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Ära des Schreckens

Die Geschichte des Kalten Krieges

Aus dem Zweiten Weltkrieg gingen die USA und die Sowjetunion als Supermächte hervor - es begann der Kampf der Ideologien. Oft stand die Welt dabei vor der Gefahr, dass dieser Kalte Krieg eskalierte.

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Bereits kurz nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands am 7./8. Mai zerbrach die Anti-Hitler-Koalition... (AP)
...der Westmächte und der Sowjetunion. Schnell wurde klar, dass die Kooperation... (AFP)
...der USA, Großbritanniens und Frankreichs auf der einen Seite und der Sowjetunion auf der anderen Seite nur eine Zweckgemeinschaft... (AFP)
...gegen den gemeinsamen Feind war. Schon auf der Konferenz von Potsdam im Juli 1945 wurden erste Meinungsverschiedenheiten offenkundig, beispielsweise... (AFP)
...als Stalin bei der Frage nach der deutschen Ost-Grenze die USA und Großbritannien vor vollendete Tatsachen stellte, indem... (AP)
...er Polen die Oder-Neiße-Linie bereits vor Beginn der Verhandlungen zugesicherte. Schon im März 1946 sprach der damalige britische Oppositionsführer Winston Churchill vom... (AP)
..."Eisernen Vorhang", der Europa durchziehe. Beide Supermächte, die USA und die UdSSR, versuchten fortan ihre Einflusszonen in Europa zu konsolidieren. 1949 wurde ein westliches Militärbündnis, die NATO, ins Leben gerufen. Der Ostblock... (AFP)
...beantwortete den NATO-Beitritt West-Deutschlands 1955 mit der Gründung des Warschauer Pakts. In Deutschland machte sich der Ost-West-Konflikt... (AFP)
...durch die Währungsreformen in den westlichen und in der sowjetischen Besatzungszone bemerkbar. Vorläufiger Höhepunkt der weltpolitischen Auseinandersetzung war... (AFP)
...die Berlin-Blockade ab Juni 1948, während der die West-Berliner Bevölkerung durch die Luftbrücke fast ein Jahr lang per Flugzeug mit allem Lebensnotwendigen... (AFP)
...versorgt werden musste. Der Kalte Krieg, die "Schlacht der Ideen", hatte begonnen und verschärfte sich auch in Deutschland durch die Vollendung der Teilung mit der Gründung der beiden Staaten 1949. Konrad Adenauer (CDU) trieb... (AFP)
...fortan die Westintegration voran, während die DDR sich den sozialistischen Staaten in Osteuropa zuwandte. Mit dem ersten erfolgreichen... (AP)
...Atombombentest der Sowjetunion 1949 wurde auch auf militärischer Ebene ein "Gleichgewicht des Schreckens" zwischen den... (AFP)
...zwei Blöcken hergestellt. Ein unaufhaltsames Wettrüsten begann. Weiter verschärft wurde... (AFP)
...der Ost-West-Gegensatz durch Maos kommunistischen Umsturz in China. Bereits ein jahr nach seiner Machtübernahme kam es von 1950 bis 1953... (AP)
...in Korea zur ersten großen militärischen Auseinandersetzung während des Kalten Krieges, nachdem der kommunistische Norden in den westlich orientierten Süden einmarschiert war. Die USA... (AFP)
...kämpften in diesem Stellvertreterkrieg offen an der Seite Südkoreas, während der Norden Unterstützung von China erhielt. Die Sowjets beteiligten sich vor allem durch Waffenlieferungen an der Auseinandersetzung. Die Wiederbewaffnung... (AFP)
...der Bundesrepublik 1955 und der Beitritt zur NATO waren eine der Folgen des Konflikts, da der Westen eine ähnliche Bedrohung wie in Südkorea auch für West-Deutschland sah. Die Einflusssphäre der UdSSR... (AFP)
...wurde von den Vereinigten Staaten fortan anerkannt. Das wurde vor allem bei der Niederschlagung der Volksaufstände in der DDR (17. Juni 1953)... (AFP)
...und in Ungarn (November 1956) deutlich. Die USA unternahmen dort nichts, um der Gewalt der Roten Armee entgegenzutreten. Nach Stalins Tod 1953 setzte... (AFP)
...sich die Auffassung seines Nachfolgers Nikita Chruschtschow von der "friedlichen Koexistenz" von Ost und West durch. Zu einem Höhepunkt des Kalten Krieges entickelte sich die Lage in Berlin, als in... (AP)
...in den Morgenstunden des 13. August 1961 die Grenze zwischen West-Berlin und der DDR mit Stacheldraht durchzogen wurde und der Bau der Berliner Mauer begann - dies war eine Folge der anhaltenden Fluchtbewegung Hunderttausender DDR-Bürger in die BRD.
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Am 14. Oktober 1962 lieferten Luftbilder von U2-Aufklärungsflugzeugen den Beweis, dass die Sowjetunion auf dem Inselstaat Kuba... (AP)
...Abschussbasen errichtete, die imstande waren nukleare Mittelstreckenraketen abzufeuern - und dies nur 150km vor der US-Küste Floridas. Die benötigte Ausrüstung... (AFP)
...wurde per Seeweg vollständig aus der Sowjetunion nach Kuba verfrachtet. Seit dem Handelsembargo der USA gegen die Insel, die unter der Herrschaft ... (AFP)
...des kommunistischen Revolutionsführers Fidel Castro stand, war es zu engeren Beziehungen zwischen Kuba und der Sowjetunion gekommen - die wirtschaftliche Hilfe der UdSSR konnten die ökonomischen Schäden etwas abmildern. Der Schulterschluss... (AFP)
...zwischen Castro und dem sowjetischen Präsidenten Nikita Chruschtschow nahm nun mit der Stationierung der Mittelstreckenraketen bedrohliche Ausmaße für die USA an. Nachdem der amtierende... (AFP)
...US-Präsident John F. Kennedy (rechts im Bild) über die Entwicklungen auf Kuba informiert wurde, berief er unverzüglich einen großen Beraterstab ein - Ziel war es, die (AP)
...Reaktionsmöglichkeiten der USA auf die nukleare Bedrohung zu erörtern. Neben einer diplomatischen Lösung wurden auch die militärischen Optionen eines gezielten Luftangriffes und einer Seeblockade Kubas in Erwägung gezogen. Am... (AFP)
...18. Oktober empfing Kennedy den sowjetischen Außenminister Andrei Gromyko (Bildmitte) im Weißen Haus - dieser Bestritt die Existenz von offensiven Raketen auf Kuba. Nachdem diplomatische Lösungsversuche gescheitert waren, spalteten sich... (AP)
...die militärischen Berater des Präsidenten schnell in zwei Lager: Die "Falken" und die "Tauben". Während... (AP)
...die "Falken" ein aggressives Vorgehen gegen Kuba favorisierten und gezielte Luftangriffe auf die Raketenstellungen forderten, bevorzugten... (AP)
...die "Tauben" die Errichtung einer Seeblockade, um zu verhindern, dass noch weitere sowjetische Frachter mit nuklearen Raketen den Inselstaat erreichen - Kennedy entschied sich für diese Lösung. Am 24. Oktober wandte sich... (AP)
...der Präsident in einer Fernsehansprache an die Welt: In seiner legendären Ansprache informierte... (AP)
...John F. Kennedy erstmalig die Öffentlichkeit über die existierende Bedrohung und kündigte den ... (AP)
...Beginn der "Quarantäne", wie die Blockade Kubas genannt wurde, für den 24. Oktober an - außerdem forderte er den... (AP)
...sowjetischen Präsidenten Nikita Chruschtschow zum Abzug der Raketen von Kuba auf und drohte im Falle eines Angriffs mit einem atomaren Gegenschlag. Als in den Morgenstunden des... (AP)
...24. Oktober die Blockade in Kraft trat, war der entscheidende Augenblick gekommen: Die sowjetischen Frachter drehten ab, nachdem sie sich dem Ring aus US-Kriegsschiffen nährten. Die verhängte... (AFP)
...Quarantäne war allerdings nur ein Teilerfolg, da sie die USA nicht von den bereits stationierten Raketen auf Kuba befreite. Daher legten einen Tag nach ihrem Beginn US-Vertreter auf... (AFP)
...einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates die Fotos der U2-Aufklärungsflugzeuge vor - der sowjetische Vertreter verweigerte einen Kommentar. Am nächsten Tag, dem 26. Oktober, erhielt Kennedy einen Brief von Chruschtschow, indem er... (AFP)
...anbot die Raketen abzuziehen, insofern die USA auf eine Invasion Kubas verzichteten. Kennedy sicherte dies zu, erhielt aber darauf keine weitere unmittelbare Reaktion Chruschtschows. Der 27. Oktober wird zum... (AFP)
...entscheidenden Tag der Kubakrise, der von schwerwiegenden Fehlern auf beiden Seiten geprägt war - trotzdem blieb der atomare Konflikt aus. Chruschtschow erklärte sich bereit die Raketen aus Kuba abzuziehen, insofern... (AFP)
...insofern die USA im Gegenzug ihre Raketen vom Typ Jupiter II aus der Türkei abziehen würden - diese waren bereits einige Jahre zuvor errichtet worden. Kennedy akzeptierte die Bedingung... (AFP)
...und beide Präsidenten räumten die Raketenbasen - allerdings wurde der amerikanische Abzug aus der Türkei lang Zeit nicht öffentlich gemacht. Damit war die Krise beendet. (AFP)
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Am 13. August 1961 hatten DDR-Streitkräfte unter dem Decknamen "Aktion Rose" damit begonnen, den Ostteil der Stadt mit Straßensperren aus Stacheldraht in Richtung Westen abzuriegeln.
Der Bau des "antifaschistischen Schutzwalls" besiegelte die Teilung Deutschlands, die erst am 9. November 1989 mit dem friedlich erzwungenen Fall der Berliner Mauer endete.
Am Nachmittag des 12. August um 16 Uhr unterschrieb Walter Ulbricht, Staatsoberhaupt der DDR, die Befehle, die Grenze zu schließen. Am Sonntag um Mitternacht begannen die Armee, die Polizei und die Kampfgruppen, die Stadt zu "sichern".
Es wird begonnen, die Mauer zu bauen und sie wird die Stadt für mehr als 28 Jahre in zwei Teile trennen. Straßen, die Eisenbahn, S-Bahn-Linien werden unterbrochen, U-Bahnhöfe geschlossen und sogar Friedhöfe werden nicht verschont.
Am 15. August wurden dann Betonelemente und große Hohlblocksteine erstmals verwendet. Innerhalb der nächsten Monate wurde eine Mauer aus Steinen und Betonblöcken errichtet, die erste Generation der Berliner Mauer.
Eine zweite Mauer, die Hinterlandmauer, wurde im Juni 1962 errichtet, um die Flucht in den Westen zu erschweren. Die erste Mauer wurde weiter ausgebaut und es war schwer, zwischen der ersten und zweiten Generation der Mauer zu unterscheiden.
Ab Anfang der 1970er-Jahre wurde mit der durch Willy Brandt und Erich Honecker eingeleiteten Politik der Annäherung zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland die Grenze zwischen den beiden Staaten etwas durchlässiger.
Die DDR-Propaganda bezeichnete die Mauer als antifaschistischen Schutzwall, der die DDR vor „Abwanderung, Unterwanderung, Spionage, Sabotage, Schmuggel, Ausverkauf und Aggression aus dem Westen“ schützen sollte.
Im September 1987, wird der Staatsratsvorsitzende und SED-Generalsekretär Erich Honecker von Bundeskanzler Helmut Kohl vor dem Bonner Bundeskanzleramt mit militärischem Zeremoniell empfangen.
Mit einem sozialistischen Bruderkuss begrüßt der DDR-Staatsratsvorsitzende Erich Honecker am 7.Oktober 1989 den sowjetischen Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow auf dem Ostberliner Flughafen.
Knapp einen Monat später, in der Nacht vom 9. November, auf den 10. November 1989, nach über 28 Jahren, fiel die Berliner Mauer.
Jubelnde Menschen, die mit Wunderkerzen auf der Berliner Mauer sitzen. Nach der Öffnung eines Teils der deutsch-deutschen Grenzübergänge in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 reisten Millionen DDR-Bürger für einen kurzen Besuch in den Westen.
In der folgenden Zeit wurde die Berliner Mauer Stück für Stück abgebaut und seit dem 3. Oktober 1990 ist Deutschland wieder vereint.
Fast 20 Jahre nach dem Fall der Mauer stehen nur noch wenige Originalteile, wie hier an der East-Side-Gallery im Berliner Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain, der innerdeutschen Grenzanlagen.
Ein Schild an der Autobahn erinnert in Dreilinden an der südlichen Stadtgrenze von Berlin an die Teilung Deutschlands. In Dreilinden befand sich der einstige DDR-Grenzkontrollpunkt.
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(N24)

25.11.2011 11:59 Uhr

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