"Wertvollster" Planet?
WASP-12b hat womöglich Diamantkern
Der Planet WASP-12b besteht nach neuen Erkenntnissen aus so viel Kohlenstoff, dass er einen Diamantkern besitzen könnte. Den Wert der Steine mindert das nicht.Der Planet ist 1200 Lichtjahre entfernt.
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Illustration des Planeten WASP-12b. Er umkreist seine Sonne in so knapper Entfernung, dass es auf der Oberfläche mehr als 2000 Grad heiß ist.
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Das Weltraumteleskop Hubble hat die Kollision zweier Asteroiden fotografiert.
Die X-förmige Explosion zwischen den Umlaufbahnen der Planeten Mars und Jupiter gibt den Astronomen Rätsel auf.
Hubble beobachtet seit 1990 den Weltraum. In 575 Kilometern Höhe umkreist es innerhalb von 96 Minuten einmal die Erde.
Den Blick ins Weltall gerichtet schickt Hubble faszinierende Fotos zur Erde. Im All ist offenbar jede Menge los: ...
Der Krebs-Nebel ist der Überrest einer Sternenexplosion und wurde tatsächlich schon im Jahr 1057 von einem chinesischen Hof-Astronomen entdeckt.
Seinen Namen bekam er 1844 von Lord Rosse, der bei seinen Beobachtungen befand: "Er sieht aus wie ein Krebs".
Der Carina Nebel ist 7.500 Lichtjahre entfernt und besteht aus Gas und Staub.
Rot deutet auf Schwefel, grün auf Wasserstoff und blau auf Sauerstoff hin.
Die Whirlpool-Galaxie ist schon recht gut untersucht. In ihrem Inneren befindet sich ein schwarzes Loch.
Die große und die kleine magelansche Wolke sind unmittelbare Nachbarn unserer Milchstrasse. Von der Südhalbkugel aus kann man sie mit bloßem Auge sehen. Erstmals erwähnt wurde sie im Jahr 964 von dem persischen Astronomen Al Sufi.
Ein planetarischer Nebel entsteht aus den abgestoßenen äußeren Schichten eines sterbenden Sterns und besteht aus Gas und Plasma. Er stellt das Ende eines Sternenlebens dar.
Aufgrund der Perspektive von Hubble....
...können wir diese Galaxie nur von der Seite betrachten. Sie heißt aufgrund ihres Aussehens "Sombrero-Galaxie".
Der Saturn ist nach Jupiter der zweitgrößte Planet unseres Sonnensystems. Zu seinem Ringsystem gibt es verschiedene Theorien. Gallieo Galliei beobachtete diese Auffälligkeit erstmals 1610.
Der berühmte Astronom wäre begeistert von solchen Aufnahmen gewesen, aber...
...auch ein Weltraumteleskop hat nur eine begrenzte Lebensdauer. 2014 soll das James Webb Space Telescop das Hubble im All ersetzen.
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Das Bild zeigt die “Rosette Nebula”, eine gigantische kreisförmige molekulare Wolke. Sie ist über 5000 Lichtjahre von der Erde entfernt.
Der "Krebsnebel" im Sternbild Stier ist das Resultat einer Supernova aus dem Jahr 1054.
Der Carinanebel ist ein Emissionsnebel im Sternbild Kiel des Schiffs. Er hat einen Durchmesser von 120 Bogenminuten und erstreckt sich über etwa 200-300 Lichtjahre.
Hier ist der offene Sternenhaufen NGC 7380 zu sehen, auch bekannt als “Wizard Nebula”.
Die zentrale Region der Starburstgalaxie M82. In ihr entstehen wesentlich mehr neue Sterne als es für eine Galaxie dieser Größe typisch ist.
Dieses detailgetreue Bild zeigt heftige Materieströme auf der Sonne, die am Sonnenrand als matt leuchtende Bögen beobachtet werden können.
Die Messier 77 (NGC 1068) ist eine der hellsten Spiralgalaxien im Sternbild Walfisch.
Das “Soyuz TMA-18”-Raumschiff erreicht die Startrampe beim Baikonur Cosmodrome in Kasachstan.
Ein letzter Test eines wieder verwendbaren Raketentriebwerks. Der Motor zur Flugunterstützung wird dabei für 123 Sekunden entflammt - exakt die Zeit die das Triebwerk auch während eines Raumfährenstarts brennt.
Start des Space Shuttles "Discovery" zur STS-131Mission.
Ready for liftoff. Die Triebwerke der Raumfähre zünden.
Die "Discovery" dockt an der Internationalen Weltraumstation an.
Die Astronauten Rick Mastracchio (l.) und Clayton Anderson installieren außerhalb der Raumstation einen 1700 Pfund schweren Ammoniaktank.
Der Mond ist der einzige natürliche Satellit der Erde.
Diese Infrarotaufnahme vom 17. April 2010 zeigt den Vulkan Eyjafjallajökull auf Island.
Weit über dem afrikanischen Kontinent erstreckt sich diese dichte Gewitterwolke.
Eine Eisberg-Kollision in der Antarktis von oben.
Der Gipfel des Llullaillaco-Vulkans in Südafrika.
Diese Fotographie eines Astronauten zeigt die Kalabrien-Region im Süden Italiens.
Dies ist der "Dagze Co", einer von vielen Binnenseen in Tibet.
Beeindruckender Ausblick auf den Start der “Endeavour“.
Die Raumfähre erhellt den Nachthimmel über dem Space-Center in Florida.
NASA-Astronaut Nicholas Patrick legt letzte Hand am neu installierten Kuppelfenster der Internationalen Weltraum Station an.
Eine einzigartige Einstellung von der Silhouette der Raumfähre “Endeavour”, während sie in den farbenfrohen Horizont der Erde eindringt.
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Der Krakatau vor der Küste Indonesiens gehört zu den aktivsten Vulkanen der Erde. Nahezu ununterbrochen rumort es in dem Berg. Bei seinem verheerenden Ausbruch im Jahr 1883 kamen mehr als 36.000 Menschen ums Leben.
Für Schlagzeilen sorgte im November 2010 aber hauptsächlich der Merapi. Die Vegetation um den Vulkan ist hier rot eingefärbt. Grau sind jene Gebiete, die durch pyroklastische Ströme (glühendheiße Aschewolken) zerstört wurden.
Bei Vulkanausbrüchen treten häufig große Mengen Schwefeldioxid aus. Beim Ausbruch des Merapi verpestete eine riesige Wolke des giftigen Gases den Himmel über Indonesien und dem Indischen Ozean.
Der 6377 Meter hohe Nevado Coropuna ist der höchste Vulkan Perus. Er besitzt mehrere kegelförmige Gipfel und ist von Gletschern bedeckt.
Südlich der Fidschi Inseln haben sich kilometerlange Teppiche aus Blaualgen gebildet. Die Bakterien bilden sich in warmem, nährstoffreichem Wasser und stellen durch ihr teils starkes Gift eine potentielle Gefahr für die Wasserfauna dar.
An der westafrikanischen Küste trifft ein Sandsturm auf den Atlantik. Die hunderte Kilometer breite und mehrere Kilometer hohe Staubwolke trägt neben Sand auch Nährstoffe und Pflanzensamen mit sich, die so über weite Strecken transportiert werden.
Ein Sturm in der Wüste Gobi hat dem Osten Chinas eine riesige Staubwolke beschert. In weiten Teilen des Landes verschlechterte sich die Sicht und die Sonne wurde verdunkelt.
Ein seltener Staubsturm an der Küste von Alaska. Starker Wind reißt Staub von unter Gletschern zermahlenem Gestein - das so genannte Steinmehl - mit sich.
Der rund 100 Kilometer lange Oslofjord in Südnorwegen. Die Vegetation ist rot eingefärbt worden. Gut zu erkennen: Die norwegische Hauptstadt Oslo oben in der Bildmitte.
Während es in der Antarktis Sommer wird, schmilzt auf der Antarktischen Halbinsel und der James Ross Insel (beides in der Bildmitte) immer mehr Eis oder bricht von ihnen ab. Teile der Oberfläche sind bereits eisfrei.
Der Hafen von Rotterdam ist einer der größten Seehäfen der Welt und der mit Abstand größte Seehafen Europas. Dennoch wird seine Kapazität knapp.
Jetzt wird der Hafen durch Aufschüttung von Land im Rhein-Maas-Delta um bis zu 2000 Hektar vergrößert. (Bilder von 2006 und 2010)
Kathmandu, die Hauptstadt Nepals, ist das wirtschaftliche wie kulturelle Zentrum des Landes. Geologische Forschungen ergaben, dass das Gebiet bis vor rund 10.000 Jahren von einem riesigen See bedeckt war, der dann austrocknete.
Der Sywaschsee auf der Halbinsel Krim in der Ukraine. Das System aus unzähligen flachen Buchten ist ein Teil des Asowschen Meeres (rechts). Der meterdicke modrige Untergrund und das trübe Wasser verbreiten im Sommer einen unangenehmen fauligen Geruch.
Der Nil ist eine der wichtigsten Lebensadern Afrikas. Entlang des Stroms haben sich Millionen Menschen angesiedelt.
Der Matusevich Gletscher in der Antarktis trifft auf das Südpolarmeer. Dabei lösen sich immer wieder große Eisberge und treiben auf den Ozean hinaus.
Der indonesische Vulkan Merapi gehört zu den aktivsten und gefährlichsten weltweit. Bei seinen Eruptionen schleuderte er im Oktober und November 2010 große Mengen Rauch und Asche in die Luft.
Ungewöhnlich starke Regenfälle haben im Sommer 2010 in Pakistan zu einer verheerenden Flutkatastrophe geführt. Insbesondere entlang des Indus ...
... mussten Millionen Menschen ihre Häuser verlassen. Anfang November 2010 hatte sich der Strom wieder in sein normales Flussbett zurückgezogen.
Seit 1960 sank der Wasserspiegel des Aralsees in Russland um mehr als 20 Meter. Der größte Teil des Sees ist inzwischen ausgetrocknet. Schuld ist der verschwenderische Wasserumgang der Landwirtschaft in der Region.
Ende Oktober 2010 bildete sich über den USA ein ungewöhnlich großes Sturmtief. Wind, Regen und Hagel richteten in zahlreichen Staaten massive Schäden an.
Seit Anfang 2009 staut der Merowe-Staudamm im Sudan den Nil. Das Wasserkraftwerk hat die Stromproduktion des Landes verdoppelt. Allerdings mussten wegen des Staausees zehntausende Menschen ihre Heimat verlassen.
Die Ouachita Mountains im US-Staat Oklahoma. Die Natur hat hier über Jahrmillionen eine einzigartige Mittelgebirgslandschaft geschaffen.
Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 165 km/h war der Zyklon Giri im Oktober 2010 der stärkste Wirbelsturm der Zyklon-Saison.
Der Susitna Gletscher in Alaska befindet sich in einer seismisch besonders aktive Region. Erst 2002 gab es hier ein schweres Erdbeben. Die Vegetation ist auf diesem Bild rot eingefärbt worden.
Den Pyramid Lake im US-Staat Nevada gibt es seit der letzten Eiszeit. Inzwischen nimmt sein Wasserstand immer mehr ab. Die Wasserentnahme und die Verdunstung übersteigen die Menge des zufließenden Wassers.
Der Gletschersee Imja Tsho in Nepal ist einer der am schnellsten wachsenden Seen Asiens. Er wird vom Schmelzwasser der Gletscher Lhotse Shar und Imja gespeist.
Der Herbst ist da, auch im US-Bundesstaat Pennsylvania. Innerhalb weniger Tage färbten sich in den Wäldern der Allegheny Mountains ...
... die Blätter der Bäume von einem saftigen Grün in farbenprächtiges rot, orange und braun.
Das Grand Staircase-Escalante National Monument ist ein Naturschutzgebiet im Süden des US-Bundesstaates Utah. Auf rund 7700 Quadratkilometern gibt es zwischen Wüste und Hochgebirge zahlreiche Naturwunder.
Das Barnes Ice Cap bedeckt einen Teil der Baffin Insel im Norden Kanadas. Teile der Eisschicht sind bis zu 20.000 Jahre alt. Durch die globale Erwärmung wird diese nun jedoch jährlich rund einen Meter dünner.
Der Fluss Boteti in Botswana war seit den 1990er Jahren die meiste Zeit ausgetrocknet. Üppige Regenfälle flößten dem afrikanischen Fluss in diesem Jahr jedoch noch einmal Leben ein.
Blick aus der Internationalen Raumstation ISS auf den Südwesten der USA. Links unten ist der Grand Canyon zu sehen, oben der Pazifische Ozean.
Die Überseegebiete Saint-Pierre und Miquelon vor der Küste Neufundlands (Kanada) sind der letzte Rest der französischen Kolonien in Nordamerika. Auf der Aufnahme ist die Vegetation rot eingefärbt worden.
Das Weltraumteleskop "Spitzer" hat auf einem fernen Planeten ungewöhnlich viel Kohlenstoff erspäht. Möglicherweise besitze der Planet sogar einen Kern aus Diamant, spekuliert die US-Raumfahrtbehörde NASA. Jedenfalls sei es der erste bekannte Planet, auf dem es mehr Kohlenstoff als Sauerstoff gebe, heißt es in einer Mitteilung des NASA-Zentrums für Raketenantriebe (JPL) im kalifornischen Pasadena.
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Diamant ist die härteste Form von Kohlenstoff. Bei keinem der Planeten unseres Sonnensystems ist mehr Kohlenstoff als Sauerstoff gefunden worden. Allerdings ließ sich das Verhältnis bei den Gasriesen Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun nach Angaben der NASA auch noch nicht bestimmen. Unsere Sonne besitze etwa doppelt so viel Sauerstoff wie Kohlenstoff. Dagegen sei auf dem fernen Planeten mit der Katalognummer WASP-12b Kohlenstoff bis zu zweimal häufiger als Sauerstoff. Die Entdeckung illustriere, wie vielfältig ferne Welten sein könnten, sagte Teamleiter Nikku Madhusudhan.
Der sogenannte Exoplanet WASP-12b war bereits früher entdeckt worden. Er ist etwa anderthalb Mal so groß wie Jupiter, der größte Planet unseres Systems, und umkreist eine Sonne im Wintersternbild Fuhrmann, rund 1200 Lichtjahre von der Erde entfernt. Der Gasplanet umrundet seinen Stern in so knapper Distanz, dass dessen Schwerkraft ihn eiförmig auseinanderzieht. Dabei wendet er seiner Sonne stets dieselbe Seite zu. Wegen der großen Nähe ist diese sonnenzugewandte Seite des Planeten etwa 2300 Grad Celsius heiß. Die Forscher stellen ihre Beobachtungen im britischen Fachjournal "Nature" vor.
(dpa, N24)
09.12.2010 17:42 Uhr
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