Reinliche Roboter

Abgefahrenes von der IFA

Wer aufmerksam über die IFA läuft, entdeckt auch manch ungewöhnliches Produkt. Manche punkten mit ihrem Design, andere mit einer cleveren oder zumindest ausgefallenen Idee.

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Auf der IFA in Berlin gibt es neben Mainstream-Produkten auch eher Ungewöhnliches zu sehen. Der Subwoofer "MicroSUB 2010 BT" der Firma Elac etwa besticht nicht nur mit seinem Klang, sondern auch durch preisgekrönte Optik.
Diese "AeroSystem One" genannte Klangsäule aus Glas ist das Ergebnis der Kreativität von Synthesizer-Pionier Jean Michel Jarre. Der Musiker sorgte nicht nur für die avantgardistische Optik, sondern auch für den Hammersound.
"Gorenje for iPod" macht aus dem Kühlschrank eine Hifi-Anlage. iPods und iPhones können in eine Dockingstation in der Gerätetür eingesetzt werden und liefern den notwendigen Sound.
Völlig automatisch macht dieser Kehr- und Saugroboter "Home-Bot" von LG Jagd auf lästige Wollmäuse. Ist der Akku fast leer, geht es ebenso automatisch zurück zur Ladestation.
Kehren ist gut, wischen ist besser. Das müssen sich die Erfinder des "Evo" von Dirt Devil gesagt haben. Der Roboter wischt automatisch glatte Böden.
Der "Speakerball" von Lenco sieht nicht nur super aus. Mit mehreren Lautsprechern und eingebautem Subwoofer sorgt er auch für einen guten Sound vom angedockten iPod.
Das "Samsung Beam" ist das erste Smartphone mit eingebautem Minibeamer. Filme oder Präsentationen können so auch ganz spontan einem größerem Publikum gezeigt werden.
Mit dem Retro-Telefonhörer "Moshi Moshi 01" von Native Union können iPhone- und iPad-Besitzer wie in den "guten, alten Zeiten" bequem telefonieren.
Dieses iPhone-Hardcase von Green Power Electronics schützt nicht nur vor Stößen und Kratzern. Es lädt das Smartphone auf Wunsch auch mit frischer Energie aus seinen Solarzellen auf.
Mit dem "T20" bringt Telefunken ein echtes Retro-Handy auf den Markt. Mehr als Telefonieren geht nicht. Dafür wiegt das Gerät auch nur 55 Gramm und ist bereits ab 30 Euro zu haben.
Von Schwaiger kommt diese Handheld-Ladestation "iDapt". Das Gerät versorgt dank zahlreicher Adapter bis zu 2000 unterschiedliche tragbare Geräte mit frischer Energie.
Das "Wap-2200" von Teac macht alte Hifi-Anlagen fit für das 21. Jahrhundert. Angeschlossen an den Verstärker spielt es Musik vom USB-Stick oder von der Festplatte ab.
Für BMX-Fahrer und Skater bietet Tunebug mit dem "Shake" die ideale Lösung für guten Sound in der Halfpipe. Der Helmlautsprecher sorgt laut Hersteller für kristallklaren Surround-Sound ganz ohne Kopfhörer.
Von Grundig kommt der Unterwasser-MP3-Player "Mpaxx 928 Hydrox". Für etwa 60 Euro kann damit auch unterhalb des Meeresspiegels abgerockt werden.
Ebenfalls fürs Tauchen ist der HD-Camcorder "Picsio" von JVC gedacht. Ab 250 Euro können damit hochauflösende Aufnahmen der Meeresflora und Fauna gemacht werden.
Der Hersteller Emtec macht mit dem USB-Stick "M600 eco" einen auf öko. Wer das Teil einmal verlieren sollte, braucht sich nicht um die Umwelt zu sorgen. Innerhalb von 100 Tagen ist zumindest das Gehäuse nur noch Kompost.
Praktisch ist dieser kleine Fotoscanner von Hama. Binnen fünf Sekunden digitalisiert dieser alte Papierfotos und schickt die Bilddateiein an einen angeschlossenen digitalen Bilderrahmen.
Der niederländische Hersteller Trebs Comfort Products hat mit dem "Sensorbin" einen Automatikmülleimer im Programm. Der Deckel öffnet sich beim Näherkommen automatisch.
Der Hersteller ADE hat seine Küchenwaage "Sylvie" herausgeputzt. Im edlen Apple-like-Design wiegt diese zuverlässig Mehl, Zucker und anderes Küchen-Schüttgut.
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Im Mai hat Apple mit dem iPad einen neuen IT-Trend eingeläutet. Auf der IFA in Berlin ...
... haben nun auch andere Hersteller ähnliche Geräte präsentiert.
Das "Galaxy Tab" von Samsung hat einen 7-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1024x600 Pixeln.
Es wird mit Android 2.2 betrieben und kann sich über UMTS und WLAN mit dem Internet verbinden. Der 1.0-Ghz-Prozessor ...
... sorgt für ausreichend Geschwindigkeit beim Surfen und Arbeiten. Einen USB-Anschluss hat das Galaxy Tab nicht.
Das "Folio 100" von Toshiba zeigt sich offener. Neben einem HDMI-Anschluss besitzt es auch ...
... zwei USB-Anschlüsse. Außerdem hat das Folio 100 mit 10,1 Zoll (1024x600 Pixel) einen deutlich größeren Bildschirm.
Das Folio 100 verbindet sich über WLAN oder UMTS. Auch hier werkelt im Inneren das Google-Betriebssystem Android 2.2.
Deutlich kleiner und leichter ist das Streak von Dell. Sein Display ist nur 5 Zoll groß und besitzt eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln.
Auch hier wird Android als Betriebssystem verwendet und das Gerät beherrscht ebenfalls WLAN und UMTS.
Das Streak beherrscht wie das iPad Multitouch und kann dadurch noch effizienter und intuitiver bedient werden.
Konkurrenz aus Deutschland bekommt das iPad durch das a-Pad. Das Gerät des Herstellers a-rival gibt es ab diesem Herbst ...
... mit Bildschirmgrößen von 5, 8 und 10 Zoll. Die beiden größeren Geräte arbeiten mit Android 2.1, das Kleinere mit Android 1.6. Mit USB und HDMI ...
... zeigen sich die günstigen iPad-Konkurrenten (ab 199 Euro) anschlussfreudiger. Gegen Aufpreis wird neben WLAN auch UMTS unterstützt.
Ebenfalls aus Deutschland kommt das Interpad der e-noa GmbH. Es besitzt einen 10-Zoll-Bildschirm und beherrscht Multitouch.
Als Betriebssystem kommt Android 2.2 zum Einsatz. Mit dem Internet verbindet sich das Interpad über WLAN.
Dank USB und HDMI kann das Interpad problemlos an andere Geräte angeschlossen werden.
Neben den Tablets sind derzeit auch Mini-Beamer groß im Kommen. Der LED Pico Projektor von Samsung ist nur so groß wie eine Zigarettenschachtel.
Dennoch wirft der Winzling mit einer Helligkeit von 30 ANSI-Lumen bis zu 80 Zoll große Bilder an die Wand.
So groß wie ein Handy sind die Lumileo-Beamer von Toshiba. Mit 14 ANSI-Lumen sind die Geräte deutlich schwächer ...
... als die der Samsung-Konkurrenz. Dennoch genügt die Leistung für ein bis zu 65 Zoll großes Projektionsbild.
Auch Philips hat auf der IFA mit der PicoPix-Serie eigene Minibeamer vorgestellt. Die Geräte sind zwischen 20 und 30 ANSI-Lumen leuchtstark ...
... und können in der teuersten Version Bilder und Videos auch direkt von einer SD-Karte wiedergeben.
Eine Stufe weiter ist Samsung mit dem Galaxy Beam gegangen. Das Android-Smartphone kann über einen integrierten Minibeamer ...
... mit 9 ANSI-Lumen Bilder, Videos und Präsentationen direkt auf einer Projektionsfläche wiedergeben.
Video: IFA 2010 - Weiße Ware - heißes Design
Video: 3D ohne Brille - N24 befragt Experten auf der IFA
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Video: IFA 2010 - Marcus Tychsen zeigt die neusten Kameras
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Video: Ganz klein ganz groß - Minihandy und Minibeamer auf der IFA
Video: Aussehen oder Inhalt? - Worauf Frauen bei der IFA achten
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(N24)

07.09.2010 14:13 Uhr

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