Fußball: 2. Bundesliga
FSV und KSC überwintern im Keller
So spannend wie es an der Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga ist, so spannend ist es auch im Tabellenkeller: Mittendrin sind nach erneuten Niederlagen der FSV Frankfurt und der KSC.
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FSV-Kepper Klandt: Frankfurt rutscht immer tiefer unten rein.
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Bei Real eine feste Größe: Schon in der ersten Saison setzte sich Mesut Özil gegen die Konkurrenz durch. Der Nationalspieler kam jedoch nicht allein. Mit ihm...
...ging Sami Khedira (r.) zu den "Königlichen". Der Ex-Stuttgarter feierte dort gemeinsam mit Özil den Sieg im spanischen Pokal. (Getty)
Weg von Werder musste auch Torsten Frings (l.). Der 79-malige Nationalspieler erhielt in Bremen keinen neuen Vertrag und wechselte zur neuen Saison zum Toronto FC in Kanada. Einen weiten Heimweg nach Deutschland hat auch...(APF)
...Thomas Broich (r.). Nachdem er in Gladbach, Köln und Nürnberg gescheitert war, schlug er in Australien ein wie eine Bombe. In der letzten Saison wurde er mit Brisbane Roar australischer Meister und zum zweitbesten Spieler der Liga gewählt. (Getty)
Nur Gerd Müller ist besser als er: Für Lazio Rom Grund genug, Miroslav Klose vom FC Bayern zu verpflichten. Die Statistik spricht für ihn: 61 Tore in 110 Länderspielen - Forsetzung folgt. (Getty)
Trug einst gemeinsam mit Klose das DFB-Dress: Roberth Huth (l.) langt seit 2009 für Stoke City hin. Da überlegt sich Arsenals Nicklas Bendtner zwei Mal, ob er sich mit ihm anlegen will. (dpa)
Vergessener Nationalspieler. Doch bei Besiktas Istanbul räumt Fabian Ernst richtig ab: Seit 2009 wurde der Ex-Bremer und Ex-Schalker türkischer Meister und zwei Mal Pokalsieger. Inzwischen hat Ernst auch einen deutschen Team-Kollegen: (Getty)
Roberto Hilbert (l.) wurde in diesem Jahr gemeinsam mit Ernst türkischer Meister. Acht Mal lief er für die deutsche Nationalmannschaft auf, inzwischen spielt er für die DFB-Elf jedoch keine Rolle mehr. (AFP)
"Russen-Rakete" Kevin Kuranyi erhält bei Dynamo Moskau die Wertschätzung, die ihm auf Schalke verwehrt blieb. Bei Dynamo ist der Ex-Nationalspieler Publikumsliebling und Torgarant. (Getty)
Top-Talent in einem Top-Team: Alexander Merkel sorgte beim AC Mailand für Furore. Doch in dem Star-Ensemble konnte sich der gebürtige Kasache nicht durchsetzen: Zur neuen Saison wechselte Merkel zum FC Genua. (dpa)
Andere haben ihre Dienstzeit im Ausland gerade beendet. Zwischen 2006 und 2010 wurde Michael Ballack (r.) bei Chelsea London Meister und Pokalsieger (hier 2010 mit Didier Drogba). Nach seinem Wechsel Richtung Leverkusen...(AFP)
...musste der einstige "Capitano" öfter auf der harten Bank Platz nehmen. Auch in der National-Elf hat Ballack nach 98 Länderspielen kaum noch eine Zukunft. (Getty)
Hielt bis Saisonbeginn noch für Manchester City die Knochen hin. Doch Jerome Boateng (l.) kehrte zurück in die Bundesliga zum...
...FC Bayern München. Nach Hertha BSC Berlin und dem Hamburger SV die dritte Station im deutschen Oberhaus. (dpa)
Genießt auf der Insel Kult-Status: Für Aston Villa, Chesterfield und West Ham United (hier beim Spiel gegen Blackburn) schnürte Thomas Hitzlsperger (r.) die Stiefel. Nun ist...
..."Hitz the Hammer" beim VfL Wolfsburg gelandet - einer der vielen Masseneinkäufe von Trainer Felix Magath. Für Hitzlsperger die zweite Bundesliga-Station nach dem VfB Stuttgart, wo er 2007 Deutscher Meister wurde. (AFP)
Meist blieb ihm das Nachsehen. Bei Real Madrid konnte sich Christoph Metzelder (r.) nie wirklich durchsetzen. Und wenn, dann machten ihm Spieler wie Lionel Messi einen Strich durch die Rechnung. Sein Wechsel nach...
...Schalke war zwar umstritten, wurde aber belohnt. Der Ex-Dortmunder gewann mit Schalke 2011 den DFB-Pokal. Von seiner bestechenden Form aus den Dortmunder Jahren ist Metzelder aber meilenweit entfernt. (AFP)
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Krawallort Fussballstadion: Immer wieder enden Fussballspiele in Gewalt und Gegengewalt. Der Hass mancher Fans kennt keine Grenzen. Immer wieder...(dpa)
...müssen Spiele unterbrochen werden, weil die Randalierer auf den Rängen das Fussballspielen unmöglich machen. Es gibt unterschiedliche Fan-Gruppierungen: (dpa)
Eine davon sind die so genannten Ultras - Fußballfans, die sich gegen die Kommerzialisierung der Sportart aussprechen. Mehr als 10.000 Ultras gibt es in Deutschland,...(dpa)
...die unterschiedlichen Vereinen angehören. Seit den 90er Jahren gewinnt die Bewegung immer mehr Anhänger. Sie kritisieren,...(dpa)
...dass sich die Fußballvereine zu sehr nach ihren Sponsoren richten und der Sport ins Abseits rückt. Doch katapultieren sich viele Ultras...(dpa)
...mit ihrem aggressiven Verhalten selbst ins Aus, denn ihre Gewaltbereitschaft ist fast genauso groß wie die der Hooligans. Immer wieder muss die...(dpa)
...Polizei bei Spielen anrücken, denn Ausschreitungen gewaltbereiter Fans sind keine Seltenheit mehr. Besonders auffällig sind die Ultras von...(dpa)
...Eintracht Frankfurt. Der Fussball-Club wird immer wieder für seinen laschen Umgang mit diesen Extremfans kritisiert. Besonders das Spiel gegen den 1.FC Köln endete im Chaos. (dpa)
Einige Fans stürmten nach der 0:2 Niederlage den Platz, attaktierten Polizisten und warfen mit Gegenständen und Feuerwerkskörpern. Ein Dialogversuch - unmöglich. Eintracht Frankfurt muss die...(dpa)
...Strafe ausbaden: Verkauf weniger Tickets in dieser Saison und Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro. Doch nicht nur die Ultras der zweiten und dritten...(dpa)
... Bundesliga sorgen für Schlagzeilen. Auch einige Bayern-Ultras sehen rot, seitdem der Ex-Schalke-Keeper Manuel Neuer zum FC Bayern gewechselt ist. Den Ultras stößt vor allem die Mitgliedschaft...(dpa)
...Neuers im Schalker Fanclub gewaltig auf. Mit Plakataktionen hatten sich einige Fans gegen Neuer gewandt. Ein Dialogversuch scheiterte auch hier und der Widerstand nimmt immer skurrilere Züge an:... (dpa)
Die Ultra-Fanclubs haben für den Nationaltorwart Benimmregeln aufgestellt, wie er sich künftig bei Spielen zu verhalten hat. Ihre Wurzeln hat die Ultra-Szene in Italien. Auch dort klagt die Polizei über die... (dpa)
...große Gewaltbereitschaft dieser Fans. Die Ausschreitungen stellen das sportliche Event immer mehr in den Schatten. Außerhalb von Fußball-Stadien herrschen oft kampfähnliche Zustände. (AFP)
Fanbeobachter glauben, dass sich Ultras und Hooligans immer mehr annähern. Egal wer auf den Rängen war, was bleibt ist der pure Vandalismus - wie hier in Frankfurt. (dpa)
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"Dann kam das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief's flüssig." - Paul Breitner
"Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst." - George Best
"Es war ein wunderschöner Augenblick, als der Bundestrainer sagte: Komm, zieh deine Sachen aus, jetzt geht's los." - Steffen Freund
"Jede Seite hat zwei Medaillen." - Mario Baster (r.). Dietmar Hamann (l.) hat auch noch einen auf Lager: ...
"Dass mein Gegenspieler mich umgestoßen und am Torschuss gehindert hat, hab ich ja noch wegstecken können, aber als er mich einen "Pardon" genannt hat, habe ich die Nerven verloren und nachgetreten." - Dietmar Hamann
"Wir müssen gewinnen, alles andere ist primär." - Hans Krankl
"Das Gegentor fiel zum psychologisch ungünstigsten Zeitpunkt. Aber man muss an dieser Stelle auch einmal die Frage stellen, ob es Gegentore gibt, die zu einem psychologisch günstigen Zeitpunkt fallen." - Christoph Daum
Berti Vogts: "Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker: Nicht mal schwimmen kann er." - Und Vogts legt noch einen drauf: ...
"Hass gehört nicht ins Stadion. Solche Gefühle soll man gemeinsam mit seiner Frau daheim im Wohnzimmer ausleben."
"Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien." - Andreas Möller
"Das Tor gehört zu 70 Prozent mir und zu 40 Prozent dem Wilmots." - Ingo Anderbrügge
"Es ist immer ein schönes Gefühl, den Olli hinten drin zu haben." - Sebastian Kehl (l.)
"Keiner verliert ungerne." - Michael Ballack
"Für mich war es wichtig, zu sehen, dass ich konditionell mithalten konnte." - Axel Kruse nach einem 13-Sekunden-Einsatz
"Ich sehe in der Bundesliga Spieler, denen springt beim Stoppen der Ball weiter vom Fuß, als ich ihn jemals schießen könnte." - Horst Köppel
"Das war Not gegen Elend. Jetzt muss nur noch geklärt werden, wer was war." - Thomas Meggle
"Mal verliert man und mal gewinnen die Anderen." - Otto Rehhagel
"Ich habe es mir sehr genau überlegt und dann spontan zugesagt." - Toni Polster (l.)
"Zu 50 Prozent stehen wir im Viertelfinale, aber die halbe Miete ist das noch lange nicht!" - Rudi Völler
Ergibt Sinn: "Das nächste Spiel ist immer das Nächste." - Matthias Sammer
"Es ist ein Sehnenabriss am Schambeinknochen. Hört sich lustig an – ist aber trotzdem beim Fußball passiert." - Thomas Strunz (l.)
"Auf Gefühle gebe ich gar nichts. Dreimal hatte ich das Gefühl, einen Sohn gezeugt zu haben und wir haben drei Töchter zu Hause." - Hermann Gerland
Das kurpfälzische Fußball-Original Fritz Walter: "Der Jürgen Klinsmann und ich, wir sind ein gutes Trio. - Ich meinte: Quartett." Einer geht noch: "Die Sanitäter haben mir sofort eine Invasion gelegt."
Mit einem 3:1 (1:0)-Sieg beim Karlsruher SC hat Fußball-Zweitligist TSV 1860 München seine Erfolgsserie auf fünf Spiele ohne Niederlage ausgebaut und sich auf Rang sechs vorgeschoben. Im zweiten Samstagsspiel des 19. Spieltages gab es ebenfalls einen Auswärtssieg: Der VfL Bochum gewann beim FSV Frankfurt mit (2:0).
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Daniel Bierofka (33., 87. per Foulelfmeter) und Stefan Aigner (80.) trafen für die Münchner Löwen. Marco Terrazzino (72.) hatte zwischenzeitlich für den KSC ausgeglichen. Karlsruhes Trainer Jörn Andersen blieb auch im fünften Spiel ohne Punktgewinn. Tore von Björn Kopplin (20.) und Chong Tese (22.) bescherten dem VfL Bochum einen 2:0-Sieg beim FSV Frankfurt. Die Frankfurter sind damit weiterhin als einzige Mannschaft der Liga ohne Heimsieg. Bochum rückte durch den Erfolg vorerst auf Rang neun vor.
Tabellenführer bleibt zumindest bis Montag Fortuna Düsseldorf. Das Team von Trainer Norbert Meier hatte am Freitagabend mit 2:3 (0:1) gegen Paderborn die erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Verfolger Eintracht Frankfurt kann am Montag mit einem Sieg beim FC St. Pauli noch an den Rheinländern vorbeiziehen. Ebenfalls dicht im Nacken sitzt den Düsseldorfern die SpVgg Greuther Fürth, die Union Berlin mit 5:0 (3:0) abfertigte. Außerdem trennten sich am FreitagErzgebirge Aue und der FC Ingolstadt 1:1 (0:1).
(dpa, N24)
17.12.2011 15:05 Uhr
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