Die drohenden Streiks bei Air Berlin sind abgewendet: Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) einigten sich nach monatelangen Tarifverhandlungen auf bessere Arbeitsbedingungen für die Air-Berlin-Piloten. Air-Berlin-Piloten sollen nach Unternehmensangaben bis zum Jahr 2013 schrittweise dieselben Bedingungen erhalten wie jene des Ferienfliegers LTU, der von Air Berlin übernommen worden war.
Air Berlin sagte zu, auf besonders langen Langstreckenflügen einen dritten Piloten einzusetzen. Dies war eine Kernforderung der Gewerkschaft gewesen. Außerdem sollen künftig die Dienstpläne der Piloten flexibler erstellt werden. Die Zahl der freien Tage, der Urlaubsanspruch sowie die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sollen zudem an das Niveau der LTU-Piloten angepasst werden.
Die Tarifverhandlungen waren bereits zu Jahresbeginn aufgenommen worden. Mitte August hatten die Air-Berlin-Piloten in einer Urabstimmung für Streiks votiert, sollten die Verhandlungen nicht zu einem erfolgreichen Ende geführt werden.
(AFP)
01.09.2010 08:36 Uhr





