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Schäden in Pompeji

Pfeiler von römischer Villa eingestürzt

Die weltbekannte antike Römerstadt Pompeji findet keine Ruhe. In der weltbekannten Ausgrabungsstätte Pompeji bei Neapel ist ein Pfeiler einer ansonsten gut erhaltenen römischen Villa eingestürzt.

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Die Stadt Pompeji war im Jahre 79 n. Chr. bei einem Ausbruch des Vesuvs von einer meterhohen Ascheschicht bedeckt und so konserviert worden. (dpa)

Betroffen sei ein Außenpfeiler des Hauses des Loreius Tiburtinus (auch das Haus des Octavius Quartio genannt). Der Vorfall ist der jüngste in einer Reihe von Schäden an Gebäuden in der Weltkulturerbe-Stätte. Zuletzt war im Oktober eine Mauer am Steintor "Porta di Nola" eingestürzt.

Die nun betroffene Villa ist für ihre kunstvolle Ausgestaltung und Gärten bekannt. Experten begutachteten jetzt das Schadensausmaß und untersuchten den Grund für den Einsturz, berichtete das Amt. Heftiger Regen sorgt in Pompeji regelmäßig für Schäden. Regierungsvertreter aus Rom hatten in der Vergangenheit auf fehlende Finanzmittel für eine ausreichende Sicherung hingewiesen und die EU um Hilfe gebeten.

Pompeji gehört zum Welterbe der Unesco. Italien und die UN-Organisation hatten sich Ende November auf ein neues Restaurierungsabkommen geeinigt. Die Stätte in Süditalien ist kulturell von großer Bedeutung und zieht Millionen von Touristen an. Pompeji wurde Opfer im Jahre 79 nach Christus Opfer eines Vulkanausbruchs des Vesuvs. Die Stadt wurde unter meterhohen Aschebergen begraben und dadurch weitgehend konserviert.

(DPA, N24)

27.12.2011 10:51 Uhr

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