"Irene" kommt

US-Ostküste bereitet sich auf Hurrikan vor

Angesichts der Bedrohung durch den Hurrikan "Irene" hat der Gouverneur des US-Bundesstaates New York den Ausnahmezustand ausgerufen. "Irene" hat bereits in der Karibik gewütet.

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Der Gouverneur des US-Bundesstaates New York rief den Ausnahmezustand aus.
Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten. (DPA)
Wirbelsturm "Irene" entsteht über den Kleinen Antillen in der Ostkaribik und verstärkt sich beständig. Der Sturm zieht Richtung Nordwesten und beschädigt Straßen, Bäume, reißt Telefonmasten um. (DPA)
Der Karibik-Wirbelsturm verstärkt sich weiter und droht nach Angaben der Meteorologen zu einem mächtigen Hurrikan zu werden. Vorerst tobt ... (DPA)
... er in nordwestlicher Richtung an der Nordküste der Dominikanischen Republik entlang auf die Turks und Caicosinseln und die Bahamas zu. Dort wird ... (AFP)
... ein Hurrikanalarm ausgerufen. Wie das US-Hurrikanzentrum in Miami berichtet, wird "Irene" mit Windgeschwindigkeiten von 160 Stundenkilometern im Zentrum als Hurrikan der Kategorie 2 ... (DPA)
... eingestuft. An der gesamten Nordküste der Insel Hispaniola mit der Dominikanischen Republik und Haiti gilt höchste Alarmstufe. In der Dominikanischen Republik ... (AFP)
... stehen nach lokalen Medienberichten 264 Notunterkünfte bereit, die Nationalgarde ist bereit einzuschreiten, wie lokale Medien berichteten. Verbreitet kommt es zu Stromausfällen. (AP)
Es werden vor allem Erdrutsche in den Bergen und Überschwemmungen in tiefliegenden Gebieten entlang der Flüsse befürchtet. Hunderte von Familien ... (AP)
... seien in Sicherheit gebracht worden, berichtete die Zeitung "El Nacional". In Puerto Rico sind zeitweise Tausende Menschen ohne Strom. Eine Frau kommt ums Leben, als sie mit ihrem Auto einen über die Ufer getretenen Fluss überqueren will. (AP)
Nach schweren Überflutungen in der Dominikanischen Republik müssen fast 38.000 Menschen ihre Häuser verlassen und Schutz in Schulen sowie Kirchen suchen. (DPA)
Zwei Männer kommen in den Fluten ums Leben, wie die Behörden mitteilen. Mit Geschwindigkeiten von fast 200 Kilometern pro Stunde fegt der Hurrikan über die Bahamas hinweg und richtet erhebliche Schäden an. Auf den südlichen Inseln ... (DPA)
... Acklins und Crooked werden mindestens zwei Siedlungen verwüstet. Bäume werden entwurzelt und Dächer abgedeckt. Am stärksten gefährdet sind einige kleinere, dünn besiedelte Inseln. (DPA)
Es ist erst das dritte Mal seit 1866, dass ein Hurrikan die gesamte Länge der Inselkette erfasst. Das Land weist große Schäden an Gebäuden und Infrastruktur auf.
Viele Touristen brechen wegen des Sturms ihren Urlaub auf den Bahamas vorzeitig ab. Am Flughafen der Hauptstadt Nassau ... (DPA)
... bilden sich lange Warteschlangen. Zahlreiche kleinere Hotels werden vorsorglich geschlossen. "Irene" bewegt sich mit etwa 245 Kilometer ... (DPA)
... ost-südöstlich von Nassau mit Geschwindigkeiten bis 195 Kilometer pro Stunden. Es wird erwartet, dass der Sturm in die Kategorie vier heraufgestuft wird, ... (DPA)
... wie das Nationale Hurrikanzentrum der USA in Miami mitteilt. Die Ostküste der USA bereitet sich auf die Ankunft vor. (DPA)
Video: Schwere Verwüstungen - "Irene" gewinnt an Kraft
Video: Hurrican Irene - Unterwegs in den Südosten Amerikas

Aus Angst vor dem heraufziehenden Hurrikan "Irene" haben sich an der US-Ostküste tausende Menschen in Sicherheit gebracht. Die Behörden von North Carolina bis New York erklärten den Ausnahmezustand und forderten die Einwohner tiefer gelegener Regionen auf, sich in höher gelegene Gebiete zurückzuziehen. Auf seinem Weg durch die Karibik hatte "Irene" auf mehreren Bahamas-Inseln schwere Schäden angerichtet.

Ausnahmezustand im Bundesstaat New York

Der Gouverneur des US-Bundesstaates New York rief den Ausnahmezustand aus. Die Maßnahme diene der Vorbereitung "auf alle Situationen", die der Wirbelsturm auslösen könne, sagte Andrew Cuomo. Der Ausnahmezustand ermöglicht eine vereinfachte Zusammenarbeit der Behörden und bundesstaatliche Hilfen.

Experten rechnen damit, dass der Hurrikan noch an Stärke zunehmen wird, bevor er am Wochenende die US-Ostküste erreicht. Cape Hatteras in North Carolina sollte "Irene" am Samstag erreichen. Touristen im beliebten Strandresort Outer Banks wurden in Sicherheit gebracht, die Behörden ordneten zudem die Evakuierung der vorgelagerten Urlaubsinseln Ocracoke und Hatteras an.

Nordostküste der USA kaum von Hurrikans betroffen

Die nordöstliche Küste der USA hat bislang wenig Erfahrungen mit Hurrikanen; der bislang letzte Wirbelsturm, der in der Region New York wütete, war im Jahr 1985 "Gloria". New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg rief die Einwohner dazu auf, Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. "Wenn Sie ein Auto haben und in einer tieferen Gegend leben, parken Sie es auf einem Hügel. Bringen Sie Ihre Sachen nach oben", sagte Bloomberg. Der Bürgermeister wies Evakuierungen von Krankenhäusern und anderen leicht verwundbaren Einrichtungen an.

Der Hurrikan erreichte unterdessen Windgeschwindigkeiten von 170 Stundenkilometern. Auf seinem Weg durch die Karibik hatte "Irene" zuvor schwere Schäden angerichtet. Auf der entlegenen Insel Acklins wehte der Wirbelsturm der Kategorie drei ganze Häuser fort, wie der Katastrophenschutz der Bahamas am Donnerstag mitteilte.

"Irene" erreicht am Sonntag Long Island

Mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 160 Stundenkilometern war "Irene" in der Nacht zum Donnerstag über die Bahamas hinweggefegt. In der Ortschaft Lovely Bay auf Acklins zerstörte der von heftigem Regen begleitete Sturm 90 Prozent der Häuser. Auch auf den Nachbarinseln riss er Dächer von den Häusern und knickte Stromleitungen um. Mehrere Straßen wurden überflutet.

Am Sonntag werde "Irene" am östlichen Ende von Long Island in New York erwartet, sagte der Leiter des Nationalen Hurrikan Zentrums in Miami, Bill Read. Auf dem Weg nach Long Island könnte er möglicherweise Windgeschwindigkeiten von bis zu 217 Kilometern erreichen und damit zum Sturm der zweithöchsten Kategorie vier hochgestuft werden.

US-Marine schickt Schiffe aus den Häfen

Die US-Marine wies vorsorglich sämtliche Schiffe im Flottenstützpunkt Hampton Roads in Virginia an, den Hafen zu verlassen. Wie der Kommandeur der 2. Flotte, Vize-Admiral Daniel Holloway, erklärte, können die Schiffe einen solchen Sturm besser auf offener See überstehen. Auf «Irenes» Weg könnte auch die Promi-Insel Martha's Vineyard vor der Küste von Massachusetts liegen, auf der US-Präsident Barack Obama und seine Familie derzeit ihren Urlaub verbringen.

"Irene", der erste schwere Sturm der Hurrikan-Saison im Atlantik, hatte sich am Samstag in der Karibik gebildet. Mindestens fünf Menschen wurden bislang getötet. In Puerto Rico wurden am Montag infolge von Sturmschäden rund 800.000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten.

(AFP, N24)

26.08.2011 06:59 Uhr

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