Geheimnis um Raumschiff

X-37B auf Erde zurückgekehrt

Nach sieben Monaten im Orbit ist das geheimnisumwitterte Raumschiff X-37B der US-Luftwaffe wieder zur Erde zurückgekehrt. Experten vermuten, dass mit dem X-37B Kampfeinsätze unterstütz werden sollen.

Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.

Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:

Sieben Monate war das Raumschiff der US-Luftwaffe X-37B in geheimer Mission im All.
Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten.
Am 2. November 2000 bezog die erste Besatzung die internationale Raumstation. Ein Amerikaner und zwei Russen ...
...sollten von nun an in der "teuersten Wohngemeinschaft der Welt" leben.
Seither arbeiteten und lebten ungefähr 200 Astronauten auf der Raumstation.
Dabei arbeiten nicht nur unsere Jungs da oben, auch zahlreiche Erdenbewohner sind beteiligt. Die Elemente der ISS werden von sämtlichen Weltraumbehörden...
...aus der ganzen Welt zur Verfügung gestellt. Bisher lebten schon Mitbewohner aus 16 verschiedenen Ländern in der Station, so auch Deutsche.
Der erste Deutsche auf der internationalen Raumstation war Thomas Reiter. Die momentane Besatzung besteht aus Astronauten...
...die aus Georgien, den USA, Lettland und Russland stammen. Manchmal sind auch Gäste auf der Raumstation.
Der Besuch ist allerdings sehr kostspielig: 20 Millionen Dollar bezahlte jeder einzelne von ihnen.
Die können jedoch nicht die immensen Kosten ausgleichen, die die Raumstation bisher verursachte.
Etwa 100 Milliarden Dollar sollen bereits investiert worden sein. Auch die Kosten für die millionenteuren...
...High-Tech-Klos, die ständig kaputt sind, erscheinen in diesen Dimensionen noch als günstig.
Die ISS ist die größte Baustelle im All. Obwohl schon seit zehn jahren Menschen dort oben wohnen, ist sie...
...immer noch nicht fertig. So werden ständig neue Teile angeschraubt. Hinzu kommen die Forschungsmissionen.
Mit ihnen ist Crew immer gut beschäftigt. Als Ausgleich dient der wundervolle Ausblick.
Hier konnten Sie beobachten, wie das Space Shuttle "Endeavour" ankommt. Die Crew des Space Shuttles sollte, ...
...die neue Aussichtskuppel bringen. Mit der können sie nun ...
...die Erde und das Weltall beobachten. So kommen auch wir in den Genuss von...
...atemberaubenden Bildern:
So wie hier zum Beispiel der Stiefel von Italien (mit Sizilien). Die Landschaft erstrahlt hier in den Lichtern der Nacht.
Jede Woche wiederholt sich der Speiseplan der Crew. Kulinarische Vielfalt ist somit nicht gegeben. Auch sind die Astronauten über lange Zeit von ihren Familien und den Erdbewohnern getrennt.
Ob das alles vom fantastischen Ausblick und der Erfahrung im Weltall wett gemacht wird?
Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten.
Vor 55 Jahren begann der russisch-amerikanische Wettlauf um die Raumfahrt. Die Amerikaner gelten zwar dank der Mondlandung gemeinhin als Sieger. Doch hatten die Russen mit ihren Sputniks ...
... lange Zeit die Nase vorn. Vor genau 50 Jahren gelang ihnen ein Meilenstein in der Raumfahrtgeschichte: Mit Belka und Strelka kehrten am 20. August 1960 auf der Sputnik 5 die ersten Passagiere lebend zur Erde zurück.
Die Geschichte der Sputnik beginnt 1955, als sich US-Präsident Dwight Eisenhower und der sowjetische Nikita Chruschtschow den Weltraumkrieg erklären. 1957 schießt die UdSSR mit Sputnik 1 ...
... den ersten künstlichen Satelliten in die Erdumlaufbahn. Startpunkt ist der russische Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan. Eine Interkontinentalrakete befördert Sputnik in den Orbit.
Die Erfolgsgeschichte klingt heute beinahe lächerlich: Der piepsende Sputnik verglühte 92 Tage nach dem Start in der Erdatmosphäre. Doch lieferte die kurze Lebensdauer wichtige Informationen zur Dichte der Atmosphäre.
Zu den weiteren Aufgaben Sputniks gehörte es zu erforschen, wie ein Satellit in der Umlaufbahn platziert, wie er im Orbit verfolgt werden kann; welche Effekte die Atmosphäre auf die Übertragung von Radiowellen haben kann und ...
... welchem Druck der Satellit ausgesetzt ist. Die russischen Medien kündigen das Ereignis groß an, die westliche Welt ist alarmiert.
Sputnik 2 folgt noch im selben Jahr mit dem ersten Erdbewohner in der Umlaufbahn ...
... - der Hündin Laika. Pech für den Mischling: Eine Rückkehr zur Erde ist weder vorgesehen, noch technisch möglich.
Laika soll zehn Tage am Leben bleiben, um Daten über ihre Körperfunktionen zu sammeln. Dann soll sie in Folge ihres vergifteten Futters sterben. Doch Laika überlebt den Start ...
... nur um wenige Stunden. Sie erliegt dem Stress und der Überhitzung, wahrscheinlich als Folge eines Fehlers im Temperaturkontrollsystem. In ihrem Satellitensarg kreist sie noch 162 Tage um die Erde, bevor auch Sputnik 2 verglüht.
Die USA reagieren auf den russischen Vorstoß mit der Gründung der NASA. Am 1. Februar 1958 schicken sie den ersten amerikanischen Erdsatelliten "Explorer 1" ins All.
Ein findiges Hamburger-Restaurant in Atlanta nahm den Hundeausfllug ins All mit mehr Humor. Sie servierten "Sputnikburger" mit "kleinem Hund", gekrönt von einer mit Zahnstochern präparierten Satelliten-Olive.
Nach Sputnik 3 (im Bild) und 4 legt Sputnik 5, das "Weltraumschiff", 1960 den Grundstein für die bemannte Raumfahrt. Zwei Hunde, über 40 Nager und Pflanzen landen nach einem Tag im Weltall wieder sicher und fidel auf dem Boden. Hündin Strelka wirft ...
... wenige Wochen später Welpen. Regierungschef Chruschtschow schenkt Kosmonauten-Sprössling Puschkina (r.) dem neuen US-Präsdenten John F. Kennedy und seiner Familie.
Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten.
Das Bild zeigt die “Rosette Nebula”, eine gigantische kreisförmige molekulare Wolke. Sie ist über 5000 Lichtjahre von der Erde entfernt.
Der "Krebsnebel" im Sternbild Stier ist das Resultat einer Supernova aus dem Jahr 1054.
Der Carinanebel ist ein Emissionsnebel im Sternbild Kiel des Schiffs. Er hat einen Durchmesser von 120 Bogenminuten und erstreckt sich über etwa 200-300 Lichtjahre.
Hier ist der offene Sternenhaufen NGC 7380 zu sehen, auch bekannt als “Wizard Nebula”.
Die zentrale Region der Starburstgalaxie M82. In ihr entstehen wesentlich mehr neue Sterne als es für eine Galaxie dieser Größe typisch ist.
Dieses detailgetreue Bild zeigt heftige Materieströme auf der Sonne, die am Sonnenrand als matt leuchtende Bögen beobachtet werden können.
Die Messier 77 (NGC 1068) ist eine der hellsten Spiralgalaxien im Sternbild Walfisch.
Das “Soyuz TMA-18”-Raumschiff erreicht die Startrampe beim Baikonur Cosmodrome in Kasachstan.
Ein letzter Test eines wieder verwendbaren Raketentriebwerks. Der Motor zur Flugunterstützung wird dabei für 123 Sekunden entflammt - exakt die Zeit die das Triebwerk auch während eines Raumfährenstarts brennt.
Start des Space Shuttles "Discovery" zur STS-131Mission.
Ready for liftoff. Die Triebwerke der Raumfähre zünden.
Die "Discovery" dockt an der Internationalen Weltraumstation an.
Die Astronauten Rick Mastracchio (l.) und Clayton Anderson installieren außerhalb der Raumstation einen 1700 Pfund schweren Ammoniaktank.
Der Mond ist der einzige natürliche Satellit der Erde.
Diese Infrarotaufnahme vom 17. April 2010 zeigt den Vulkan Eyjafjallajökull auf Island.
Weit über dem afrikanischen Kontinent erstreckt sich diese dichte Gewitterwolke.
Eine Eisberg-Kollision in der Antarktis von oben.
Der Gipfel des Llullaillaco-Vulkans in Südafrika.
Diese Fotographie eines Astronauten zeigt die Kalabrien-Region im Süden Italiens.
Dies ist der "Dagze Co", einer von vielen Binnenseen in Tibet.
Beeindruckender Ausblick auf den Start der “Endeavour“.
Die Raumfähre erhellt den Nachthimmel über dem Space-Center in Florida.
NASA-Astronaut Nicholas Patrick legt letzte Hand am neu installierten Kuppelfenster der Internationalen Weltraum Station an.
Eine einzigartige Einstellung von der Silhouette der Raumfähre “Endeavour”, während sie in den farbenfrohen Horizont der Erde eindringt.
Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten.
Startklar: Die Crew des US-amerikanischen Space Shuttle "Endeavour" der NASA am 08.02.2010. Die Mission STS-130 geht zur Internationalen Raumstation ISS.
Ziel der Mission ist es, das neue Modul "Tranquility" (Stille) und die Aussichtskuppel "Cupola" (an der hier 2004 noch gewerkelt wird) zur ISS zu bringen und sie zu installieren.
Die Raumfähre startet in Cape Canaveral. Die "Cupola" soll vor allem zur Beobachtung von Erde und Weltall und zur Kommunikation mit den Astronauten während der Außeneinsätze dienen.
Die "Endeavour" über dem Pazifik. In drei aufwändigen Außeneinsätzen soll die ISS um die neuen Module erweitert werden. An Bord der Raumfähre sind George Zamka, Stephen Robinson, Terry Virts, Robert Behnken, Kathryn Hire und Nicholas Patrick.
Atemberaubend: Von der Raumstation aus wird die Ankunft der "Endeavour" beobachtet.
Das Ziel ist erreicht. Die Raumfähre kann an der ISS andocken.
Die seit 1998 erbaute Raumstation wird nach Installation des neuen Moduls zu 90 Prozent fertiggestellt und im Jahr 2011 komplett sein.
Der Ausbau der Station schafft der ISS-Besatzung vor allem mehr Platz. Außerdem werden hochmoderne Systeme Wasser aufbereiten und Sauerstoff herstellen. Die ...
... US-Weltraumbehörde nennt die neue Kuppel ein "Zimmer mit Aussicht", was den Astronauten in ihrer beengenden Umgebung sehr nützlich sein und sie erfreuen dürfte.
Robert Behnken ist am 12.02.2010 beim ersten Außeneinsatz dabei. Ein ...
... riesiger Roboterarm hebt das Modul "Tranquility" mit der "Cupola" aus der Ladebucht des Space Shuttle und manövriert es an seinen zukünftigen Platz an der Raumstation.
Hier bereiten sich die Astronauten auf ihren zweiten Außeneinsatz in der Schwerelosigkeit vor.
Die Astronauten Nicholas Patrick und Behnken verkabeln schließlich das Modul mit der ISS. Keine leichte Aufgabe, der ...
... zweite Einsatz im All dauert ganze sechs Stunden.
Da braucht es schon etwas Besonderes zur Stärkung der Spezialisten. Ein Sternekoch kreierte speziell für das Essen im All ein Drei-Gänge-Menü.
Trotz Schwierigkeiten ist der Einsatz erfolgreich, die Astronauten kehren in die Raumstation zurück. Hier freuen sich Terry Virts (r), Nicholas Patrick (l) und Stephen Robinson im neu installierten Modul "Tranquility".
Etwa 280 Millionen Euro kostet diese Erweiterung der ISS. Allein die "Cupola" bringt fast zwei Tonnen auf die Waage. Damit alle Arbeiten komplett abgeschlossen werden ...
... können, verlängert die NASA die Mission der "Endeavour" um einen Tag. Vier weitere Flüge sind mit dem Space Shuttle geplant, dann soll es 2015 von der neuen Raumfähre "Orion " abgelöst werden.
Schließlich ist es vollbracht und Patrick gibt der "Tranquility" am 16.02.2010 den letzten Schliff. Die Astronauten legen die sieben Fenster der Aussichtskuppel frei und ...
... dass der Ausblick durch die neue Glaskuppel "absolut spektakulär" sein muss, glaubt man dem Kommandanten der ISS, Jeffrey Williams, sofort.
Am 4. Oktober 1957 schoss die Sowjetunion den Satelliten Sputnik 1 ins Weltall. Die piepsenden Funksignale konnten auf der ganzen Welt empfangen werden.
Am 3. November des gleichen Jahres schoss das kommunistische Land mit der Hündin Laika das erste Lebewesen ins All. Die Sowjetunion war mit beeindruckenden Erfolgen ins Rennen um die Vorherrschaft im All gestartet.
Aufgeschreckt von der technologischen Macht der Kommunisten ging die US-Regierung in die Aufholjagd. Am 29. Juli 1958 unterzeichnete der damalige US-Präsident Dwight D. Eisenhower den "National Aeronautics and Space Act".
Es war die Geburtsstunde der NASA. Mit einem, für damalige Verhältnisse, beeindruckenden Budget von 80 Millionen Dollar und 8.000 Mitarbeitern nahm die Weltraumagentur im Oktober 1958 ihre Arbeit auf.
Nach dem "tierischen Erfolg" der Russen wollte die NASA gleich einen Menschen ins All schicken und begann mit dem Mercury-Programm. Doch erneut kam ihnen der Gegner zuvor. Am 12. April 1961 absolvierte Juri Gagarin seinen Raumflug um die Erde.
Der Amerikaner Alan B. Shepard kam wenige Wochen später als zweiter Mensch ins Weltall. Mit dem Apollo-Programm ging die NASA Anfang der 1960er Jahre in die Vollen und bereitete eine Mondlandemission vor.
Während des Apollo-Programms kam es zum bis dahin schwersten Unglück in der NASA-Geschichte. An Bord von Apollo 1 brach während eines Bodentests ein Feuer aus und tötete alle drei Astronauten.
Am 16. Juli 1969 gelang der NASA das Unglaubliche, die erste Landung von Menschen auf dem Mond. Legendär wurden Neil Armstrongs erste Worte auf dem Mond: "That's one small step for man, one giant leap for mankind."
Fünfmal kehrte die NASA mit Astronauten auf den Mond zurück, zuletzt mit der Besatzung von Apollo 17 am 7. Dezember 1972. Die Weltraumbehörde hatte den Zenit des Erfolges erreicht und die Sowjetunion technologisch überholt.
Am 14. Mai 1973 brachte die USA mit dem Skylab auch die erste Raumstation ins All. Skylab war jedoch nur für wenige Monate besetzt und verglühte nach sechs Jahren in der Erdatmosphäre.
Ein weiterer Meilenstein für die NASA war die Entwicklung der Space Shuttles in den 1970er Jahren. Am 12. April 1981 flog mit der Columbia erstmals ein wiederverwendbarer Raumgleiter ins All.
Zweimal kam es bei Shuttle-Missionen zu tragischen Unglücken. Am 28. Januar 1986 explodierte die Raumfähre Challenger während des Starts. Am 1. Februar 2003 brach die Raumfähre Columbia während des Landemanövers auseinander.
Trotz der beiden Unglücke ist das Shuttle-Programm ein großer Erfolg. Bis heute werden die Raumfähren etwa zur Versorgung der ISS eingesetzt. Dennoch sind ihre Tage gezählt. Die NASA sucht längst nach moderneren und billigeren Alternativen.
Seit Anfang der 1960er Jahre schickte die NASA auch zahlreiche unbemannte Sonden und Satelliten ins All, um Daten über die Erde, das Sonnensystem und andere Galaxien zu sammeln. Waren dies Anfangs einfache Vorbeiflugsonden wie die Mariner
so wurden diese im Laufe der Zeit immer komplexer. Sonden wie Pioneer (Jupiter, 1972), Viking (Mars, 1976), Galileo (Jupiter, 1989) oder Pathfinder (Mars, 1996) flogen an Planeten vorbei oder landeten auf ihnen.
Zudem schickte die NASA zur Weltraumforschung zahlreiche Teleskope ins All, darunter OAO (1972), COBE (1989), Hubble (1990) und Spitzer (2003).
Einen für Jedermann erfahrbaren praktischen Zweck erfüllen die seit 1990 gestarteten NAVSTAR-Satelliten. Sie ermöglichen die Positionsbestimmung an jedem Punkt der Welt und damit die Funktion der so genannten Navis für Autos, Schiffe oder Flugzeuge.
Obwohl die NASA zurzeit fast 20.000 Mitarbeiter beschäftigt und über ein Jahresbudget von 19 Milliarden Dollar verfügt, stößt sie seit jeher immer wieder an Ressourcengrenzen, muss Projekte zusammenstreichen oder ganz einstellen.
Dennoch hat die Weltraumbehörde auch für die Zukunft ehrgeizige Pläne. Bis 2024 soll auf dem Mond eine dauerhaft besetzte Basis aufgebaut werden. 2037 sollen erstmals Menschen die Marsoberfläche betreten.
Man darf gespannt sein, was die US-Weltraumbehörde in den nächsten 50 Jahren wirklich schafft. Betrachtet man die Erfolge der Vergangenheit, könnte dies eine Menge sein. Happy Birthday NASA!
Anfang März 2008 begannen die entscheidenden Vorbereitungen für den Start der Endeavour.
Wegen schlechten Wetters war der "Lift-off" zwischenzeitlich verschoben worden, ehe am 11. März die letzten Sekunden des Countdowns eingeleitet wurde.
Die insgesamt sieben Astronauten waren bereits am 8. März aus Houston kommend im Raumfahrtzentrum Kennedy in Florida eingetroffen.
Die Raumfähre hatte unter anderem das Experiment-Logistikmodul ELM-PS (für Experiment Logistics Module - Pressurized Section) ...
... zur Internationalen Raumstation (ISS) gebracht.
Nach zwölf Tagen im All dockt die Endeavour von der ISS ab.
Ein Blick zurück darf aber erlaubt sein..
... auch ein zweiter.
Die NASA war immer live dabei via NASA TV.
"Orbital Sunset"
16 Tage im All bedeuten Rekord.
Wegen schlechter Wetterbedingungen in Florida wurde die Landung um etwa anderthalb Stunden verschoben. Die «Endeavour» setzte dann am Mittwoch um 20.39 Uhr Ortszeit (Donnerstag 01.39 Uhr MEZ) am Kennedy Space Center auf.
Landung geglückt, mission accomplished: Der Crew der Endeavour geht es dementsprechend gut.
Ruhe nach 16 Tagen Dauerarbeit: Die Endeavour steht am Kennedy Space Center in Florida und "genießt" ihre Ruhe.

Ein geheimnisumwittertes unbemanntes Raumschiff der US-Luftwaffe ist nach sieben Monaten im Orbit wieder auf die Erde zurückgekehrt. Das X-37B Orbital Test Vehicle genannte Schiff sei am frühen Freitagmorgen auf der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien gelandet, sagte Jeremy Eggers, Sprecher der US-Luftwaffe.

Nebulöse Mission

Eine Atlas-5-Rakete hatte die Boeing-Konstruktion am 22. April vom Luftwaffenstützpunkt in Cape Canaveral in Florida ins All gebracht. Ursprünglich handelte es sich bei dem Projekt um ein Programm der Raumfahrtbehörde NASA, das dann aber von der Luftwaffe übernommen wurde.

Die Luftwaffe sagte nicht, ob der Gleiter etwas ins All transportiert hat. Allerdings hat sie darauf verwiesen, dass die Mission vor allem dazu diente, das Raumschiff selbst zu testen. Von offizieller Seite gab es nur eine sehr allgemeine Beschreibung der beendeten Mission.

Ziel war demnach der Test der Leit-, Navigations- und Kontrollsysteme, des Hitzeschutzes und der automatischen Systeme für den Flug im Orbit, des Wiedereintritts und der Rückkehr auf die Erde. Experten vermuten, dass das Raumschiff letztlich der Entwicklung von Waffensystemen und der Unterstützung von Kampfeinsätzen dienen soll.

Voraussichtlich im Frühjahr soll der Gleiter ins All zurückkehren

Der Bau des X-37B-Gleiters hat Hunderte Millionen Dollar gekostet, wie viel genau, ist unbekannt. Wenn man die Raumfähren der NASA als Lastwagen für den Transport ins All bezeichnen will, dann ist der X-37B mehr wie ein Sportwagen - mit dem entsprechenden Laderaum.

Das von dem zum Boeing-Konzern gehörenden Unternehmen Phantom Works gebaute Raumschiff ist rund fünf Tonnen schwer, neun Meter lang und drei Meter hoch. Die Spannweite beträgt etwa 4,5 Meter. Voraussichtlich schon im kommenden Frühjahr solle das Raumschiff ins All zurückkehren, sagte Eggers

(dapd, N24)

03.12.2010 16:17 Uhr

N24 in den Sozialen Netzwerken:

N24 auf Facebook N24 auf Twitter N24 auf Google+
SchließenSchließen Artikel versenden

Name des Absenders*:

E-Mail-Adresse des Empfängers*:


Ihre Mitteilung an den Empfänger:

Es gelten unsere Allgemeinen Nutzungsbedingungen

Sie befinden sich in: Nachrichten » Panorama