Auf dem Trockenen
Spektakuläre Schiffswracks
Nicht nur unter Wasser gibt es Schiffswracks, auch auf dem Trockenen lassen sich so manche Überreste einstiger Ozeandampfer bestaunen - sehr zur Freude von Touristen und Seefahrtfans.
Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.
Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:
Bitte klicken SIe auf das Bild, um die Galerie zu starten. (Wollex, Wikipedia, CC3.0) Momentan ist sie wohl das berühmteste Schiffswrack: die "Costa Concordia". Ihr Schicksal erlitten bereits zahlreiche andere Schiffe. Einige davon liegen bis heute - Wind und Wetter ausgeliefert - entlang den Küsten der Welt. (dpa) 1939 wurde der Passagierdampfer "America" erbaut und nicht nur als Kreuzfahrtschiff, sondern auch als Militärtransporter genutzt. 1994 kam es in einen Sturm ... (Johannes Göbel, Wikipedia, CC3.0) ... vor den Kanarischen Inseln, die "America" trieb manövrierunfähig auf die Küste Fuerteventuras zu. Bei Ebbe kann man noch heute die Trümmer des Schiffes sehen. (Johannes Göbel, Wikipedia, CC3.0) Moynaq am Aral-See war einst ein wichtiger Fischerort. Das Wasservolumen des Sees hat sich dramatisch verringert, die Stadt ist... (Staecker, Wikipedia) ... verwaist. Heute findet man sie gut 100 Kilometer vom Aral-See entfernt und ebenso manchen der alten und verlassenen Fischkutter. (Missaliona, Wikipedia, CC3.0) Die Trümmer des englische Segelschiffs "Peter Iredale" liegen an der Westküste der USA. Es strandete 1906. Heute kommt man bei Ebbe ganz nah an die Trümmer heran. (Pdxvector, Wikipedia, CC3.0) Die S.S. Maheno sollte eigentlich verschrottet werden, für den Transport wurden Schrauben und Ruder ausgebaut, sie konnte dadurch einem Zyklon nicht standhalten. Es gelang nicht, das gestrandete Schiff wieder loszubekommen. (Lc95, Wikipedia) Auch an der Skelettküste in Namibia kann man zahlreiche Wracks, so wie dieses, sehen. (Patrick Giraud, Wikipedia, CC3.0) Ein ähnliches Bild bietet sich in Mauretanien: Der Schiffsfriedhof von Nouadhibou zählt ... mittlerweile über 100 Schiffe. (Sebastián Losada, Wikipedia, CC2.0) Teilweise sitzen diese am Ufer fest, teilweise schwimmen sie hunderte Meter entfernt auf dem Meer. (Sebastián Losada, Wikipedia, CC2.0) Diese Wracks sind auf dem Schiffsfriedhof am Fluss Rance in der Bretagne zu sehen. (Clipper, Wikipedia, CC3.0) Die Navagio-Bucht auf Zakynthos ist nur vom Meer aus zugänglich. Das Schmugglerschiff "Panagiotis" strandete hier 1980 mit einer illegalen Ladung Zigaretten an Bord. (Konstantinos Dafalias, Wikipedia, CC3.0) Klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Die "Costa Concordia" gehört nach Angaben des Eigners zu den neuesten und größten Kreuzfahrtschiffen, die derzeit auf den Meeren unterwegs sind. (dpa) Sie wurde 2006 gebaut und bietet in 1500 Kabinen Platz für 3780 Passagiere. Betreiber ist das italienische Kreuzfahrtunternehmen Costa Crociere mit Sitz in Genua.(dpa) 1100 Besatzungsmitglieder kümmern sich um die Gäste. An Bord befinden sich auf 17 Decks neben fünf Restaurants auch ein Theater, ein Kino sowie Clubs und Diskotheken. (dpa) Das Schiff misst 290 Meter und ist gut 35 Meter breit. Es schafft bei 114 500 Bruttoregistertonnen eine maximale Geschwindigkeit von 23 Knoten (rund 43 Stundenkilometer). Bei der Schiffstaufe hatten alle noch gut Lachen - die Costa Concordia galt damals als das größte Spa der Welt. Aus der erfolgsverwöhnten Kreuzfahrtbranche kamen lange nur positive Schlagzeilen. (dpa) Immer mehr Passagiere, immer neue Super-Schiffe. Die einstige Nischenbranche ist längst auf dem Weg zum Massenmarkt. Die Havarie der "Costa Concordia" ist ein Schlag. (dpa) Isola del Giglio: Das Traumschiff hat schwere Schlagseite, Hubschrauber kreisen über dem havarierten Schiff, bei der Rettung spielen sich chaotische Szenen ab. (dpa) Das Unglück ereignete sich am Anfang einer achttägigen Mittelmeerkreuzfahrt. Viele Passagiere aßen gerade zu Abend, als das Schiff auf einen Felsen vor der Insel Giglio auflief. (dpa) Passagiere - darunter etwa 560 Deutsche - und Besatzungsmitglieder mussten in Sicherheit gebracht werden. Doch die Evakuierung verlief nach Augenzeugenberichten chaotisch. Als das Schiff Schlagseite bekam, seien einige Passagiere in Panik über Bord ins Wasser gesprungen, sagte der Präfekt der Region Grosseto, Giuseppe Linardi. Das Meer hat derzeit eine Temperatur von rund 14 Grad. "Innerhalb kürzester Zeit bekam das Schiff eine Schräglage, so dass die Vasen von den Tischen fielen", erzählte der Passagier Peter Honvehlmann aus Nordrhein-Westfalen. "Wir waren auf uns selbst gestellt, es war ein "rette sich wer kann", sagte ein französischer Passagier der Zeitung "Parisien". Verwirrung herrschte um die Zahl der Vermissten. Die Zahlen variierten am Sonntag zwischen 17 und 36. Präfekt Linardi sagte, die Listen der Reederei und ... ... die der nach der Rettung registrierten Passagiere und Besatzungsmitglieder müssten noch verglichen werden. Das könne die Differenz zwischen den 4 232 Menschen an Bord und den nach dem Schiffbruch registrierten 4 196 ausmachen. Dagegen sagte der Präsident der Region Toskana, Enrico Rossi, es würden nur noch 17 Menschen vermisst, elf Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Nach dem Fund der beiden Leichen am Sonntag wären es demnach noch 15 Vermisste. Deutsche waren nach Informationen des Veranstalters Costa Kreuzfahrten wahrscheinlich am Sonntag nicht mehr in dem halb gesunkenem Schiff. "Nach Lage der Dinge gehen wir nicht davon aus", sagte Sprecher Werner Claasen. Die meisten deutschen Passagiere seien wieder nach Hause gereist. Zwischen 40 und 50 Deutsche seien vermutlich noch in Italien. Zu sechs von ihnen habe das Unternehmen jedoch keinen Kontakt. Die Rückreise organisiere Costa mit dem Auswärtigen Amt. Das Außenministerium in Berlin sprach von "einigen ungeklärten Fällen" aus Deutschland. Dabei könne es sich unter anderem um Menschen handeln, ... ... die kein Telefon hätten oder nach dem Unglück verwirrt seien. Berichte, wonach noch zwei Deutsche vermisst werden, wollte die Sprecherin nicht bestätigen. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den Kapitän. Gegen den 52-jährigen Francesco Schettino ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und Herbeiführung eines Schiffbruchs. Kritik an der Rettungsaktion stellte dagegen die Journalistin Mara Parmegiani Alfonsi als wesentliche Erfahrung heraus. "Die Mannschaft war absolut nicht darauf vorbereitet, die ihnen zugewiesenen Aufgaben zu erfüllen", sagte sie. Mehr als 24 Stunden auf die Rettung warten musste ein koreanisches Paar in den Flitterwochen. Retter befreiten die beiden 29-Jährigen aus einer Kabine im Rumpf des Schiffes. (afp) Der 66-jährige Gilbert aus den französischen Alpen half noch anderen Passagieren, von Bord zu kommen. Ich habe noch zwei behinderten Personen von Bord geholfen", sagte er dem "Parisien" Wie Luciano Castro den Ruck nach dem Auflaufen der "Costa Concordia" auf einen Felsen beschrieb, erinnert an die "Titanic" vor 100 Jahren: "Das Essgeschirr ist von den Tischen gerutscht, und die Gläser kippten um", berichtete er. Der Kapitän wurde festgenommen, weil Fluchtgefahr bestehe oder er Beweismaterial manipulieren könnte, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Von der gefundenen Blackbox erhoffen sich die Ermittler Aufschluss über den Unfallhergang. Das Schiff sei "unglaublich nahe" ans Ufer herangefahren, sagte der leitende Staatsanwalt von Grosseto, Francesco Verusio. Nach Medienberichten könnte das Schiff der Insel zu nahe gekommen sein, ... ... weil man die Bewohner von Giglio mit einem Sirenenton habe grüßen wollen. Das hätten schon viele Schiffe so gemacht, sagte Giglios Bürgermeister Sergio Ortelli laut Ansa. "Diesmal ist es schiefgelaufen", fügte Ortelli an. Der Kapitän sei im Dienst gewesen und habe die Route vorgegeben, auf der sich das Schiff "sehr ungeschickt" der Insel genähert habe und auf einen Felsen gefahren sei, erläuterte Staatsanwalt Francesco Verusio. (afp) Zudem habe er das Schiff verlassen, als ein Großteil der Passagiere und Besatzung noch darauf wartete, von Bord zu kommen. (dpa) Auch gegen den ersten diensthabenden Offizier werde ermittelt, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. (dpa) Der Verband der Kreuzfahrtpassagiere warf dem Reedereiunternehmen Versagen vor. "Wir erheben schwere Vorwürfe gegen die Reederei Costa", sagte Stefan Jaeger, Präsident der European Cruiser Association. (afp) Es sei höchst fahrlässig, dass das Schiff so eng an der Insel vorbeigefahren sei. Inselbewohner hätten berichtet, dass in letzter Zeit vermehrt Schiffe ... (afp) ... der Costa-Reederei diese gefährlichen Routen genommen hätten. "Trifft dies zu, dann hätte die Reederei eingreifen müssen!", sagte Jaeger. (afp) Nach Meinung eines Experten könnte auch ein Stromausfall Ursache gewesen sein. Ohne Strom könnte die Crew die Kontrolle über die Navigation des riesigen Schiffes verloren und es auf Felsen gesteuert haben, sagte ein Experte. Dem Umweltproblem nach der Havarie wollen sich die italienischen Behörden nach dem Ende der Suchaktion widmen. Diese habe Vorrang, so heißt es. In den Tanks der "Costa Concordia" sind knapp 2400 Tonnen Treibstoff. Bisher soll aber noch nichts ins Mittelmeer gelangt sein. Umweltminister Corrado Clini hat für Montag zu einem Expertengespräch nach Livorno geladen, um über mögliche Umweltrisiken zu sprechen. Unklar war, ob das Schiff komplett sinkt und wie es geborgen werden kann. (afp) Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten. (Fotos: AFP) Das Containerschiff "Rena" ist drei Monate nach seiner Havarie vor Neuseeland auseinandergebrochen. Es droht nun, die Küste mit noch mehr Öl zu verschmutzen. Das Heck des Frachters riss bei einem schweren ... ... Sturm mit bis zu sieben Meter hohen Wellen ab. Zwar hatten Experten die Treibstofftanks weitgehend ausgepumpt, nachdem ... ... das Schiff im Oktober auf ein Riff aufgelaufen war. Es wird aber noch weiteres Öl in dem Wrack vermutet. Seit der ... ... Havarie wurde befürchtet, dass der Frachter entzweibricht. Die Einsatzkräfte erwarten, dass das Heck nun sinkt. Das Wrack sei umspült von trübem Wasser und ... ... tonnenweise Milchpulver, das aus einem der Container ausgelaufen sei. Der Frachter hatte unter anderem Holz, Fleisch, Milchprodukte und Tierhäute geladen. Einiges ... ... davon wurde schon an die Strände gespült. Schon jetzt ist das Unglück Neuseelands folgenschwerste ... ... Umweltkatastrophe. 360 von ursprünglich 1700 Tonnen Öl an Bord liefen bisher ins Meer und ... ... 30 Kilometer Strand wurden verschmutzt. Mehr als ... ... 2000 Vögel verendeten. Helfer konnten 400 Pinguine vom Öl befreien. Ein Team bereite sich auf neues Öl im Wasser ... ... und verschmutzte Tiere vor. Das erste Öl könnte bereits schnell an den Stränden südöstlich von Mount Maunganui, einem beliebten Urlaubsort auf der Nordinsel Neuseelands, angespült werden. Der Frachter soll ... ... bis zu 300 der rund 800 verbliebenen Container seit dem Auseinanderbrechen verloren haben. Rund 60 Container trieben ... ... im Meer, der Rest sei vermutlich untergegangen. Entspannung ist nicht in Sicht. Der Sturm soll noch tagelang andauern. Die Behörden warnten andere Schiffe in dem Gebiet: Wegen der schweren See könnten die ... ... Trümmer und Container vorerst nicht geborgen werden. Tauranga ist ein wichtiger Hafen des Landes. Die meisten Container, die noch auf dem Schiff sind, sollen unter Deck liegen. Wann eine Bergung beginnen kann, ist ungewiss. Bitte auf das Bild klicken, um die Galerie zu starten! Am 27. Mai 1941 versank das legendäre deutsche Kriegsschiff "Bismarck" in den Fluten des Atlantiks. Getroffen von unzähligen ... ... Geschützgeschossen und Torpedos von vier britischen Kriegsschiffen sank die Bismarck nur neun Monate ... ... nach ihrer Indienststellung. Von den mehr als 2000 Besatzungsmitgliedern überlebten den Angriff nur 116 Männer. Die Bismarck wurde von der Hamburger Reederei Blohm & Voss gebaut und am 1. Juli 1936 auf Kiel gelegt. Am 14. Februar 1939 wurde das Schiff mit viel Pomp vom Stapel gelassen. Bei der Feier waren neben Adolf Hitler zahlreiche weitere ... ... hochrangige Politiker und viele Prominente anwesend. Taufpatin war Otto von Bismarcks Enkelin Dorothea von Löwenfeld. Die Bismarck war nicht ohne Grund der ganze Stolz der Kriegsmarine. Mit einer Länge von 251 Metern, einer Breite von 36 Metern ... ... und einer Wasserverdrängung von 45.950 Tonnen war die Bismarck bei ihrer Fertigstellung das weltweit ... ... größte und kampfstärkste Schlachtschiff. Die Bismarck war zudem das erste Kriegsschiff, das sich mit den Schiffen ... ... der französischen und britischen Kriegsgegner messen konnte und diesen in fielen Belangen sogar überlegen war. Eigentlich hätte Deutschland das Schiff gar nicht bauen dürfen. Das deutsch-britische Flottenabkommen vom 18. Juni 1935 ... ... gestattete nur eine maximale Verdrängung von 35.000 Tonnen. Die Bismarck lag am Ende mehr als 10.000 Tonnen über diesem Wert. Schuld daran war auch die ausgesprochen großzügige Bewaffnung. Das Schiff verfügte über acht schwere Artillerie-Geschütze ... ... mit einer Reichweite von 36,6 Kilometern. Daneben gab es zwölf mittlere Artillerie-Geschütze sowie mehrere ... ... Flugabwehr-Kanonen. Letztere hatten sich im Einsatz allerdings als wenig tauglich erwiesen. Daneben befanden sich an Bord der Bismarck vier Wasserflugzeuge für Aufklärungsflüge. Diese konnten mit Katapulten ... ... direkt vom Schiff starten, mussten nach ihrem Flug aber im Wasser landen und von Kränen an Bord gehoben werden. Drei Schiffsschrauben und drei Dampfturbinen mit einer Gesamtleistung von 150.000 PS machten das Schiff ... ... bis zu 30 Knoten (56 km/h) schnell. Auf der Bismarck leisteten 2065 Soldaten ihren Dienst. Bei ihrem ersten und letzten Einsatz ... ... waren zudem mehr als 150 weitere Armeeangehörige, Journalisten und Beobachter mit an Bord. Die Bismarck sollte durch die britische Blockade hindurch in den Atlantik fahren und dort gegnerische Schiffe angreifen. Bei einem Gefecht vor Island versenkte sie das britische Schlachtschiff HMS Hood, wurde aber ebenfalls erheblich beschädigt. Mit defekter Kraftstoffversorgung steuerte die Bismarck Frankreich an, wurde unterwegs jedoch von britischen Kriegsschiffen gestellt. Zwei Schlachtschiffe und zwei Schwere Kreuzer brachten es zum Sinken, nachdem es durch einen von einem Flugzeug ... ... aus abgeworfenen Torpedo bereits manövrierunfähig war. Von der NS-Propaganda wurden das letzte Gefecht der Bismarck ... ... zu einem Heldenstück umgedeutet. Es entstand der Mythos, das Schiff sei bis zuletzt unbesiegt geblieben und von der Besatzung ... ... selbst versenkt worden. Auch wenn es keine Beweise hierfür gibt, wurde die Bismarck nicht zuletzt auch dadurch zu einer Legende. Klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten. Zu ihrer Zeit waren sie die größten bewegbaren Objekte: Die "Titanic" (l.) und ihr Schwesterschiff, die "Olympic". Die beiden Giganten gehörten der "White Star Line". Der Bau ... ...der beiden Schiffe benötigte mehr als 15.000 Arbeiter. Die als "Wunder der Technik" und als "unsinkbar" propagierte Titanic wurde nach den neuesten technischen Standards der Zeit... ...und von den renommiertesten Ingenieuren konstruiert. 269 Meter war der Schiffskörper lang, er wog 24.360 Tonnen - bevor die spektakulären Luxuskabinen, Restaurants und Prachtsäle im Innern ausgebaut wurden. Die Vorstellung des Dampfers am 31. Mai 1911 um 14.15 Uhr war ein Welt-Ereignis. Schwere Anker und Ketten waren im Einsatz, um den mit Schwung im Wasser landenden Riesen zu stoppen. Danach zogen Schleppboote das Schiff in tieferes Wasser, wo es fertiggestellt wurde. Mehr als 100.000 Schaulustige reisten... ...nach Belfast, um den Stapellauf der "Titanic" zu sehen. In nur 62 Sekunden rollte der gewaltige Koloss vom Gerüst ins Wasser. Um den Riesen vom Stapel laufen zu lassen, ... ... waren als Schmiere 23 Tonnen Talk, Schmieröl und Seife nötig. Knapp ein Jahr später, am 2. April 1912, begann die "Titanic" schließlich ihre erste Reise... ...von Belfast nach Southampton. Von dort aus startete sie am 10. April zu ihrer Jungfernfahrt in Richtung New York. In der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912... ...kollidierte die "Titanic" im Nordatlantik mit einem Eisberg und sank - 1500 Menschen kamen bei dieser Katastrophe ims Leben. Bitte klicken SIe auf das Bild, um die Galerie zu starten. (Wollex, Wikipedia, CC3.0)
Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:
Bitte klicken SIe auf das Bild, um die Galerie zu starten. (Wollex, Wikipedia, CC3.0) Momentan ist sie wohl das berühmteste Schiffswrack: die "Costa Concordia". Ihr Schicksal erlitten bereits zahlreiche andere Schiffe. Einige davon liegen bis heute - Wind und Wetter ausgeliefert - entlang den Küsten der Welt. (dpa) 1939 wurde der Passagierdampfer "America" erbaut und nicht nur als Kreuzfahrtschiff, sondern auch als Militärtransporter genutzt. 1994 kam es in einen Sturm ... (Johannes Göbel, Wikipedia, CC3.0) ... vor den Kanarischen Inseln, die "America" trieb manövrierunfähig auf die Küste Fuerteventuras zu. Bei Ebbe kann man noch heute die Trümmer des Schiffes sehen. (Johannes Göbel, Wikipedia, CC3.0) Moynaq am Aral-See war einst ein wichtiger Fischerort. Das Wasservolumen des Sees hat sich dramatisch verringert, die Stadt ist... (Staecker, Wikipedia) ... verwaist. Heute findet man sie gut 100 Kilometer vom Aral-See entfernt und ebenso manchen der alten und verlassenen Fischkutter. (Missaliona, Wikipedia, CC3.0) Die Trümmer des englische Segelschiffs "Peter Iredale" liegen an der Westküste der USA. Es strandete 1906. Heute kommt man bei Ebbe ganz nah an die Trümmer heran. (Pdxvector, Wikipedia, CC3.0) Die S.S. Maheno sollte eigentlich verschrottet werden, für den Transport wurden Schrauben und Ruder ausgebaut, sie konnte dadurch einem Zyklon nicht standhalten. Es gelang nicht, das gestrandete Schiff wieder loszubekommen. (Lc95, Wikipedia) Auch an der Skelettküste in Namibia kann man zahlreiche Wracks, so wie dieses, sehen. (Patrick Giraud, Wikipedia, CC3.0) Ein ähnliches Bild bietet sich in Mauretanien: Der Schiffsfriedhof von Nouadhibou zählt ... mittlerweile über 100 Schiffe. (Sebastián Losada, Wikipedia, CC2.0) Teilweise sitzen diese am Ufer fest, teilweise schwimmen sie hunderte Meter entfernt auf dem Meer. (Sebastián Losada, Wikipedia, CC2.0) Diese Wracks sind auf dem Schiffsfriedhof am Fluss Rance in der Bretagne zu sehen. (Clipper, Wikipedia, CC3.0) Die Navagio-Bucht auf Zakynthos ist nur vom Meer aus zugänglich. Das Schmugglerschiff "Panagiotis" strandete hier 1980 mit einer illegalen Ladung Zigaretten an Bord. (Konstantinos Dafalias, Wikipedia, CC3.0) Klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Die "Costa Concordia" gehört nach Angaben des Eigners zu den neuesten und größten Kreuzfahrtschiffen, die derzeit auf den Meeren unterwegs sind. (dpa) Sie wurde 2006 gebaut und bietet in 1500 Kabinen Platz für 3780 Passagiere. Betreiber ist das italienische Kreuzfahrtunternehmen Costa Crociere mit Sitz in Genua.(dpa) 1100 Besatzungsmitglieder kümmern sich um die Gäste. An Bord befinden sich auf 17 Decks neben fünf Restaurants auch ein Theater, ein Kino sowie Clubs und Diskotheken. (dpa) Das Schiff misst 290 Meter und ist gut 35 Meter breit. Es schafft bei 114 500 Bruttoregistertonnen eine maximale Geschwindigkeit von 23 Knoten (rund 43 Stundenkilometer). Bei der Schiffstaufe hatten alle noch gut Lachen - die Costa Concordia galt damals als das größte Spa der Welt. Aus der erfolgsverwöhnten Kreuzfahrtbranche kamen lange nur positive Schlagzeilen. (dpa) Immer mehr Passagiere, immer neue Super-Schiffe. Die einstige Nischenbranche ist längst auf dem Weg zum Massenmarkt. Die Havarie der "Costa Concordia" ist ein Schlag. (dpa) Isola del Giglio: Das Traumschiff hat schwere Schlagseite, Hubschrauber kreisen über dem havarierten Schiff, bei der Rettung spielen sich chaotische Szenen ab. (dpa) Das Unglück ereignete sich am Anfang einer achttägigen Mittelmeerkreuzfahrt. Viele Passagiere aßen gerade zu Abend, als das Schiff auf einen Felsen vor der Insel Giglio auflief. (dpa) Passagiere - darunter etwa 560 Deutsche - und Besatzungsmitglieder mussten in Sicherheit gebracht werden. Doch die Evakuierung verlief nach Augenzeugenberichten chaotisch. Als das Schiff Schlagseite bekam, seien einige Passagiere in Panik über Bord ins Wasser gesprungen, sagte der Präfekt der Region Grosseto, Giuseppe Linardi. Das Meer hat derzeit eine Temperatur von rund 14 Grad. "Innerhalb kürzester Zeit bekam das Schiff eine Schräglage, so dass die Vasen von den Tischen fielen", erzählte der Passagier Peter Honvehlmann aus Nordrhein-Westfalen. "Wir waren auf uns selbst gestellt, es war ein "rette sich wer kann", sagte ein französischer Passagier der Zeitung "Parisien". Verwirrung herrschte um die Zahl der Vermissten. Die Zahlen variierten am Sonntag zwischen 17 und 36. Präfekt Linardi sagte, die Listen der Reederei und ... ... die der nach der Rettung registrierten Passagiere und Besatzungsmitglieder müssten noch verglichen werden. Das könne die Differenz zwischen den 4 232 Menschen an Bord und den nach dem Schiffbruch registrierten 4 196 ausmachen. Dagegen sagte der Präsident der Region Toskana, Enrico Rossi, es würden nur noch 17 Menschen vermisst, elf Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Nach dem Fund der beiden Leichen am Sonntag wären es demnach noch 15 Vermisste. Deutsche waren nach Informationen des Veranstalters Costa Kreuzfahrten wahrscheinlich am Sonntag nicht mehr in dem halb gesunkenem Schiff. "Nach Lage der Dinge gehen wir nicht davon aus", sagte Sprecher Werner Claasen. Die meisten deutschen Passagiere seien wieder nach Hause gereist. Zwischen 40 und 50 Deutsche seien vermutlich noch in Italien. Zu sechs von ihnen habe das Unternehmen jedoch keinen Kontakt. Die Rückreise organisiere Costa mit dem Auswärtigen Amt. Das Außenministerium in Berlin sprach von "einigen ungeklärten Fällen" aus Deutschland. Dabei könne es sich unter anderem um Menschen handeln, ... ... die kein Telefon hätten oder nach dem Unglück verwirrt seien. Berichte, wonach noch zwei Deutsche vermisst werden, wollte die Sprecherin nicht bestätigen. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den Kapitän. Gegen den 52-jährigen Francesco Schettino ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und Herbeiführung eines Schiffbruchs. Kritik an der Rettungsaktion stellte dagegen die Journalistin Mara Parmegiani Alfonsi als wesentliche Erfahrung heraus. "Die Mannschaft war absolut nicht darauf vorbereitet, die ihnen zugewiesenen Aufgaben zu erfüllen", sagte sie. Mehr als 24 Stunden auf die Rettung warten musste ein koreanisches Paar in den Flitterwochen. Retter befreiten die beiden 29-Jährigen aus einer Kabine im Rumpf des Schiffes. (afp) Der 66-jährige Gilbert aus den französischen Alpen half noch anderen Passagieren, von Bord zu kommen. Ich habe noch zwei behinderten Personen von Bord geholfen", sagte er dem "Parisien" Wie Luciano Castro den Ruck nach dem Auflaufen der "Costa Concordia" auf einen Felsen beschrieb, erinnert an die "Titanic" vor 100 Jahren: "Das Essgeschirr ist von den Tischen gerutscht, und die Gläser kippten um", berichtete er. Der Kapitän wurde festgenommen, weil Fluchtgefahr bestehe oder er Beweismaterial manipulieren könnte, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Von der gefundenen Blackbox erhoffen sich die Ermittler Aufschluss über den Unfallhergang. Das Schiff sei "unglaublich nahe" ans Ufer herangefahren, sagte der leitende Staatsanwalt von Grosseto, Francesco Verusio. Nach Medienberichten könnte das Schiff der Insel zu nahe gekommen sein, ... ... weil man die Bewohner von Giglio mit einem Sirenenton habe grüßen wollen. Das hätten schon viele Schiffe so gemacht, sagte Giglios Bürgermeister Sergio Ortelli laut Ansa. "Diesmal ist es schiefgelaufen", fügte Ortelli an. Der Kapitän sei im Dienst gewesen und habe die Route vorgegeben, auf der sich das Schiff "sehr ungeschickt" der Insel genähert habe und auf einen Felsen gefahren sei, erläuterte Staatsanwalt Francesco Verusio. (afp) Zudem habe er das Schiff verlassen, als ein Großteil der Passagiere und Besatzung noch darauf wartete, von Bord zu kommen. (dpa) Auch gegen den ersten diensthabenden Offizier werde ermittelt, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. (dpa) Der Verband der Kreuzfahrtpassagiere warf dem Reedereiunternehmen Versagen vor. "Wir erheben schwere Vorwürfe gegen die Reederei Costa", sagte Stefan Jaeger, Präsident der European Cruiser Association. (afp) Es sei höchst fahrlässig, dass das Schiff so eng an der Insel vorbeigefahren sei. Inselbewohner hätten berichtet, dass in letzter Zeit vermehrt Schiffe ... (afp) ... der Costa-Reederei diese gefährlichen Routen genommen hätten. "Trifft dies zu, dann hätte die Reederei eingreifen müssen!", sagte Jaeger. (afp) Nach Meinung eines Experten könnte auch ein Stromausfall Ursache gewesen sein. Ohne Strom könnte die Crew die Kontrolle über die Navigation des riesigen Schiffes verloren und es auf Felsen gesteuert haben, sagte ein Experte. Dem Umweltproblem nach der Havarie wollen sich die italienischen Behörden nach dem Ende der Suchaktion widmen. Diese habe Vorrang, so heißt es. In den Tanks der "Costa Concordia" sind knapp 2400 Tonnen Treibstoff. Bisher soll aber noch nichts ins Mittelmeer gelangt sein. Umweltminister Corrado Clini hat für Montag zu einem Expertengespräch nach Livorno geladen, um über mögliche Umweltrisiken zu sprechen. Unklar war, ob das Schiff komplett sinkt und wie es geborgen werden kann. (afp) Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten. (Fotos: AFP) Das Containerschiff "Rena" ist drei Monate nach seiner Havarie vor Neuseeland auseinandergebrochen. Es droht nun, die Küste mit noch mehr Öl zu verschmutzen. Das Heck des Frachters riss bei einem schweren ... ... Sturm mit bis zu sieben Meter hohen Wellen ab. Zwar hatten Experten die Treibstofftanks weitgehend ausgepumpt, nachdem ... ... das Schiff im Oktober auf ein Riff aufgelaufen war. Es wird aber noch weiteres Öl in dem Wrack vermutet. Seit der ... ... Havarie wurde befürchtet, dass der Frachter entzweibricht. Die Einsatzkräfte erwarten, dass das Heck nun sinkt. Das Wrack sei umspült von trübem Wasser und ... ... tonnenweise Milchpulver, das aus einem der Container ausgelaufen sei. Der Frachter hatte unter anderem Holz, Fleisch, Milchprodukte und Tierhäute geladen. Einiges ... ... davon wurde schon an die Strände gespült. Schon jetzt ist das Unglück Neuseelands folgenschwerste ... ... Umweltkatastrophe. 360 von ursprünglich 1700 Tonnen Öl an Bord liefen bisher ins Meer und ... ... 30 Kilometer Strand wurden verschmutzt. Mehr als ... ... 2000 Vögel verendeten. Helfer konnten 400 Pinguine vom Öl befreien. Ein Team bereite sich auf neues Öl im Wasser ... ... und verschmutzte Tiere vor. Das erste Öl könnte bereits schnell an den Stränden südöstlich von Mount Maunganui, einem beliebten Urlaubsort auf der Nordinsel Neuseelands, angespült werden. Der Frachter soll ... ... bis zu 300 der rund 800 verbliebenen Container seit dem Auseinanderbrechen verloren haben. Rund 60 Container trieben ... ... im Meer, der Rest sei vermutlich untergegangen. Entspannung ist nicht in Sicht. Der Sturm soll noch tagelang andauern. Die Behörden warnten andere Schiffe in dem Gebiet: Wegen der schweren See könnten die ... ... Trümmer und Container vorerst nicht geborgen werden. Tauranga ist ein wichtiger Hafen des Landes. Die meisten Container, die noch auf dem Schiff sind, sollen unter Deck liegen. Wann eine Bergung beginnen kann, ist ungewiss. Bitte auf das Bild klicken, um die Galerie zu starten! Am 27. Mai 1941 versank das legendäre deutsche Kriegsschiff "Bismarck" in den Fluten des Atlantiks. Getroffen von unzähligen ... ... Geschützgeschossen und Torpedos von vier britischen Kriegsschiffen sank die Bismarck nur neun Monate ... ... nach ihrer Indienststellung. Von den mehr als 2000 Besatzungsmitgliedern überlebten den Angriff nur 116 Männer. Die Bismarck wurde von der Hamburger Reederei Blohm & Voss gebaut und am 1. Juli 1936 auf Kiel gelegt. Am 14. Februar 1939 wurde das Schiff mit viel Pomp vom Stapel gelassen. Bei der Feier waren neben Adolf Hitler zahlreiche weitere ... ... hochrangige Politiker und viele Prominente anwesend. Taufpatin war Otto von Bismarcks Enkelin Dorothea von Löwenfeld. Die Bismarck war nicht ohne Grund der ganze Stolz der Kriegsmarine. Mit einer Länge von 251 Metern, einer Breite von 36 Metern ... ... und einer Wasserverdrängung von 45.950 Tonnen war die Bismarck bei ihrer Fertigstellung das weltweit ... ... größte und kampfstärkste Schlachtschiff. Die Bismarck war zudem das erste Kriegsschiff, das sich mit den Schiffen ... ... der französischen und britischen Kriegsgegner messen konnte und diesen in fielen Belangen sogar überlegen war. Eigentlich hätte Deutschland das Schiff gar nicht bauen dürfen. Das deutsch-britische Flottenabkommen vom 18. Juni 1935 ... ... gestattete nur eine maximale Verdrängung von 35.000 Tonnen. Die Bismarck lag am Ende mehr als 10.000 Tonnen über diesem Wert. Schuld daran war auch die ausgesprochen großzügige Bewaffnung. Das Schiff verfügte über acht schwere Artillerie-Geschütze ... ... mit einer Reichweite von 36,6 Kilometern. Daneben gab es zwölf mittlere Artillerie-Geschütze sowie mehrere ... ... Flugabwehr-Kanonen. Letztere hatten sich im Einsatz allerdings als wenig tauglich erwiesen. Daneben befanden sich an Bord der Bismarck vier Wasserflugzeuge für Aufklärungsflüge. Diese konnten mit Katapulten ... ... direkt vom Schiff starten, mussten nach ihrem Flug aber im Wasser landen und von Kränen an Bord gehoben werden. Drei Schiffsschrauben und drei Dampfturbinen mit einer Gesamtleistung von 150.000 PS machten das Schiff ... ... bis zu 30 Knoten (56 km/h) schnell. Auf der Bismarck leisteten 2065 Soldaten ihren Dienst. Bei ihrem ersten und letzten Einsatz ... ... waren zudem mehr als 150 weitere Armeeangehörige, Journalisten und Beobachter mit an Bord. Die Bismarck sollte durch die britische Blockade hindurch in den Atlantik fahren und dort gegnerische Schiffe angreifen. Bei einem Gefecht vor Island versenkte sie das britische Schlachtschiff HMS Hood, wurde aber ebenfalls erheblich beschädigt. Mit defekter Kraftstoffversorgung steuerte die Bismarck Frankreich an, wurde unterwegs jedoch von britischen Kriegsschiffen gestellt. Zwei Schlachtschiffe und zwei Schwere Kreuzer brachten es zum Sinken, nachdem es durch einen von einem Flugzeug ... ... aus abgeworfenen Torpedo bereits manövrierunfähig war. Von der NS-Propaganda wurden das letzte Gefecht der Bismarck ... ... zu einem Heldenstück umgedeutet. Es entstand der Mythos, das Schiff sei bis zuletzt unbesiegt geblieben und von der Besatzung ... ... selbst versenkt worden. Auch wenn es keine Beweise hierfür gibt, wurde die Bismarck nicht zuletzt auch dadurch zu einer Legende. Klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten. Zu ihrer Zeit waren sie die größten bewegbaren Objekte: Die "Titanic" (l.) und ihr Schwesterschiff, die "Olympic". Die beiden Giganten gehörten der "White Star Line". Der Bau ... ...der beiden Schiffe benötigte mehr als 15.000 Arbeiter. Die als "Wunder der Technik" und als "unsinkbar" propagierte Titanic wurde nach den neuesten technischen Standards der Zeit... ...und von den renommiertesten Ingenieuren konstruiert. 269 Meter war der Schiffskörper lang, er wog 24.360 Tonnen - bevor die spektakulären Luxuskabinen, Restaurants und Prachtsäle im Innern ausgebaut wurden. Die Vorstellung des Dampfers am 31. Mai 1911 um 14.15 Uhr war ein Welt-Ereignis. Schwere Anker und Ketten waren im Einsatz, um den mit Schwung im Wasser landenden Riesen zu stoppen. Danach zogen Schleppboote das Schiff in tieferes Wasser, wo es fertiggestellt wurde. Mehr als 100.000 Schaulustige reisten... ...nach Belfast, um den Stapellauf der "Titanic" zu sehen. In nur 62 Sekunden rollte der gewaltige Koloss vom Gerüst ins Wasser. Um den Riesen vom Stapel laufen zu lassen, ... ... waren als Schmiere 23 Tonnen Talk, Schmieröl und Seife nötig. Knapp ein Jahr später, am 2. April 1912, begann die "Titanic" schließlich ihre erste Reise... ...von Belfast nach Southampton. Von dort aus startete sie am 10. April zu ihrer Jungfernfahrt in Richtung New York. In der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912... ...kollidierte die "Titanic" im Nordatlantik mit einem Eisberg und sank - 1500 Menschen kamen bei dieser Katastrophe ims Leben. Bitte klicken SIe auf das Bild, um die Galerie zu starten. (Wollex, Wikipedia, CC3.0)
(N24)
23.01.2012 22:44 Uhr
Auf dem Trockenen
Spektakuläre Schiffswracks








