die Königin fortan in ihren Aufgaben zu unterstützen. Philip hat der Verfassung zufolge keine offizielle Rolle, damit zählt er zu den privaten Ratgebern der Königin.

(AP, N24)

05.04.2008 08:39 Uhr

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