Gehälter von Führungskräften sind trotz Krise gestiegen

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Die Gehälter von Führungskräften sind trotz der Wirtschaftskrise zuletzt gestiegen. Leitende Angestellte verdienten in diesem Sommer 2,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie die Beratungsfirma Kienbaum in ihrer Vergütungsstudie zu leitenden Angestellten mitteilte. In den kommenden zwölf Monaten rechnen die Unternehmen erneut mit einer leichten Erhöhung.

Statt der "nur leicht steigenden Grundgehälter", werde die leistungsabhängige Zusatzvergütung immer wichtiger, die 91 Prozent der Führungskräfte auf erster Ebene erhalten könnten, erklärte Kienbaum. Für das Jahr 2009 erhielten sie demnach im Schnitt einen Bonus von rund 29.000 Euro.

Im Durchschnitt verdient ein leitender Angestellter laut Kienbaum-Studie 97.000 Euro pro Jahr auf der zweiten Ebene, während Führungskräfte der ersten Ebene unterhalb der Geschäftsführung 132.000 Euro verdienen. Als Topverdiener gelten weiterhin die Gesamtleiter der kaufmännischen Bereiche mit 157.000 Euro Jahresverdienst.

Auch die Größe des Unternehmens beeinflusst der Studie zufolge die Gehaltshöhe. Spitzengehälter erhielten zudem Führungskräfte auf erster Ebene in der Chemiebranche und der Mineralölverarbeitung, vergleichsweise wenig gebe es in der Bauwirtschaft.

(AFP)

01.09.2010 14:13 Uhr

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