12 Nominierungen

Oscar-Favorit "The King's Speech"

Bei den Nominierungen für den diesjährigen Oscar liegt das britische Königsdrama "The King's Speech" ganz vorn. Aber auch der deutsche Filmkomponist Hans Zimmer steht auf der Liste ganz oben.

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Die amerikanische Filmkunst-Akademie hat die Nominierungen für die Oscars 2011 bekanntgegeben.
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Für "Precious – Das Leben ist kostbar" erhielt die afroamerikanische Schauspielerin Mo’Nique im vergangenen Jahr ...
... noch selbst einen Oscar als besten Nebendarstellerin. Jetzt durfte sie gemeinsam mit Academy-Chef Tom Sherak ...
... die Nominierten für dieses Jahr verkünden. Hoffnungen auf einen Preis dürfen sich unter anderem die Schöpfer dieser Filme machen: ...
"The King's Speech" ist für insgesamt 12 Oscars nominiert, darunter auch der für den besten Film. Colin Firth spielt ...
... darin niemand anderen als den britischen König George VI. (1895-1952), der neben den Herausforderungen seiner Regentschaft ...
... auch noch mit seinem Stottern und seiner Schüchternheit zu kämpfen hat.
Immerhin 10 Oscars könnte "True Grit" abgreifen, davon einen für den besten Film. In dem Western mit Starbesetzung begeben sich ...
... zwei Marshalls und ein 14-jähriges Mädchen auf die Suche nach dem Mörder ihres Vaters. US-Schauspieler Jeff Bridges ...
...brilliert in der Rolle des Marshall Rooster Cogburn und beeindruckte damit auch die Oscar-Juroren.
Immerhin acht Oscars könnte "The Social Network" bekommen. Der Streifen über den Facebook-Erfinder Mark Zuckerberg ...
... ist unter anderem als bester Film nominiert. Der Film erzählt die Geschichte des Aufstiegs vom Harvard-Studenten ...
... zum Chef eines Internetkonzerns mit Milliarden-Wert. Auch hier konnte Hauptdarsteller Jesse Eisenberg die Academy überzeugen.
Wie nicht anders zu erwarten war, kann sich auch der Science-Fiction-Streifen "Inception" Hoffnungen auf ...
... mehrere Oscars machen, auch als bester Film. Insgesamt wurde der Blockbuster mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle ...
... für 8 Oscars vorgeschlagen. Zumindest der für die visuellen Effekte dürfte ihm wohl sicher sein.
Ebenfalls als bester Film und für 6 weitere Preise nominiert wurde "The Fighter". In dem Boxerdrama übernimmt ...
... Hollywood-Schönling Mark Wahlberg mal wieder die Rolle des Underdogs, der nie in die Erfolgsspur gefunden hat.
Als Boxer will er ganz groß rauskommen. Seine Familie hält davon zunächst aber gar nichts - bis er schließlich um den WM-Titel kämpfen darf.
Auch "Black Swan" könnte der beste Film des Jahres werden. Der Psychothriller im Ballett-Milieu schildert ...
... die inneren Konfilkte der ehrgeizigen Ballerina Nina (Natalie Portman), die in "Schwanensee" eine Doppelrolle als weißer und ...
... als schwarzer Schwan übernehmen soll. Schon bald zeigt sie jedoch nicht nur auf der Bühne eine gespaltene Persönlichkeit.
Ebenfalls als bester Film nominiert wurde "The Kids Are All Right". In der Komödie begegnet das lesbische Pärchen ...
... Nic und Jules erstmals dem "Samenspender" ihrer Kinder. Dieser erweist sich als sympathischer, als beide ...
... zunächst vermuteten und wirbelt die Beziehung der Frauen gehörig durcheinander.
Als weiterer Streifen wurde "127 Hours" als bester Film nominiert, der die Geschichte des Kletterers Aron Ralston erzählt.
Bei einer Tour durch einen Canyon wird dessen Arm in einer Felsspalte eingeklemmt. Niemand weiß von seinem Ausflug und so ...
... muss er fünf lange Tage zwischen Leben und Tod verbringen und am Ende die schwerste Entscheidung seines Lebens treffen.
Ebenfalls als bester Film vorgeschlagen ist "Winter's Bone". Darin begibt sich die 17-jährige Ree auf die Suche nach ihrem Vater.
Dieser hat sich als Kautionsflüchtling aus dem Staub gemacht und das Haus der Familie als Kaution eingesetzt.
Auch der Animationsfilm "Toy Story 3" kann auf den Oscar als bester Film hoffen. Erfolgreich ist er so oder so: Mehr als eine Milliarde Dollar konnte er an den Kinokassen einspielen.
Zum besten Schauspieler könnte unter anderem Colin Firth gekürt werden, der in "The King's Speech" die Oscar-Jury beeindruckte.
Jeff Bridges könnte sich sich für seine Rolle in "True Grit" sogar schon seinen zweiten Oscar holen. 2010 bekam er diesen bereits für "Crazy Heart".
Für den Nominierten Jesse Eisenberg ("The Social Network") wäre es hingegen der erste "große" Filmpreis.
Auch James Franco "127 Hours" hat noch keine Goldstatue in der Vitrine stehen. Immerhin aber schon einen Golden Globe und einen Emmy.
Schließlich ist auch noch Javier Bardem ("Biutiful") nominiert. Der Spanier konnte bereits in der Woody-Allen-Komödie "Vicky Cristina Barcelona" überzeugen.
Bei den Damen machte unter anderem "Psycho-Schwan" Natalie Portman ("Black Swan") Eindruck bei der Oscar-Jury.
Allerdings könnte ihr Nicole Kidman ("Rabbit Hole") den Preis noch wegschnappen. Da diese bereits einen Oscar für "The Hours" zu Hause hat, ...
... könnte aber auch Jennifer Lawrence gewinnen, die in "Winter's Bone" begeisterte. Vielleicht gewinnt aber auch ...
... Michelle Williams, die sich in "Blue Valentine" auf die Suche nach der verlorenen Liebe in ihrer Beziehung mit Ehemann Dean begibt.
Und auch Annette Bening kann auf den begehrten Preis hoffen, weil sie in "The Kids Are All Right" in einer Frauenbeziehung brillierte.
Wer wirklich einen Oscar bekommt, steht jedoch erst nach der großen Gala am 27. Februar fest. Dann schlägt auch die große Stunde von Anne Hathaway, die gemeinsam mit dem Nominierten James Franco durch den Abend führen wird.
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"And the nominees are...": Ein Satz den Hollywood-Schauspieler nur zu gerne hören. Nicht so bei der Verleihung der Goldenen Himbeere. Hier werden die schlechtesten Filme und katastrophalsten Schauspieler ausgezeichnet. Die Nominierten stehen nun fest.
Floppte in den Kinos und gehört zu den Favoriten der goldenen Himbeere: Die Comic-Adaption "Die Legende von Aang". Dieser Film wurde jeweils in neun Kategorien nominiert.
Sorry Mädels, aber auch der dritte Teil der Vampir-Schnulze "Twilight" hat es nach ganz oben der schlechtesten Filme geschafft. Bei der 31. Verleihung der Himbeere am 26. Februar, könnten Bella und ihre Vampire einen herben Schlag erleben.
Nichts gegen Gerard Butler, aber mit "Der Kautions-Cop" hat er keinen wirklich guten Fang gemacht. Der Film reiht sich in die Nominierung des schlechtesten Films mit ein.
Konkurrenz bekommen die anderen Filme von diesem Frauenpack: "Sex and the City 2". Die Mädels bemühen sich sehr, um die sexy Stimmung im Film aufrecht zu erhalten...hilft aber alles nichts. Die Nominierung steht fest.
Bekannte Szene aus "Twilight"...hier nur etwas überspitz dargestellt. Genau das wollte der Film "Beilight" auch sein: Eine Vampirfilm-Parodie. Doch Beileid hat der Film spätestens jetzt verdient, denn auch er hat Chancen auf die goldene Himbeere.
Über Schauspieltalent lässt sich streiten - findet die Jury der "Golden Raspberry" bei ihm aber nicht. Über 750 Filmkritiker, Journalisten und Filmschaffende sind sich einig, dass Ashton Kutcher...
...für seine miserable Leistung in der Actionkomödie "Kiss&Kill" sowie für das Romantik Drama "Valentinstag" zumindest schon mal nominiert ist.
Sein schmachtender Blick in der Vampirverfilmung "Eclipse" hat ihm leider nicht viel gebracht: Robert Pattinsons Interpretation des Edward Cullen im dritten Teil der Vampir-Saga heimste ihm leider eine Nominierung ein.
Auch wenn er versucht, sich von seinem Vampir-Image zu trennen, für seine eher schlechte als rechte Schauspielkunst im Romantik-Drama "Remember Me" wurde ihm auch gleich der Himbeeren-Stempel verpasst.
Schriftsteller Jonathan Swift hätte sich wahrscheinlich im Grabe umgedreht, hätte er erfahren, dass sein Gulliver für eine Himbeere nominiert ist. Jack Black hat in "Gullivers Reisen" der Jury zufolge einen eher miesen Riesen abgegeben.
"Der Kautions-Cop" wurde nominiert und die Hauptdarstellerin gleich mit: Jennifer Aniston kann sich vielleicht bald eine kleine goldene Himbeere in ihre Vitrine stellen.
Miley Cyrus kann vom Oscar bis jetzt nur träumen. Dafür bekam sie jetzt eine Nominierung für die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin 2010. Mit dem Anti-Oscar könnte sie für ihre Rolle in “Mit dir an meiner Seite” ausgezeichnet werden.
Kann sich doppelt ärgern: Sarah Jessica Parker wurde wie im Vorjahr als schlechteste Schauspielerin nominiert, zusammen mit den anderen Stars von "Sex and the City 2".
Als schlechteste Schauspielerin in einer Nebenrolle zählen drei Diven, die auch schon Oscar-Ehren empfingen. Vorne weg Barbra Streisand für ""Meine Frau, unsere Kinder und ich", ...
...Cher für den aktuelle Musical-Film "Burlesque"...
...und last but not least Liza Minelli für ihre weniger gute Darstellung in "Sex and the City 2".
Trotz Botox wird Sylvester Stallones Lächeln noch mehr eingefroren sein, als er von seiner Nominierung als schlechtetser Regisseur erfahren hat. Er gilt unter den "Himbeeren" als Wiederholungstäter.
Neu ist in diesem Jahr der Preis für den "Schlechtesten Missbrauch augenfeindlicher 3-D-Technik".
Nominiert sind unter anderem die Mythologie-Verwurstung "Kampf der Titanen"...
...und huch, das gibt gleich ein Déjà-Vu, schon wieder der Film "Die Legende von Aang".
Wen es am 26. Februar, einen Tag vor der Oscar-Nacht, auch treffen wird: Einfach ein Beispiel an die Himbeer-Gewinnerin vom letzten Jahr nehmen. Sandra Bullock war sich nicht zu schade persönlich zur Verleihung zu kommen...
...und machte sich auch noch den Scherz zahlreiche DVDs des Films "Verrückt nach Steve" mitzubringen, damit die Jury ihre Schauspielkunst nochmal genauer unter die Lupe nehmen könne. Am nächsten Tag gewann sie den Oscar als beste Schauspielerin.
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Jahre lang stand er im Schatten berühmter und erfolgreicher Hollywood-Schauspieler: ...
... Besonders sein entfernter Cousin und Jugendfreund Ben Affleck stahl ihm oft die Show, wie zum Beispiel in ...
... ihrem gemeinsamen Auftritt in der Fantasy-Satire "Dogma" von Kevin Smith (1999). Doch langsam aber sicher spielte sich der smarte Schauspieler in die erste Liga Hollywoods.
Aufgewachsen ist der charismatische Schauspieler und Drehbuchautor in guten Verhältnissen in Massachusetts als Sohn eines Börsenmaklers.
Gegen den Willen seiner Eltern brach er das Englisch-Studium ab, schloss sich Theatergruppen an und spielte seine erste Kinorolle in ...
... "Pizza, Pizza!". Seine Nebenrolle blieb nahezu unbeachtet neben Filmkollegin Julia Roberts. Ganz symptomatisch ist dieser erste Auftritt für die weiteren Schauspieljahre, in denen er oft im Schatten erfolgreicherer Kollegen stand.
Zwar erhielt das von Damon und Affleck geschriebene Drehbuch zu "Good Will Hunting" (1997) einen Oscar wie einen Golden Globe und zudem Matt Damon eine Oscar-Nominierung für die beste Nebenrolle. Doch ...
... der ruhmreichere Star blieb Kollege Ben Affleck. Ebenso ...
... spielte Damon in "Der talentierte Mr. Ripley" (1999) an der Seite von Stars wie Jude Law und Gwyneth Paltrow.
Selbst der preisgekrönte Kriegsfilm "Der Soldat James Ryan" (1998) von Steven Spielberg ...
... machte Damon, der an der Seite von Tom Hanks spielte, noch nicht zum absoluten Hollywood-Star.
Auch in der Erfolgs-Triologie der "Oceans"-Gaunerkomödien bleib er zumindest im Vergleich mit Filmkollegen Clooney und Pitt nur eines von mehreren Schauspiel-Talenten.
Erst "Die Bourne Identität" (2002) verhalf Matt Damon zum Durchbruch. In den insgesamt drei Agenten-Filmen glänzte er in der Hauptrolle des ehemaligen CIA-Auftragskillers Jason Bourne. Allein der erste Film ...
... spielte weltweit insgesamt mehr als 213 Millionen Dollar ein. Und Matt Damon gehörte von nun an zur Topliga der Hollywood-Schauspieler.
Nach seinem glänzenden Auftritt in "Der gute Hirte" (2006) mit Angelina Jolie wurde Damon 2007 vom "People"-Magazin zum "Sexiest Man Alive" gewählt. Seine Vielseitigkeit und sein Talent zum Komiker ...
... konnte er in Soderberghs Komödie "Der Informant" (2009) unter Beweis stellen, in der er eine feinsinnige Parodie des Agentenchamäleon Jason Bourne verkörpert. Für den Film legte er 15 Kilo zu und trug einen Schnauzer.
Ganz anders ein Jahr später: 2010 präsentiert Damon in dem Kriegsfilm "Green Zone" seine knackigen Muskeln, die er sich binnen weniger Monate antrainiert hat.
Damon lebt mit seiner Frau Luciana Barroso, die er bei Dreharbeiten zu "Unzertrennlich" (2003) kennengelernt hatte, zusammen und hat mit ihr zwei Töchter.
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Afro-Amerikaner und praktisch obdachlos: Michael Oher (Quinton Aaron), von vielen "Big Mike" genannt, ist zwar noch ein Teenager, aber schon jetzt scheint seine traurige Zukunft vorgezeichnet.
Als die wohlhabende Leigh Anne Tuohy (Sandra Bullock) den Teenager eines Tages im Winter in kurzen Hosen und T-Shirt auf der Straße entdeckt und erfährt, dass er in die Klasse ihrer Tochter geht, ...
... lädt sie "Big Mike" kurzentschlossen ein, die Nacht bei den Tuohys zu verbringen. Aus der einen Nacht werden mehrere - die Familie schließt Mike ...
... mit seiner liebevollen Art ins Herz. Mike kann vor allem rasch ein vertrautes Verhältnis zu Sean "S.J." Tuohy, Jr. (Jae Head, l.) aufbauen, der Sohn von ...
... Leigh Annn und Sean Tuohy (Tim McGraw). Auch wenn die großen sozialen und kulturellen Unterschiede spürbar sind, wächst ...
... die neue Familie schnell zusammen. Insbesondere Leigh Anne tut, was sie kann, um Mike ..
... zu unterstützen. So stellen die Tuohys ihm die Tutorin Miss Sue zur Seite, damit er seinen Notendurchschnitt verbessert - der ist nämlich zu schlecht fürs College. Auf dem College hätte Mike allerdings beste Chancen auf ...
... eine Football-Karriere. Wie sich herausstellt, ist Mike ein Naturtalent in dieser Sportart. Ihn selbst davon zu überzeugen, ist jedoch nicht so einfach ...
Der Film "Blind Side", bei dem John Lee Hancock Regie führte, basiert auf einer wahren Geschichte. Grund- und Vorlage für das Drehbuch ist das Buch von Michael Lewis über die Veränderung des Football ...
... und über die wahre Geschichte von Michael Oher. Der spielt heute für die Baltimore Ravens in der National Football League, der höchsten Liga des American Football. Zu verdanken hat er das auch ...
... Leigh Ann Tuohy und Sean Tuohy, hier beide bei der Oscar-Verleihung im März 2010. "Blind Side" war als "Bester Film" oscarnominiert, gewann in dieser Kategorie allerdings keinen Preis. Dafür ...
... wurde Sandra Bullock für ihre Darstellung der Leigh Anne Tuohy mit dem Oscar als "Beste Hauptdarstellerin" ausgezeichnet. Für die Schauspielerin ist es der erste Academy Award - auch ihr hat Leigh Anne Tuohy also Glück gebracht.
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Beim Staraufgebot zur Oscar-Verleihung in Hollywood interessiert neben den begehrten goldenen Preisen vor allem die Mode der Berühmtheiten auf dem Roten Teppich. Das Moderatoren-Duo Alec Baldwin und Steve Martin führte ...
... etwas einfallslos durch den Abend. Grund zur Freude hatte allerdings der frisch gebackene Oscar-Preisträger Christoph Waltz, klassisch und nobel im Smoking präsentierte er sich im Kodak Theater in Hollywood. Das ...
... Chanel-Kleid von "Inglourious Basterds"-Schauspielerin Diane Kruger (neben Eli Roth und Quentin Tarantino), puschelig, schwarz-weiß und unvorteilhaft, war ein gewöhnungsbedüftiger Blickfang.
Der Trend unter den Roben der Schauspielerinnen ging bei der 82. Oscar- Verleihung in Richtung Eleganz, und eng anliegende Kleider. Hilary Swank ließ besonders tief blicken.
Nicht Regisseur James Cameron, in Begleitung seiner Ehefrau Suzy Amis, sondern ...
... seine Ex-Frau Kathryn Bigelow räumte den Preis für "Beste Regie" ab, und das als erste weibliche Preisträgerin in dieser Kategorie. Hier bemüht um ihre silbergraue Robe. Silbrig ...
... schimmerndes Grau fand beim Schaulaufen der VIPs ohnehin großen Anklang. Kate Winslet zeigte sich in diesem Kleid und ...
... trug ein Geschmeide aus Tiffany-Smaragden und Diamanten im geschätzten Wert von 2,5 Millionen Dollar (1,8 Millionen Euro) zur Schau. Wie Winslet ...
... trugen auch Schauspielerin Cameron Diaz und ...
... ihre Kollegin Sandra Bullock ihr Haar offen und divenhaft in großen Wellen zur Seite frisiert. Bullock ("Beste Hauptdarstellerin") war hier vielleicht noch geknickt wegen der ihr zuvor verliehenen "Goldenen Himbeere".
Helen Mirren (64), die "Beste Hauptdarstellerin" 2007 in "Die Queen", posierte fröhlich mit Bullock und hatte ...
... in ihrem silbergrauen Kleid mit Glitzer-Pailletten auch allen Grund zum Strahlen, hier neben Christopher Plummer.
Die Stars zeigten viel Haut. Weit ausgeschnitte Dekolletees waren ein Blickfang. Pop-Diva Mariah Carey hier in einer Valentino-Kreation mit tiefem Ausschnitt und Seitenschlitz betont weiblich.
In einer schulterfreien eng anliegenden Armani-Robe aus rosé-farbener Organza-Seide präsentierte sich Sängerin Jennifer Lopez, erst mit Marc Anthony, später ...
... amüsiert mit Schauspielerin Demi Moore. Der 47-Jährigen sah man in ihrer schulterfreien, hautfarbenen Versace-Robe aus ...
... Seide mit gerafftem Rock und hochgestecktem Haar ihr Alter nicht annähernd an.
Spaß auf dem Roten Teppich hatte Hollywood-Schönling George Clooney, das tiefrote Schleppenkleid seiner Freundin Elisabetta Canalis war ebenfalls ein Hingucker. Seine ...
... Filmpartnerin Vera Farmiga ("Up in the Air"), hier umschlungen mit Renn Hawkey, traute sich Farbe zu und erschien im roten Kleid von Marchesa.
Mut zur Farbe bewies auch die zauberhafte Penélope Cruz. Sie gehörte mit hochgestecktem schwarzem Haar und schlichten Ohrringen modisch zu den gelungensten Auftritten bei der Gala-Veranstaltung.
Die "Beste Nebendarstellerin" Mo'Nique zeigte sich bei der Kleiderwahl selbstbewusst in tiefblauer Robe mit Trägern und auch im Interview keine Scheu.
Meryl Streep präsentierte das tiefste Dekolleté des Abends, sah aber trotzdem besonders elegant aus, ganz in Weiß. Es war ihre 16. Oscar- Verleihung, bei der sie als Nominierte um den Sieg bangte. Weniger ...
... zurückhaltend: Melanie Griffith mit ihrem tiefen Ausschnitt im schwarzen Versace-Kleid. Sie wurde begleitet von Ehemann Antonio Banderas.
Ein Küsschen für Gatte Matthew Broderick: In ihrer goldschimmernden Chanel-Robe trug die sonst stilsichere Sarah Jessica Parker ("Sex and the City") das Haar zurückgesteckt und sah noch dünner aus als gewohnt.
Ein Foto mit Mama: Teenie-Star Miley Cyrus (17) hatte ein glitzerndes, aber schlecht sitzendes Corsagenkleid von Jenny Packham an.
Auch Charlize Theron gehörte zu den Diven in Hollywoods Nacht der Nächte. Sie erschien in einer violetten Robe, allerdings ...
... mit Stoff-Rosetten auf jeder Brust, die sie sich getrost hätte sparen können.
Das Givenchy-Outfit in Fliederfarben von "Avatar"-Star Zoe Saldana hatte jede Menge Rüschen zu bieten. Medienberichte von einem "lila Dinosaurier" hatte sie sich damit sicher nicht erhofft.
Nachwuchs-Star Gabourey Sidibe spielt in dem Sozialdrama "Precious" einen übergewichtigen Teenager. Hier wird das weit ausgeschnittene blaue Kleid mit Glitzersteinen schnell noch zurechtgerückt. Und was ...
... bleibt zu den Männern zu sagen? Sie griffen wie abgesprochen zum klassischen Designer-Smoking. Der frühere Star-Designer und jetzige Regisseur Tom Ford ("A Single Man") trug einfach einen Anzug seiner eigenen Marke.
"Bester Hauptdarsteller" Jeff Bridges ("Crazy Heart") entschied sich für einen Anzug von Fords früherem Arbeitgeber Gucci. Nun kommt schon Vorfreude auf die nächste glanzvolle Oscar-Verleihung auf.
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Der Tag der Tage für die Filmbranche: Die Oscars werden vergeben. Aus deutschsprachiger Sicht symbolisieren diese beiden Herren die Hoffnung auf Auszeichnungen: Schauspieler Christoph Waltz und Regisseur Michael Haneke. Doch ...
... nur einer der beiden, nämlich Waltz, hat auch nach der großen Show im Kodak Theatre noch gut lachen. Für seine Rolle als hinterlistiger SS-Mann in "Inglourious Basterds" ...
... wird der Österreicher als bester Nebendarsteller ausgezeichnet - und lässt damit illustre Kollegen wie Matt Damon oder Woody Herrelson in die Röhre gucken. ""Dies ist ein Über-Bingo", sagte Waltz in Anspielung auf ein Zitat aus "Inglourious Basterds".
Bester Film wurde "Inglourious Basterds" allerdings - obwohl nominiert - nicht. Für diesen Preis hatten alle James Camerons "Avatar" auf der Rechnung. Der Regisseur musste allerdings nach der Verleihung seiner Ex-Frau Kathryn Bigelow an die Gurgel gehen.
Alles nur im Spaß, versteht sich. Dennoch: Als erste Frau gewinnt Bigelow für ihren Film "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" neben dem Film-Award auch den Regie-Oscar und ...
... vier weitere Academy-Männchen: für das Original-Drehbuch, den Schnitt, Ton und Toneffekte. Für ...
... James Cameron (hier mit Schauspielerin Suzy Amis) bleiben "nur" drei Preise für die beste Kamera, das beste Szenenbild und die bombastischsten Spezial-Effekte.
Der deutsche Regisseur Michael Haneke ("Das weiße Band") ging wie schon angedeutet leer aus. Bester ausländischer Film ...
... wurde der argentinische Streifen "El secreto de sus ojos" - zu deutsch: "Das Geheimnis in ihren Augen".
Ein Küsschen von seiner Frau und natürlich auch den Oscar für die beste Hauptrolle ergatterte ...
... Hollywood-Altstar Jeff Bridges, der in "Crazy Heart" einen schrullig-schrägen Außenseiter mimt. Bridges war zuvor schon vier Mal nominiert gewesen, dieses Mal hat es endlich geklappt.
Von der Buh-Frau zur umjubelten Oscar-Preisträgerin wird Sandra Bullock. Noch kurz vor der Oscar-Verleihung "gewinnt" sie die Goldene Himbeere für ihre Rolle in "Verrückt nach Steve". Nun ...
... drückt ihr die Jury eine Gold-Statue in die Hand, die das Gegenteil beweist: Sandra Bullock ist die beste Hauptdarstellerin des Jahres - und zwar im Film "Blind Side".
Für die Nebenrolle kassierte neben Christoph Waltz auch diese Dame einen Oscar. Mo'Nique heißt sie und ...
... brillierte in dem Film "Precious". Der Streifen kassierte auch für das beste adaptierte Drehbuch einen Preis.
Dieser Herr schließlich heißt Pete Docter, sieht lustig aus und macht lustige Filme. Sein Animationsfilm "Oben" ist der beste und lustigste, wenn man dem Urteil der Oscar-Jury folgt. Auch die Musik in dem Film von Michael Giacchino ist einen Preis wert.

Der britische Film "The King's Speech" geht als großer Favorit ins Rennen um den diesjährigen Oscar. Das Historiendrama um die Sprachprobleme des englischen Königs George VI. wurde am Dienstag in Los Angeles in zwölf Kategorien des wichtigsten Filmpreises der Welt nominiert. Damit hat sich das Werk von Regisseur Tom Hooper vom Mitfavoriten "The Social Network", ein Film rund um Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, abgesetzt - er wurde achtmal nominiert.

Oscar-Chancen für Hans Zimmer

Chancen hat auch der Deutsche Hans Zimmer mit seiner Musik für den Film «Inception». Hollywoods Trophäen-Gala geht am 27. Februar zum 83. Mal über die Bühne. "The King's Speech" hat unter anderem Chancen auf den Preis als bester Film, Colin Firth ist als bester Hauptdarsteller nominiert. Auch die Preise für Regie, die Nebendarsteller (Helena Bonham Carter und Geoffrey Rush), Musik (Alexandre Desplat) und Drehbuch (David Seidler) könnten an das englische Drama gehen.

Der Film schildert, wie ein unkonventioneller Sprachtherapeut (Rush) den stotternden Prinzen und späteren König (Firth) behandelt und ihm zum Beginn des Zweiten Weltkriegs zu einer historischen Rede befähigt. Er ist bei Publikum wie Kritik gleichermaßen beliebt.

Zweiter Favorit "True Grit"

Zweiter Favorit ist der Western "True Grit" von Joel und Ethan Coen mit zehn Nominierungen. Das düstere Werk nach dem Roman von Charles Portis schildert die Geschichte des heruntergekommenen Marshalls Rooster Cogburn, der im Auftrag der 14-jährigen Mattie den Mord an ihrem Vater rächen soll. Unter anderem ist dafür Hailee Steinfeld, auch im wahren Leben erst 14, als beste Nebendarstellerin nominiert.

"The Social Network" hat acht Nominierungen, dabei als bester Film, Jesse Eisenberg als Hauptdarsteller und David Fincher als Regisseur. Ebenfalls achtmal wurde der Thriller "Inception" nominiert, unter anderem mit Zimmers Musik. Das Boxdrama "The Fighter" kann sieben "Academy Awards" gewinnen. Mit "Toy Story 3" hat außerdem erst zum dritten Mal mehr als 80 Oscar-Jahren ein Trickfilm die Chance auf den Preis als bester Film.

Deutsche für Trickfilm-Oscar nominiert

Gleich zwei deutsche Filmemacher können sich Hoffnungen auf einen Oscar in der Kategorie "animierter Kurzfilm" machen. Die beiden deutschen Regisseure Max Lang und Jakob Schuh schafften es mit der britischen Trickfilmproduktion "The Gruffalo" ("Der Grüffelo") auf die Liste der fünf Zeichentrick-Anwärter.

Mit im Rennen sind die Kurzfilme "Day & Night" aus der kalifornischen Trickfilmschmiede Pixar, "Let's Pollute", "The Lost Thing" und "Madagascar, carnet de Voyage". In der Zeichentrick-Sparte war es zuletzt 1997 Thomas Stellmach und Tyron Montgomery mit "Quest" gelungen, den Kurzfilm-Oscar nach Deutschland zu holen. Die Oscar-Gala geht am 27. Februar zum 83. Mal in Hollywood über die Bühne.

Die wichtigsten Oscar-Nominierungen

Bester Film des Jahres:

- "Black Swan"

- "The Fighter"

- "Inception"

- "The King's Speech"

- "The Social Network"

- "The Kids Are All Right"

- "True Grit"

- "Toy Story 3"

- "127 Hours"

- "Winter's Bone"

Bester nicht-englischsprachiger Film:

- "Biutiful" (Mexiko), Regie: Alejandro Gonzalez Inarritu

- "In a Better World" (Dänemark), Regie: Susanne Bier

- "Hors la Loi"/"Outside the Law" (Algerien), Regie: Rachid Bouchareb

- "Incendies" (Kanada), Regie: Denis Villeneuve

- "Dogtooth" (Griechenland), Regie: Yorgos Lanthimos

Beste Regie:

- Darren Aronofsky ("Black Swan")

- David Fincher ("The Social Network")

- Tom Hooper ("The King's Speech")

- David O. Russell ("The Fighter")

- Ethan und Joel Coen ("True Grit")

Bester Hauptdarsteller:

- Jesse Eisenberg ("The Social Network")

- Colin Firth ("The King's Speech")

- James Franco ("127 Hours")

- Jeff Bridges ("True Grit")

- Javier Bardem ("Biutiful")

Beste Hauptdarstellerin:

- Nicole Kidman ("Rabbit Hole")

- Jennifer Lawrence ("Winter's Bone")

- Natalie Portman ("Black Swan")

- Michelle Williams ("Blue Valentine")

- Annette Bening ("The Kids Are All Right")

Bester Nebendarsteller:

- Christian Bale ("The Fighter")

- John Hawkes ("Winter's Bone")

- Jeremy Renner ("The Town")

- Geoffrey Rush ("The King's Speech")

- Mark Ruffalo ("The Kids Are All Right")

Beste Nebendarstellerin:

- Amy Adams ("The Fighter")

- Helena Bonham Carter ("The King's Speech")

- Melissa Leo ("The Fighter")

- Hailee Steinfeld ("True Grit")

- Jacki Weaver ("Animal Kingdom")

Bester Animationsfilm des Jahres:

- "Toy Story 3"

- "Drachenzähmen leicht gemacht" ("How to Train Your Dragon")

- "The Illusionist"

(dpa, AFP, N24)

25.01.2011 15:46 Uhr

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