Eltern sollten ihren Kindern auf keinen Fall das Chatten unter dem eigenen Namen erlauben. Darauf weist die Kriminalpolizei in einer neuen Infokampagne mit dem Fußballstar Bastian Schweinsteiger hin. Wichtig sei, dass der Nachwuchs mit einem Spitznamen - auch Nickname genannt - online unterwegs ist, der darüber hinaus auch keine Rückschlüsse auf Alter und Wohnort zulässt, rät die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes in Stuttgart. So lässt sich verhindern, dass Erwachsene sich schlimmstenfalls mit sexueller Absicht dem eigenen Kind nähern - nicht nur im Netz, sondern auch persönlich.
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Grundsätzlich sollten Kinder und auch Jugendliche sich nur Chats bewegen dürfen, die auf ihre Altersgruppe zugeschnitten und moderiert sind. Trotzdem ist Misstrauen wichtig, schließlich können Erwachsene sich online leicht als Gleichaltrige ausgeben. Kinder und Jugendliche dürfen deshalb auch keinesfalls Bilder von sich verschicken und sich schon gar nicht mit Chattern verabreden, die sie nicht kennen. Stellt ein Gegenüber unangenehme Fragen, muss der Plausch mit ihm sofort abgebrochen werden.
Ein kurzes Video, in dem Schweinsteiger Kindern erklärt, wie sie sich beim Chatten verhalten sollen, finden Eltern im Netz. An der Kampagne sind auch der Verband freiwillige Selbstkontrolle Multimedia (FSM) und die Deutsche Telekom beteiligt.
(dpa, N24)
17.04.2008 19:49 Uhr








