Mario Adorf

Das Multitalent wird 80

Schauspieler, Sänger, Entertainer - Vielseitigkeit zeichnet Mario Adorf aus. Nun feiert das international bekannte Multitalent seinen 80. Geburtstag. Doch an Ruhestand denkt er noch lange nicht.

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Er ist einer der wenigen deutschen Schauspieler, die auch internationale Berühmtheit erreicht haben: Neben Schauspiel für Bühne, Kino und Fernsehen...
... ist Mario Adorf auch als Autor, Entertainer und als Werbefigur bekannt geworden.
An der Universität Mainz studierte der Schauspieler mit italienischen Vorfahren Philosophie und Theaterwissenschaften. Auch wenn er sein Studium zugunsten der Schauspielausbildung abbrach, ...
... verlieh ihm die Uni Mainz jetzt die Ehrendoktorwürde.
Die Rolle des psychopathischen Frauenmörders in "Nachts, wenn der Teufel kam" (1957) brachte Adorf den Durchbruch und legte ihn zunächst auf Schurkenrollen fest...
... so zum Beispiel in "Das Mädchen Rosemarie" (1958) oder "Winnetou 1. Teil" (1963).
In der oscarpremierten "Blechtrommel" (1978) spielte er Alfred Mazerath, den Vater des kleinen Oskar.
In den 80 Jahren vergrößerte sich seine Rollenvielfalt. Adorf überzeugt durch seine Wandelbarkeit, ...
... auch auf der Bühne glänzt er. Hier in der Rolle des Hagen bei den Nibelungenfestspielen in Worms 2003.
Nachdem er 2004 als Ehrenpreis für herausragende Dienste um den deutschen Film den Deutschen Filmpreis verliehen bekommen hatte, ...
... wendet sich der Allrounder auch dem Kinderfilm zu: 2005 spielte er in "Es ist ein Elch entsprungen" mit ...
und schlüpfte 2008 in dem Film "Die rote Zora" in die Rolle des Gorian.
Schauspiel- und Sprachgenie: Der gebürtige Schweizer spricht Deutsch, Italienisch, Englisch und Französisch fließend. 2006 wurde das Multitalent mit dem Bambi in der Kategorie Kultur geehrt.
Kurzzeitig wechselte Adorf die Seiten: 2007 war er Jurymitglied der Berlinale. Doch er blieb der Schauspielerei treu.
Sein größter Wunsch: Die Hauptrolle in einer Verfilmung des Lebens von Karl Marx.
Aktuell steht der Schauspieler für "Gegengerade - niemand siegt am Millerntor" vor der Kamera und schlüpft in die Rolle des Bierbudenbesitzers und Pauli-Fans Magnus (Kinostart 2011).
"Komm, Gigolo..." Die Puhdys sangen mit Mario Adorf bei Carmen Nebel und der Schauspieler stellt seine Gesangskünste unter Beweis, auch...
... zu seinem 50jährigen Bühnenjubiläum tourte er dem musikalischen Theaterprogamm "Da Capo, Mario" durch Deutschland.
2009 wird Adorf mit dem Entertainment-Preis "DIVA" ...
... für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Im selben Jahr bekam er auch den "Orden wider den tierischen Ernst" des Aachener Karnevalvereins verliehen.
Die Vielfalt und Abwechslung seiner Rollen und Tätigkeiten haben ihn geprägt. Und jung gehalten. Jetzt wird der Schauspieler 80 - Herzlichen Glückwunsch!
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"Ohne Sie hätten wir den Kalten Krieg nicht gewonnen", sagte einst Bill Clinton zu Sean Connery. Sir Thomas Sean Connery spielte in sieben Filmen den Geheimagenten James Bond, ...
... der mit der "Lizenz zum Töten" und einem Augenzwinkern die Sowjetrussen und andere Bösewichte in Schach hielt. Der attraktivste Kalte Krieger aller Zeiten wird am 25. August 80 Jahre alt.
1962 lief "Dr. No" an und machte Connery zum Weltstar. Ohne den knackig-lässigen Mimen wäre aus Ian Flemings Agentenromanen, die bereits in den Fünfzigern ohne Erfolg für das US-Fernsehen verfilmt wurden, nichts geworden.
Nicht nur Bond-Flop George Lazenby (o.m.), sondern auch erfolgreichere Nachfolger wie Roger Moore (o.r.), Pierce Brosnan (u.m.) und Timothy Dalton (u.l.) wirkten gegen das Original stets ein bisschen wie Staubsaugervertreter. Daniel Craig (u.l.) ...
... erfand den Charakter Bond zwar neu, aber für viele gibt es nur einen: Sir Sean. Die Sehnsucht nach Connery, der 1971 die Rolle abgegeben hatte, war so groß, dass er 1983 noch einmal für "Sag niemals nie" als Bond reaktiviert wurde.
Seinem Charisma verdankt der Sohn eines Lkw-Fahrers und einer Putzfrau seinen Durchbruch. Vor der Schauspielerei versuchte er sich unter anderem als Hilfsarbeiter, Akt-Modell und Teilnehmer des "Mister Universe"-Wettbewerbs.
Seine erste größere Rolle hatte Connery an der Seite von Lana Turner in "Another Time, another Place" (1958).
Nach den James Bond-Filmen eroberte er sich neues Terrain im Charakterfach. Für das Gangsterdrama "Die Unbestechlichen" heimste er 1986 den Nebenrollen-Oscar ein.
Viele seine Filme haben Kult-Charakter wie Umberto Ecos Klosterkrimi "Der Name der Rose", "Highlander" (vgl. Bild) und der Indianer Jones-Erstling "Jäger des verlorenen Schatzes".
Ab siebzig wurde Connery, beispielsweise in "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen"), meist als weiser, knorriger Alter besetzt. 2000 zum Ritter geschlagen, zog er sich 2006 von der Leinwand zurück.
Was vielen hierzulande nicht bekannt ist: Sean Connery ist mit Leib und Seele Schotte. Schon als 16-Jähriger ließ er sich "Scotland Forever" auf den Arm tätowieren und ist heute ...
... engagiertes Mitglied der Scottish National Party, die für die Unabhängigkeit Schottlands votiert. Eigentlich verwunderlich, immerhin leben er und seine Frau Micheline (r.) auf den Bahamas.
Jedenfalls pflegt der in Edinburgh geborene Connery den wohl seltsamsten schottischen Dialekt der Filmgeschichte, über den selbst Landsmänner den Kopf schütteln.
Steven Spielberg nannte ihn einen der sieben größten Stars der Welt. Er ist sicherlich einer der charismatischsten: Das People Magazine wählte ihn 1989 zum "Sexiest Man Alive" ...
... und 1999, mit 69 Jahren, zum "Sexiest Man of the Century."
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Clint Eastwood gehört zu den erfolgreichsten Schauspielern der Welt. Der schweigsame Actionheld mit den markanten Gesichtszügen ist längst ...
... zu einer Hollywood-Legende geworden. Am 31. Mai feiert er seinen 80. Geburtstag - Grund genug, auf seine Karriere vor und hinter der Kamera zurückzublicken.
Clint Eastwood spielte in 45 Filmen die Hauptrolle, oftmals in seiner Paraderolle als abgebrühter Actionheld. In 31 Filmen führte er Regie, an 24 Streifen wirkte er als Produzent mit.
Für "Erbarmungslos" und "Million Dollar Baby" erhielt er 1993 und 2005 jeweils zwei Oscars als Regisseur und Produzent. Daneben bekam er fünf Golden Globes und zahlreiche weitere Filmpreise.
Als Regisseur ist Clint Eastwood für sein effizientes Arbeiten bekannt. Filme werden zügig fertig und bleiben stets im kalkulierten Budget. Acht Schauspieler wurden unter seiner Federführung für einen Oscar nominiert.
Ins Show-Geschäft kam Clint Eastwood eher zufällig. Nach abgebrochenem College-Studium und mehreren Gelegenheits-Jobs - unter anderem als Holzfäller, Heizer und Tankwart - ging er 1951 zur Armee.
Den 1,93 Meter großen und athletisch gebauten Clint Eastwood überredete ein Armeefreund, wie er selbst sein Glück in Hollywood zu versuchen.
Es folgten eine Reihe von kleinen Rollen in unbedeutenden Filmen wie "Die Rache des Ungeheuers" (1955) oder "Tarantula" (1955). Dazwischen musste er zeitweise wieder in Nebenjobs arbeiten.
1959 gelang ihm endlich der Durchbruch. Mit der Western-Serie "Rawhide" (deutsch: "Tausend Meilen Staub"), in der er den jungen Cowboy Rowdy Yates spielte, war er ...
... endgültig im Show-Geschäft angekommen. Bis 1965 spielte Clint Eastwood in insgesamt 217 Folgen der beliebten TV-Serie mit und ...
... legte damit zugleich den Grundstein für seine weitere Karriere. Der italienische Regisseur Sergio Leone suchte zu dieser Zeit einen "preiswerten" Darsteller für seine Billig-Produktion ...
... "Für eine Handvoll Dollar" (1964). Der Low-Budget-Western mit Clint Eastwood als gleichermaßen lässigem wie zynischem Cowboy wurde ein Riesenerfolg und bereitete den Weg für das Genre des Italo-Westerns.
Es folgten eine Reihe weiterer Western wie "Für ein paar Dollar mehr" (1965) oder "Hängt ihn höher" (1968). "Zwei glorreiche Halunken" (1966) wurde zu einem Blockbuster und Kultfilm. Er gilt bis heute als bester Western aller Zeiten.
Mit dem Actionkrimi "Coogan’s großer Bluff" (1968) und dem Kriegsfilm "Agenten sterben einsam" (1968) gelangen dem Schauspieler Ende der 1960er Jahre auch erste Erfolge außerhalb des Western-Genres.
Als wenig zimperlicher Polizeiinspektor Harry Callahan in den "Dirty Harry"-Filmen fand Clint Eastwood ab 1971 eine weitere Paraderolle. Von nun an galt er endgültig als Hollywood-Superstar.
Weitere Action-Filme aus der Zeit sind "Die letzten beißen die Hunde" (1974), "Flucht von Alcatraz" (1979) oder "Der Mann aus San Fernando" (1978, Bild). In Letzterem spielte er an der Seite eines chaotischen Orang-Utans.
In dem Psychothriller "Sadistico" führte er 1971 erstmals Regie. Ob bei "Der Texaner" (1976), "Bronco Billy" (1980) oder "Erbarmungslos" (1992): Clint Eastwood stand seitdem immer öfter hinter der Kamera.
So entstanden in den 1980er Jahren unter seiner Regie Kriegs- und Action-Streifen wie "Firefox" (1982) oder "Heartbreak Ridge" (1986), aber auch ...
... künstlerisch ambitioniertere Werke wie "Honkytonk Man" (1982) und "Bird" (1988) über das Leben des Jazzmusikers Charlie Parker. Clint Eastwood selbst ist seit jeher ein großer Jazz-Fan.
Sein von Kritikern hochgelobter Western "Erbarmungslos" (1992) brachte Clint Eastwood zwei Oscars für die Regie und als bester Film ein. Auch Gene Hackman bekam für seine Rolle als Sheriff "Little Bill" Daggett eine der Trophäen.
Vor der Kamera vollzog Clint Eastwood in den 1990er Jahren einen Strategiewandel. Als über 60-Jährigem nahm man ihm den Action-Helden nicht mehr ab. In Filmen wie "In the Line of Fire" (1993), ...
... in dem Liebesfilm "Die Brücken am Fluss" (1995) als Liebhaber der Farmersfrau Francesca Johnson (Meryl Streep), ...
... in dem Polit-Thriller "Absolute Power" (1997) oder in der Tragikomödie ...
... "Space Cowboys" (2000) machte Clint Eastwood nun das Altern selbst zum Thema und konnte dadurch seine Erfolgsserie trotz der deutlichen Zeichen seines Alters fortsetzen.
Auch als Regisseur feierte er weiter Erfolge. Sein düsteres, hochkarätig besetztes Drama "Mystic River" (2003) wird von Kritikern hochgelobt.
Für seinen Boxfilm "Million Dollar Baby" (2005), in dem er auch wieder selbst vor der Kamera stand, erhielt Clint Eastwood erneut ...
... zwei Oscars als bester Regisseur und für den besten Film. Ausgezeichnet wurden auch Hilary Swank, für ihre Rolle als Boxerin Maggie Fitzgerald, und Morgan Freeman, als Ex-Boxer und Hausmeister Eddie "Scrap" Dupris.
Ein cineastisches Novum gelang Clint Eastwood im Jahr 2006. In "Flags of Our Fathers" und "Letters from Iwo Jima" (Bild) erzählte er die Geschichte einer Schlacht im Pazifik, einmal aus Sicht der Amerikaner und einmal aus dem Blickwinkel der Japaner.
Als Schauspieler war Clint Eastwood zuletzt in "Gran Torino" (2008, Bild) im Kino zu sehen. Als Regisseur erinnerte er 2009 in "Invictus – Unbezwungen" an eine Episode im Leben Nelson Mandelas (Morgan Freeman) und des Südafrikas nach der Apartheid.
2009 erhielt Clint Eastwood für sein Lebenswerk die Goldene Palme von Cannes. Wie keinem anderen sei ihm die "Synthese des klassischen und des modernen amerikanischen Kinos" gelungen, hieß es zur Begründung.
Tatsächlich sind ihm, auch nach 50 Jahren im Filmgeschäft, stets Filme gelungen, die mit klassischen Mitteln den aktuellen Zeitgeist widerspiegeln. Dies lässt hoffen, dass der Schauspieler und Regisseur ...
... trotz hohen Alters weiterhin großes Kino auf die Leinwand bringt. An den Ruhestand denkt Clint Eastwood nämlich offenbar auch weiterhin nicht.
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Das Sexsymbol der 80er Jahre feiert am 31. August seinen 60. Geburtstag. Schon 1969 begann er seine Karriere als Schauspieler und versorgte die vor allem ...
... weiblichen Fans nahezu jedes Jahr mit neuem Material. Zunächst waren ...
... es Rollen am Broadway, wie im Musical "Grease" oder Stücken von Shakespeare. Ab ...
... 1975 folgten dann auch Filmengagements, wie "Der einsame Job". Seine Rollen sind vielseitig. Man sah ihn schon als ...
... Actionheld und ...
... Agenten, genauso wie ...
... als Reporter und ...
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... Anfang der 90er Jaher bekennt er sich zum Buddhismus. Der als "Heiliger Hollywoods" gehandelte Schauspieler macht sich seit dem ...
... nicht nur für Tibet stark. Allgemein setzt er sich aktiv für den Weltfrieden ein und gründete 1987 das Tibet-Haus in New York. Seit der Oscar-Verleihung ...
... 1993, wo er überraschend und unangekündigt die chinesische Tibet-Politik kritisierte, wird er von China als Persona non grata missachtet. Abgesehen davon und ...
... von seiner Blitzehe (und -scheidung) von Topmodel Cindy Crawford, hat der Aktivist eine lupenreine Weste und ...
... wird wohl auch in Zukunft die Kritiker schmunzeln und die Frauen schmachten lassen.
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(N24)

07.09.2010 11:09 Uhr

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