Erdrückende Schulden

Immer mehr reiche Länder betroffen

Immer mehr reiche Länder nähern sich einer kritischen Verschuldung. Der Internationale Währungsfonds warnt vor Panik an den Mäkrten - und erklärt die Ängste gleichzeitig für überzogen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) befürchtet, dass sich viele reiche Länder einer Verschuldung nähern, die Panik an den Märkten auslösen könnte. Zugleich hält er jedoch Ängste, dass Regierungen zahlungsunfähig werden, für übertrieben.

In mehreren Studien über die Schuldenlage von 23 Staaten warnt der IWF, dass Griechenland, Italien, Portugal und Japan am stärksten Gefahr liefen, ihre fiskalischen Spielräume zu verlieren. In einer zweiten Kategorie "bedrohter" Länder befinden sich demnach die USA, Großbritannien, Spanien, Island und Irland. Die größten Spielräume, um mit neuen Bedrohungen für die globale Wirtschaft fertig zu werden, haben nach IWF-Einschätzung Australien, Dänemark, Südkorea, Neuseeland und Norwegen.

Der Währungsfonds betont, dass das Erreichen der Schuldengrenze zu einer massiven Vergrößerung der staatlichen Zinslasten führen könnte, ähnlich, wie dies in diesem Jahr mit Griechenland geschehen sei. Aber es müsse nicht zwangsläufig eine Panik an den Märkten entstehen. Das Risiko, dass eines der Länder zu einer Umschuldung gezwungen sein könnte, werde von den Märkten überschätzt.

(dpa, N24)

02.09.2010 14:27 Uhr

Indizes

Aktiensuche

Tops & Flops im DAX

SchließenSchließen Artikel versenden

Name des Absenders*:

E-Mail-Adresse des Empfängers*:


Ihre Mitteilung an den Empfänger:

Es gelten unsere Allgemeinen Nutzungsbedingungen

Sie befinden sich in: Nachrichten » Wirtschaft & Börse