Zur Erntezeit häufen sich hierzulande die Unfälle mit Traktoren und anderen Landmaschinen. Von August bis Oktober ereigne sich "regelmäßig eine große Zahl von schwersten Unfällen mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen", sagte der Leiter der Unfallanalyse der Sachverständigen-Organisation Dekra, Jörg Ahlgrimm, dem Nachrichtenmagazin "Focus". Im vergangenen Jahr waren demnach Landmaschinen in mehr als 1700 Unfälle verwickelt. Dabei seien 75 Menschen getötet und knapp 2300 verletzt worden, mehr als 600 von ihnen schwer.
Als Risiko gilt die mangelnde Auslegung der bis zu 40 Tonnen schweren Landmaschinen für den Straßenverkehr. Zudem seien viele Fahrer der Traktoren und anderer Landmaschinen überlastet. Da Landwirte heute immer größere Flächen mit immer weniger Arbeitskraft bewirtschaften, sitzen sie teils von frühmorgens bis spätabends auf den Fahrzeugen, um die Ernte rechtzeitig einzubringen.
(AFP)
29.08.2010 11:18 Uhr





