iPad-Konkurrenten & Co.

Tablets und Minibeamer auf der IFA

Spätestens seit dieser IFA bekommt Apples iPad viel Konkurrenz. Auch aus Deutschland kommen einige der Rivalen. Ein weiterer IFA-Trend sind winzige Beamer mit großer Leistung.

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Im Mai hat Apple mit dem iPad einen neuen IT-Trend eingeläutet. Auf der IFA in Berlin ...
... haben nun auch andere Hersteller ähnliche Geräte präsentiert.
Das "Galaxy Tab" von Samsung hat einen 7-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1024x600 Pixeln.
Es wird mit Android 2.2 betrieben und kann sich über UMTS und WLAN mit dem Internet verbinden. Der 1.0-Ghz-Prozessor ...
... sorgt für ausreichend Geschwindigkeit beim Surfen und Arbeiten. Einen USB-Anschluss hat das Galaxy Tab nicht.
Das "Folio 100" von Toshiba zeigt sich offener. Neben einem HDMI-Anschluss besitzt es auch ...
... zwei USB-Anschlüsse. Außerdem hat das Folio 100 mit 10,1 Zoll (1024x600 Pixel) einen deutlich größeren Bildschirm.
Das Folio 100 verbindet sich über WLAN oder UMTS. Auch hier werkelt im Inneren das Google-Betriebssystem Android 2.2.
Deutlich kleiner und leichter ist das Streak von Dell. Sein Display ist nur 5 Zoll groß und besitzt eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln.
Auch hier wird Android als Betriebssystem verwendet und das Gerät beherrscht ebenfalls WLAN und UMTS.
Das Streak beherrscht wie das iPad Multitouch und kann dadurch noch effizienter und intuitiver bedient werden.
Konkurrenz aus Deutschland bekommt das iPad durch das a-Pad. Das Gerät des Herstellers a-rival gibt es ab diesem Herbst ...
... mit Bildschirmgrößen von 5, 8 und 10 Zoll. Die beiden größeren Geräte arbeiten mit Android 2.1, das Kleinere mit Android 1.6. Mit USB und HDMI ...
... zeigen sich die günstigen iPad-Konkurrenten (ab 199 Euro) anschlussfreudiger. Gegen Aufpreis wird neben WLAN auch UMTS unterstützt.
Ebenfalls aus Deutschland kommt das Interpad der e-noa GmbH. Es besitzt einen 10-Zoll-Bildschirm und beherrscht Multitouch.
Als Betriebssystem kommt Android 2.2 zum Einsatz. Mit dem Internet verbindet sich das Interpad über WLAN.
Dank USB und HDMI kann das Interpad problemlos an andere Geräte angeschlossen werden.
Neben den Tablets sind derzeit auch Mini-Beamer groß im Kommen. Der LED Pico Projektor von Samsung ist nur so groß wie eine Zigarettenschachtel.
Dennoch wirft der Winzling mit einer Helligkeit von 30 ANSI-Lumen bis zu 80 Zoll große Bilder an die Wand.
So groß wie ein Handy sind die Lumileo-Beamer von Toshiba. Mit 14 ANSI-Lumen sind die Geräte deutlich schwächer ...
... als die der Samsung-Konkurrenz. Dennoch genügt die Leistung für ein bis zu 65 Zoll großes Projektionsbild.
Auch Philips hat auf der IFA mit der PicoPix-Serie eigene Minibeamer vorgestellt. Die Geräte sind zwischen 20 und 30 ANSI-Lumen leuchtstark ...
... und können in der teuersten Version Bilder und Videos auch direkt von einer SD-Karte wiedergeben.
Eine Stufe weiter ist Samsung mit dem Galaxy Beam gegangen. Das Android-Smartphone kann über einen integrierten Minibeamer ...
... mit 9 ANSI-Lumen Bilder, Videos und Präsentationen direkt auf einer Projektionsfläche wiedergeben.
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Neun Jahre nach dem iPod und drei Jahre nach dem iPhone soll es einen weiteren Meilenstein setzen. Das iPad will die Lücke zwischen Handy und Laptop schließen.
Das iPad will etwas anderes sein. Zwar entspricht der Bildschirm mit 9,7 Zoll den Netbook-Maßen, aber das iPad soll natürlich viel cooler sein und vor allem mit seiner Software glänzen.
Neben Web, E-Mail, Video und Gaming gilt das besondere Augenmerk den E-Books. Apple tritt damit in Konkurrenz zum Kindle von Amazon sowie zu den E-Book-Readern von Sony und anderen Herstellern.
Die "New York Times" kündigte in San Francisco eine eigens für das iPad optimierte Anwendung an.
Das iPad wird wie das iPhone mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur.
Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben.
Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets "iWork" auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht.
Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils zehn Dollar im iTunes-Store verkauft.
Alle iPad-Modelle werden mit einer drahtlosen Internet-Verbindung (WiFi) angeboten, einige Modelle auch mit einem Mobilfunkmodem (UMTS).
Das iPad wird in den USA ab 499 Dollar angeboten. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten.
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In Deutschland ist Apples Tablet-PC iPad gerade erst auf den Markt gekommen. In Amerika wissen Nutzer jedoch schon längst: Mit dem jüngsten Spross ...
... aus Steve Jobs Technik-Familie lässt sich auch prima daddeln. Zahlreiche Download-Spiele sind für das iPad bereits verfügbar. Wir stellen einige der Besten vor.
Schön ist das Landleben, auch auf einem fremden Planeten! In "Astro Ranch HD" wird der Spieler in einer bunten Fantasiewelt abgesetzt und ...
... darf dort seine Scholle beackern, Gemüse anbauen und Tiere züchten. Wer "Farmville" aus Facebook kennt, wird sich schnell heimisch fühlen.
Malerische fernöstliche Landschaften und knackige Herausforderungen erwarten den Spieler in dem Action-Puzzler "Azkend HD". Wer die Aufgaben gut und schnell löst, ...
... findet auf dem Weg zum "Temple of Time" acht mächtige Talismane und kann damit den Fluch lösen, der über einem geheimnisvollen archäologischen Relikt liegt.
Spannend und unterhaltsam wird es in dem Adventure "Broken Sword - The Director's Cut". Der amerikanische Tourist George Stobbart und die französische Reporterin Nicole Collard ...
... müssen eine geheimnisvolle Attentatsserie aufklären. Neben den vielen Abenteuerelementen sorgen auch die Rätsel für langanhaltenden Spielspaß.
Flauschig und süß kommen die Chuzzles daher. Dennoch ist es in "Chuzzle" die Aufgabe des Spielers, möglichst viele der kleinen Tierchen zum Zerplatzen zu bringen.
Liegen mindestens drei Chuzzles nebeneinander, lösen sie sich mit einem lauten "Plopp" in Fetzen und Federn auf. Wer "Bejeweled" mag, wird "Chuzzle" lieben!
Schon vor 20 Jahren fesselte Sid Meier's "Civilization" Millionen Spieler weltweit an die Bildschirme. Jetzt kommt das Kultspiel als "Civilization Revolution" auf das iPad.
Im Gegensatz zur komplexeren PC-Version lässt sich ein Spiel auf dem iPad - zur Freude des Akkus - durchaus in wenigen Stunden gewinnen.
Ein wenig von einem Erfinder steckt doch in jedem Menschen. In "Cogs HD" dürfen dies iPad-Gamer unter Beweis stellen. Durch richtiges Einsetzen von mechanischen Teilen ...
... wie Rohre oder Zahnräder muss eine Maschine zusammengebaut werden. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn jeder Schritt sollte gut überlegt sein.
Horden kleiner aber fieser Monster warten in "The Creeps! HD" darauf, die Träume eines Kindes richtig böse zu machen. Doch zum Glück gibt es den iPad-Zocker, ...
... der auf dem Spielfeld rasch ein paar Leimtuben, Taschenlampen oder Wirbelstürme verteilt, die dem Getier den Garaus machen. Super spaßig!
Das gleiche Spielprinzip liegt "Fieldrunners" zugrunde. Auch hier müssen die von links kommenden Feinde mit geschickt platzierten Waffen ...
... ins Nirvana gebeamt werden. Für jeden vernichteten Gegner gibt es Credits und die können in neue Waffen investiert werden. Macht süchtig!
"Geometry Wars Touch" erinnert an die Automaten-Ballerspiele der ersten Generation. Mit den Daumen ist ein kleines Raumschiff zu steuern und die Schussrichtung zu bestimmen.
Knallbunte Optik und beeindruckende Effekte sorgen dafür, dass der Retro-Titel auch heute noch brilliert. Auf dem iPad sind die Endgegner sogar besonders groß.
Auf der Xbox gehört die Halo-Reihe zu den beliebtesten Spielen. "N.O.V.A. HD" ist quasi der Cousin des Egoshooters aus der iPad-Familie. Optisch und spielerisch ...
... sind die Ähnlichkeiten kaum zu übersehen. Auch hier gibt es spannende Kämpfe in futuristischen Kulissen. Die Steuerung ist über jeden Zweifel erhaben.
In "Plants vs. Zombies HD" nehmen die Killergewächse des Spielers den Kampf gegen anrückende Untote auf. Kohlköpfe und Kakteen werden so auf dem Spielfeld platziert, ...
... dass sie mit ihren höchst ungewöhnlichen Waffen möglichst viele Zombies aus den Latschen kippen. Spielidee und Grafik könnten kaum witziger sein.
Mit "Pocket Creatures" feiert eine Mode aus den Neunzigern auf iPhone und iPad ein kleines Revival. Wie bei einem Tamagotchi kümmert sich der Spieler um ein putziges ...
... aber zunächst völlig ahnungsloses Knuddel-Tierchen, versorgt es und erkundet mit ihm eine Insel. Mit der Zeit erlernt der Plüschzwerg immer mehr Fähigkeiten und bildet einen Charakter aus.
"Resident Evil" gehört zu den erfolgreichsten Videospiel-Reihen überhaupt. Teil vier hat es jetzt sogar auf das iPad geschafft. In dem Egoshooter begibt sich der Spieler in gewohnt ...
... gruseliger Kulisse auf die Suche nach der Tochter des US-Präsidenten und muss dabei jede Menge Zombies erledigen. Gänsehaut ist garantiert!
Auch Rennsport-Fans kommen auf dem iPad nicht zu kurz. Bei "Real Racing HD" kann auf optisch gut gemachten Rennpisten richtig Gummi gegeben werden.
Die Darstellung ist zwar nicht immer absolut flüssig, doch mangels besserer Alternativen ist der Titel allemal eine Probefahrt wert.
Adventure-Freunde erhalten mit "Sam & Max: The Penal Zone" wohlschmeckende iPad-Kost. Hase Max und sein Hundefreund Sam müssen diverse Rätsel lösen, Gegenstände finden ...
... und diese an anderer Stelle richtig einsetzen. Zwischen beiden Charakteren kann jederzeit gewechselt werden, was in vielen Fällen zur Lösung eines Rätsels auch notwendig ist.
In "Space Station: Frontier HD" verteidigt der Spieler durch geschicktes Platzieren von Waffen eine Raumstation gegen ankommende Feinde. Nebenbei werden ...
... auf benachbarten Asteroiden auch noch Mineralien abgebaut. Dadurch können neue Waffen angeschafft und die Raumstation nach und nach ausgebaut werden.
Mit "Sparkle HD" kommt ein weiterer Süchtigmacher auf das iPad. Farbige Murmeln rollen auf einer vorgegebenen Strecke in Richtung eines Lochs, dürfen aber nicht ...
... in dieses hineinfallen. Der Spieler schießt eine weitere farbige Murmel in die Schlange. Liegen dann mindestens drei gleiche Kugeln nebeneinander, verschwinden diese.
Fast ein viertel Jahrhundert nach dem Erscheinen des Films mit Tom Cruise landet "Top Gun" auch auf dem iPad. In dem Arcade-Shooter muss der Hobby-Pilot ...
... diverse Missionen in grafisch abwechslungsreichen Levels erfüllen. Dabei stehen die verschiedensten Typen von Flugzeugen und Waffen zur Wahl.
Bazooka durchladen und Stahlhelm auf, denn hier ballern die Würmer! "Worms HD" bringt den Computerspiel-Klassiker von 1994 aufpoliert auf den Apple-Tablet-PC. Verfeindete Würmer-Armeen ...
... stehen sich unversöhnlich gegenüber. Der Spieler muss nun versuchen, dem Gegner mit diversen Waffengattungen eher den Garaus zu machen als umgekehrt.
"Zen Bound" hat etwas von Yoga. Es erfordert Geschicklichkeit und beruhigt gleichzeitig das Gemüt. Den zweiten Teil gibt es auch für das iPad. Durch drehen des Handhelds ...
... umwickelt der Spieler eine Holzfigur mit einem Faden, bis sie komplett eingefärbt ist. Klingt sonderbar, ist aber ein ähnlicher Süchtigmacher wie Tetris & Co.
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(N24)

06.09.2010 17:25 Uhr

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