Coen-Brüder: "True Grit"

Jeff Bridges macht den John Wayne

Die Coen-Brüder zieht es für ihren neuen Film in den Wilden Westen. "True Grit" heißt das düstere Western-Remake mit den Hollywood-Schwergewichten Jeff Bridges und Matt Damon in den Hauptrollen.

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Die Brüder Ethan und Joel Coen haben einen neuen Film am Start und eröffnen damit gleich die 61. Berlinale: "True Grit" heißt das düstere Western-Remake ...
... des John Wayne-Klassikers "Der Marshall" von 1969. Die 14-jährige Farmerstochter Mattie Ross (Hailee Steinfeld) will darin den Mord an ihrem Vater rächen.
Da die Behörden ihr nicht helfen, nimmt sie selbst die Spur nach dem Mörder Tom Chaney (Josh Brolin) auf. Für 100 Dollar engagiert sie ausgerechnet den trunksüchtigen und raubeinigen U.S. Marshall Rooster Cogburn (Jeff Bridges), ...
... der es mit dem Gesetz selbst alles andere als genau nimmt. Widerwillig lässt er sich von Mattie überreden, ...
... sie mit auf die Jagd nach Chaney zu nehmen. Doch sie sind nicht allein, denn auch Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon) will den Flüchtigen stellen, um eine Kopfprämie zu kassieren, ...
... die auf Chaney wegen eines weiteren Mordes ausgesetzt ist. Zu dritt heften sie sich an seine Fersen.
Jeff Bridges tritt in große Westernstiefel: Für die Rolle des Marshall erhielt John Wayne 1970 den Oscar. Der 61-jährige verlässt sich auf eine einfache Erfolgsformel: "Die besten amerikanischen Schauspieler konnten die einfachen Dinge gut, ..."
... schießen, Guten Tag sagen, dastehen." Bridges (r. bei der Premiere in New York) ist wie seine Filmpartnerin, Newcomerin Hailee Steinfeld (l.), ...
... für seine Darstellung für den Oscar nominiert. Insgesamt geht der Western mit zehn Nominierungen als einer der Favoriten in das Rennen um den prominentesten Preis der Filmbranche.
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Wo klingelte die Kasse in Hollywood am Meisten - das hat jetzt das US-Magazin "Vanity Fair" für das Jahr 2010 veröffentlicht. Demnach ist Avatar-Regisseur James Cameron ganz oben auf der Liste.
Mit schätzungsweise 257 Millionen Dollar ist er auf auf Platz Eins der Topverdiener Hollywoods.
Auf Platz Zwei drängelt sich Johnny Depp, der im vergangenen Jahr 100 Millionen Dollar auf sein Konto verbuchen konnte.
Seine Rolle in "The Tourist" mit Angelina Jolie brachte ihm allein 20 Millionen Dollar ein.
Hat 2009 den Golden Globe für sein Lebenswerk erhalten und erhält jetzt die Bronzemedaille als Spitzenverdiener 2010: Steven Spielberg (links).
Mit 80 Millionen Dollar liegt er deutlich hinter Johnny Depp.
Ein weiterer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor kann sich einen Platz in der Rangliste der Topverdiener angeln: Christopher Nolan. Der Inception-Regisseur verdiente im vergangenen Jahr 71,5 Millionen Dollar.
Aus dem Bubi ist längst ein angesehener Schauspieler geworden: Leonardo DiCaprio kann sich, was seine Engagements angeht, nicht beklagen und belegt mit 62 Millionen Dollar Platz Fünf.
Twilight-Star Taylor Lautner übertrumpft seine Kollegen und kann sich nicht nur als sexy Werwolf sehen lassen, sondern auch mit gut verdienten 33,5 Millionen Dollar prahlen. Er ist derzeit der bestverdienende Teenage-Star.
Vampir-Liebling Robert Pattinson landet mit 27,5 Millionen auf Rang 15.
Jung, ledig, reich - Kristen Stewart sahnte 2010 28,5 Millionen Dollar ab und erreichte als bestverdienende Frau Platz 13...
...und das noch vor Jennifer Anniston, die mit 24,5 Millionen ganz knapp dahinter liegt.
Angelina vediente 23,5 Millionen Dollar. Allein 19 Million für ihre Rolle in the "The Tourist". Sie landet damit auf Platz 21.
Sandra Bullock lag 2009 noch auf Rang 34. Doch die Oscar-Gewinnerin konnte sich mit "Blind Side" auf Platz 21hochkatapultieren. Insgesamt verdiente Sie geschätzte 22 Millionen Dollar.
James Bond-Darsteller Daniel Craig kann sich auch auf die Liste der 40 Topverdiener in Hollywood setzen: Mit stolzen 18 Millionen kriegt er Platz 28 ab.
Sie gehört zu den meist bezahltesten Hollywood-Schönheiten. Doch im Jahr 2010 ist sie etwas nach unten gerutscht. Von Platz 31 auf 36, mit 14,5 Millionen Dollar.
Ganz knapp noch mit reingerutscht und damit auf dem letzten Platz: Komiker Eddie Murphy. Mit 13 Millionen Dollar landet er auf Platz 40 und schließt somit die Liste der Spitzenverdiener 2010 ab.
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Am 8. Februar 2011 wäre James Byron Dean 80 Jahre alt geworden. Doch sich ihn als Greis vorzustellen, ist kaum denkbar, exisitieren doch nur die jugendlichen, charmanten Bilder von ihm.
Schon als Kind zeigt Dean schauspielerische Begabungen, spielt Geige und besucht eine Schauspielschule. Seine Mutter stirbt als er neun Jahre alt ist. Er wächst auf einer Farm bei Verwandten auf.
Nachdem er mehrere Semester Jura studiert hat, beginnt er mit dem Schauspielunterricht an der California University und später auch am Actors' Studio von Lee Strasberg in New York - bis er mit einer kleinen Theaterrolle auffählt.
Ein Werbespot für Pepsi ist sein erster Fernsehauftritt. Text: Keiner. Danach hat Dean im Fernsehen fast drei Dutzend Auftritte, einmal sogar an der Seite Ronald Reagans. Doch es sind immer kleine Rollen.
Aber am Broadway wird er ein Star, trotz oder wegen seiner unorthodoxen, improvisierenden Art. Deshalb bekommt er 1955 in "Jenseits von Eden" die Rolle des Cal,...
...der verzweifelt um die Gunst seines Vaters bettelt, aber immer wieder abgewiesen wird. Die Rolle kann er: Auch zum eigenen Vater ist das Verhältnis stets kühl gewesen. Mit dieser Rolle wird er sofort zum Star.
Kurz darauf bekommt er die Hauptrolle in "... denn sie wissen nicht, was sie tun". Er spielt wieder einen Außenseiter. Die Mutprobe, in der er und sein Kontrahent in gestohlenen Autos auf eine Klippe zurasen, schreibt Filmgeschichte.
Vier Tage nach Drehbeginn wird entschieden," … denn sie wissen nicht, was sie tun" in Farbe zu drehen. Als Freizeitbeschäftigung nimmt James Dean gerne an Autorennen teil. Seine rasante Fahrweise soll ihm später zum Verhängnis werden.
Fotoserien mit dem unangepassten, rebellischen Jungen verstärken die Sucht nach ihm. Weltbekannt wurde das Bild von Dennis Stock auf dem Times Square, dass heute noch auf Postkarten und Postern zu finden ist.
Obwohl er Geld und die schönsten Frauen an der Seite hat, wirkt er unglücklich, getrieben - und genau das traf den Nerv der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.
Der Dreh zu seinem letzten Film "Giganten" mit Elizabeth Taylor, beginnt am 3. Juni 1955. Auch hier lässt er den Rebell in sich raus. Statt den Text zu lernen, improvisiert er und treibt Regisseur George Steven zur Weißglut.
James Deans Agentin Jane Deacy handelt einen neuen Vertrag für ihren Schützling aus. Die bisherigen 1500 US-Dollar pro Drehwoche sollen drastisch erhöht werden. Gegenleistung: In den folgenden sechs Jahren in neun Warner-Brothers-Filmen zu spielen.
Doch so weit kommt es nicht. Dean kauft sich einen neuen Rennwagen, einen silbernen Porsche 550 Spyder. Am 30. September 1955 jagt er die Route 46 herunter, als er in einen Ford, der ihm die Vorfahrt nimmt, kracht.
Sein Beifahrer, der Deutsche Rolf Wütherich, überlebt schwerverletzt, er stirbt 1981 - bei einem Autounfall. In einem Fernsehspot, den James Dean zwei Wochen vor dem Unfall aufgenommen hatte, mahnt er zu vorsichtigem Fahren.
Er hatte lediglich in drei Filmen eine große Rolle, und trotzdem hat er eine ganze Generation geprägt: James Dean wird immer der rebellische, tragische Held bleiben - und vor allem immer jung.
16 US-Schauspieler bekamen bisher ihre eigene Briefmarke - darunter auch James Dean.
Anfang Februar wäre James Dean 80 Jahre alt geworden. Seine Fotos sind bis heute Kult - und unter anderem zu sehen im Museum "The Kennedys" in Berlin-Mitte mit teils weltbekannten Fotografien.
In seiner kurzen Zeit auf Erden erhielt er sogar für seine Rollen in "Jenseits von Eden" und "Giganten" postum zwei Oscarnominierungen als Bester Schauspieler.
Sein Grabstein steht auf dem Park Cemetery in Fairmount. Das Markenzeichen, seine Zigarette, wurde von Fans niedergelegt.
Er starb mit 24 - viel zu jung. Doch wie würde ein James Dean mit 80 Jahren aussehen?
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Die Ludolfs in ihrem Schrotthaufen-Gebirge: Uwe, Horst Günter, Manfred und Peter (von links). Jetzt ist Horst Günter ...
... überraschend gestorben. Günter Ludolf war der Mann am Telefon und nahm die Kundenwünsche entgegen. Ordnungs-Hirn Peter hingegen ...
... schläft fast immer und wachte erst auf, wenn ihm Günter die Ersatzteilwünsche weitersagte.
Jeder hatte seinen festen Platz im Gemeinschaftsraum des Ludolf-Hauses: Uwe (links) kommt nur zu den Pausen rein, ...
... Günter verließ nur selten das Zimmer und rauchte dort leidenschaftlich gerne seine Zigaretten.
Brüder und Freunde: Die Ludolfs sind auch wegen ihres starken familiären Zusammenhalts beliebt.
Sehr verschwiegen: Wenn er nicht gerade ans Telefon musste, sagte Günter kaum etwas.
Immer für Späße zu haben: Hier bereiten sich die Ludolfs nach einem harten Tag auf dem Schrottplatz auf eine kleine Runde Basketball vor.
So bleibt er seinen Fans in Erinnerung: Günter Ludolf mit einem Telefon am Ohr.
Die Dernbacher Autoverwertung der Ludolfs hat fast alle erdenklichen Fahrzeug-Ersatzteile parat.
Kino-Stars: In dem Film "Die Ludolfs: Dankeschön für Italien!" kamen die vier Brüder 2009 auf die große Leinwand.
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Colin Firth auf der Überholspur: Als stotternder König in "The King`s Speech" räumte er nicht nur bei den Golden Globes ab, ...
...sondern auch bei den "17th Screen Actors Guild Awards", der höchsten Auszeichnung der US-Regisseure.
Geoffrey Rush konnte sich auch freuen. Er wurde für seine Rolle als Sprachtrainer als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet.
"The King's Speech" räumt derzeit einen Preis nach dem anderen ab und ist neben "Black Swan" auch Oscarfavorit. Die wahre Geschichte des stotternden Königs hat schon jetzt viele Anhänger und Fans gefunden.
Seit seiner Kindheit leidet der Sohn des britischen König George V. an einem schweren Stottern. Auch seine erste große Rede 1925 im Wembley-Stadion, die auch noch live im Radio übertragen wird, endet im Desaster.
Mit zahllosen Experimenten und Therapieansätzen, haben die verschiedensten renommierten Ärzte versucht, Bertie zu heilen, doch alle Methoden blieben erfolglos. Er beschließt keine weiteren Behandlungen über sich ergehen zu lassen.
Doch hinter seinem Rücken nimmt seine Frau Queen Elizabeth (Helena Bonham Carter) die Sache in die Hand und besucht inkognito den Sprachtherapeuten Lionel Logue.
Logue ist ein energiegeladener, sehr direkter Australier, der überzeugt ist dem Sohn des Königs helfen zu können. Seine Bedingungen sind allerdings klar: Wie alle anderen Patienten auch, muss Bertie für die Behandlung in Logues Büro kommen.
Zuerst ist Bertie gar nicht überzeugt von Logues eigenartiger Herangehensweise. Er soll aus seinem privaten Leben erzählen und Shakespeare-Passagen vorlesen.
Nach anfänglichem Streit, kann Bertie erste Erfolge verbuchen, auch wenn das Stottern noch nicht ganz weg ist. Das Vertrauen zwischen den Männern wächst und langsam aber sicher entwickelt sich eine starke Freundschaft.
Nach dem Tod seines Vaters und der Abdankung seines Bruders Edward VIII. (GUY PEARCE), wegen dessen Liebe zur geschiedenen Bürgerlichen Wallis Simpson, wird Bertie unter dem Namen George VI. 1936 unerwartet zu Englands neuem König.
Öffentliche Auftritte und Radioansprachen lassen sich fortan noch weniger umgehen als zuvor und nicht zuletzt erhöht der drohende Krieg den Druck auf den schüchternen Regenten.
Die Zusammenarbeit und die Freundschaft mit Logue hilft Bertie dabei erheblich. Doch kurz vor der offiziellen Krönung stellt eine unerwartete Enthüllung das gegenseitige Vertrauen und damit auch Berties Kampf gegen das Stottern auf die Probe.
Drehbuchautor David Seidler litt als Kind ebenso an einem schweren Stottern. So wurde George VI., der stotternde König, der zum öffentlichen Sprechen gezwungen war, ein Kindheitsheld und Vorbild für David – und die Inspiration für den Film.
Ob "The King's Speech" auch gut genug für einen Oscar ist, wird sich am 27. Februar zeigen.
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Für "Precious – Das Leben ist kostbar" erhielt die afroamerikanische Schauspielerin Mo’Nique im vergangenen Jahr ...
... noch selbst einen Oscar als besten Nebendarstellerin. Jetzt durfte sie gemeinsam mit Academy-Chef Tom Sherak ...
... die Nominierten für dieses Jahr verkünden. Hoffnungen auf einen Preis dürfen sich unter anderem die Schöpfer dieser Filme machen: ...
"The King's Speech" ist für insgesamt 12 Oscars nominiert, darunter auch der für den besten Film. Colin Firth spielt ...
... darin niemand anderen als den britischen König George VI. (1895-1952), der neben den Herausforderungen seiner Regentschaft ...
... auch noch mit seinem Stottern und seiner Schüchternheit zu kämpfen hat.
Immerhin 10 Oscars könnte "True Grit" abgreifen, davon einen für den besten Film. In dem Western mit Starbesetzung begeben sich ...
... zwei Marshalls und ein 14-jähriges Mädchen auf die Suche nach dem Mörder ihres Vaters. US-Schauspieler Jeff Bridges ...
...brilliert in der Rolle des Marshall Rooster Cogburn und beeindruckte damit auch die Oscar-Juroren.
Immerhin acht Oscars könnte "The Social Network" bekommen. Der Streifen über den Facebook-Erfinder Mark Zuckerberg ...
... ist unter anderem als bester Film nominiert. Der Film erzählt die Geschichte des Aufstiegs vom Harvard-Studenten ...
... zum Chef eines Internetkonzerns mit Milliarden-Wert. Auch hier konnte Hauptdarsteller Jesse Eisenberg die Academy überzeugen.
Wie nicht anders zu erwarten war, kann sich auch der Science-Fiction-Streifen "Inception" Hoffnungen auf ...
... mehrere Oscars machen, auch als bester Film. Insgesamt wurde der Blockbuster mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle ...
... für 8 Oscars vorgeschlagen. Zumindest der für die visuellen Effekte dürfte ihm wohl sicher sein.
Ebenfalls als bester Film und für 6 weitere Preise nominiert wurde "The Fighter". In dem Boxerdrama übernimmt ...
... Hollywood-Schönling Mark Wahlberg mal wieder die Rolle des Underdogs, der nie in die Erfolgsspur gefunden hat.
Als Boxer will er ganz groß rauskommen. Seine Familie hält davon zunächst aber gar nichts - bis er schließlich um den WM-Titel kämpfen darf.
Auch "Black Swan" könnte der beste Film des Jahres werden. Der Psychothriller im Ballett-Milieu schildert ...
... die inneren Konfilkte der ehrgeizigen Ballerina Nina (Natalie Portman), die in "Schwanensee" eine Doppelrolle als weißer und ...
... als schwarzer Schwan übernehmen soll. Schon bald zeigt sie jedoch nicht nur auf der Bühne eine gespaltene Persönlichkeit.
Ebenfalls als bester Film nominiert wurde "The Kids Are All Right". In der Komödie begegnet das lesbische Pärchen ...
... Nic und Jules erstmals dem "Samenspender" ihrer Kinder. Dieser erweist sich als sympathischer, als beide ...
... zunächst vermuteten und wirbelt die Beziehung der Frauen gehörig durcheinander.
Als weiterer Streifen wurde "127 Hours" als bester Film nominiert, der die Geschichte des Kletterers Aron Ralston erzählt.
Bei einer Tour durch einen Canyon wird dessen Arm in einer Felsspalte eingeklemmt. Niemand weiß von seinem Ausflug und so ...
... muss er fünf lange Tage zwischen Leben und Tod verbringen und am Ende die schwerste Entscheidung seines Lebens treffen.
Ebenfalls als bester Film vorgeschlagen ist "Winter's Bone". Darin begibt sich die 17-jährige Ree auf die Suche nach ihrem Vater.
Dieser hat sich als Kautionsflüchtling aus dem Staub gemacht und das Haus der Familie als Kaution eingesetzt.
Auch der Animationsfilm "Toy Story 3" kann auf den Oscar als bester Film hoffen. Erfolgreich ist er so oder so: Mehr als eine Milliarde Dollar konnte er an den Kinokassen einspielen.
Zum besten Schauspieler könnte unter anderem Colin Firth gekürt werden, der in "The King's Speech" die Oscar-Jury beeindruckte.
Jeff Bridges könnte sich sich für seine Rolle in "True Grit" sogar schon seinen zweiten Oscar holen. 2010 bekam er diesen bereits für "Crazy Heart".
Für den Nominierten Jesse Eisenberg ("The Social Network") wäre es hingegen der erste "große" Filmpreis.
Auch James Franco "127 Hours" hat noch keine Goldstatue in der Vitrine stehen. Immerhin aber schon einen Golden Globe und einen Emmy.
Schließlich ist auch noch Javier Bardem ("Biutiful") nominiert. Der Spanier konnte bereits in der Woody-Allen-Komödie "Vicky Cristina Barcelona" überzeugen.
Bei den Damen machte unter anderem "Psycho-Schwan" Natalie Portman ("Black Swan") Eindruck bei der Oscar-Jury.
Allerdings könnte ihr Nicole Kidman ("Rabbit Hole") den Preis noch wegschnappen. Da diese bereits einen Oscar für "The Hours" zu Hause hat, ...
... könnte aber auch Jennifer Lawrence gewinnen, die in "Winter's Bone" begeisterte. Vielleicht gewinnt aber auch ...
... Michelle Williams, die sich in "Blue Valentine" auf die Suche nach der verlorenen Liebe in ihrer Beziehung mit Ehemann Dean begibt.
Und auch Annette Bening kann auf den begehrten Preis hoffen, weil sie in "The Kids Are All Right" in einer Frauenbeziehung brillierte.
Wer wirklich einen Oscar bekommt, steht jedoch erst nach der großen Gala am 27. Februar fest. Dann schlägt auch die große Stunde von Anne Hathaway, die gemeinsam mit dem Nominierten James Franco durch den Abend führen wird.
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"And the nominees are...": Ein Satz den Hollywood-Schauspieler nur zu gerne hören. Nicht so bei der Verleihung der Goldenen Himbeere. Hier werden die schlechtesten Filme und katastrophalsten Schauspieler ausgezeichnet. Die Nominierten stehen nun fest.
Floppte in den Kinos und gehört zu den Favoriten der goldenen Himbeere: Die Comic-Adaption "Die Legende von Aang". Dieser Film wurde jeweils in neun Kategorien nominiert.
Sorry Mädels, aber auch der dritte Teil der Vampir-Schnulze "Twilight" hat es nach ganz oben der schlechtesten Filme geschafft. Bei der 31. Verleihung der Himbeere am 26. Februar, könnten Bella und ihre Vampire einen herben Schlag erleben.
Nichts gegen Gerard Butler, aber mit "Der Kautions-Cop" hat er keinen wirklich guten Fang gemacht. Der Film reiht sich in die Nominierung des schlechtesten Films mit ein.
Konkurrenz bekommen die anderen Filme von diesem Frauenpack: "Sex and the City 2". Die Mädels bemühen sich sehr, um die sexy Stimmung im Film aufrecht zu erhalten...hilft aber alles nichts. Die Nominierung steht fest.
Bekannte Szene aus "Twilight"...hier nur etwas überspitz dargestellt. Genau das wollte der Film "Beilight" auch sein: Eine Vampirfilm-Parodie. Doch Beileid hat der Film spätestens jetzt verdient, denn auch er hat Chancen auf die goldene Himbeere.
Über Schauspieltalent lässt sich streiten - findet die Jury der "Golden Raspberry" bei ihm aber nicht. Über 750 Filmkritiker, Journalisten und Filmschaffende sind sich einig, dass Ashton Kutcher...
...für seine miserable Leistung in der Actionkomödie "Kiss&Kill" sowie für das Romantik Drama "Valentinstag" zumindest schon mal nominiert ist.
Sein schmachtender Blick in der Vampirverfilmung "Eclipse" hat ihm leider nicht viel gebracht: Robert Pattinsons Interpretation des Edward Cullen im dritten Teil der Vampir-Saga heimste ihm leider eine Nominierung ein.
Auch wenn er versucht, sich von seinem Vampir-Image zu trennen, für seine eher schlechte als rechte Schauspielkunst im Romantik-Drama "Remember Me" wurde ihm auch gleich der Himbeeren-Stempel verpasst.
Schriftsteller Jonathan Swift hätte sich wahrscheinlich im Grabe umgedreht, hätte er erfahren, dass sein Gulliver für eine Himbeere nominiert ist. Jack Black hat in "Gullivers Reisen" der Jury zufolge einen eher miesen Riesen abgegeben.
"Der Kautions-Cop" wurde nominiert und die Hauptdarstellerin gleich mit: Jennifer Aniston kann sich vielleicht bald eine kleine goldene Himbeere in ihre Vitrine stellen.
Miley Cyrus kann vom Oscar bis jetzt nur träumen. Dafür bekam sie jetzt eine Nominierung für die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin 2010. Mit dem Anti-Oscar könnte sie für ihre Rolle in “Mit dir an meiner Seite” ausgezeichnet werden.
Kann sich doppelt ärgern: Sarah Jessica Parker wurde wie im Vorjahr als schlechteste Schauspielerin nominiert, zusammen mit den anderen Stars von "Sex and the City 2".
Als schlechteste Schauspielerin in einer Nebenrolle zählen drei Diven, die auch schon Oscar-Ehren empfingen. Vorne weg Barbra Streisand für ""Meine Frau, unsere Kinder und ich", ...
...Cher für den aktuelle Musical-Film "Burlesque"...
...und last but not least Liza Minelli für ihre weniger gute Darstellung in "Sex and the City 2".
Trotz Botox wird Sylvester Stallones Lächeln noch mehr eingefroren sein, als er von seiner Nominierung als schlechtetser Regisseur erfahren hat. Er gilt unter den "Himbeeren" als Wiederholungstäter.
Neu ist in diesem Jahr der Preis für den "Schlechtesten Missbrauch augenfeindlicher 3-D-Technik".
Nominiert sind unter anderem die Mythologie-Verwurstung "Kampf der Titanen"...
...und huch, das gibt gleich ein Déjà-Vu, schon wieder der Film "Die Legende von Aang".
Wen es am 26. Februar, einen Tag vor der Oscar-Nacht, auch treffen wird: Einfach ein Beispiel an die Himbeer-Gewinnerin vom letzten Jahr nehmen. Sandra Bullock war sich nicht zu schade persönlich zur Verleihung zu kommen...
...und machte sich auch noch den Scherz zahlreiche DVDs des Films "Verrückt nach Steve" mitzubringen, damit die Jury ihre Schauspielkunst nochmal genauer unter die Lupe nehmen könne. Am nächsten Tag gewann sie den Oscar als beste Schauspielerin.
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(N24)

08.02.2011 14:11 Uhr

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