Meerenge von Hormus

US-Marine zeigt Präsenz

Nach den iranischen Drohungen, die Meerenge von Hormus für den Schiffsverkehr und vor allem die Erdöltanker des Westen zu blockieren, zeigt die US-Marine in der Region Flagge.

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Die USA machen Ernst: Der US-Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" hat die Straße von Hormus durchquert. Ein deutliches Signal an den Iran. Dieser hatte gedroht, den Seeweg zu ... (dpa)
... blockieren. Die USA haben nun zusammen mit der "USS Carl Vinson" wieder zwei Flugzeugträger in der Region stationiert. Die "Abraham Lincoln" wurde auf ihrem Weg von britischen und französischen Kriegsschiffen begleitet.
Nach dem Abzug der "John Stennis" in den Pazifik, hat Teheran die USA davor gewarnt, neue Flugzeugträger in den Golf zu schicken. Doch trotz dieser Drohungen konnte ... (dpa)
... die "USS Abraham Lincoln" ungehindert in den Persischen Golf einlaufen. Mit der Aktion habe man "das bestehende internationale Bekenntnis, Durchfahrtrechte unter internationalem Recht zu sichern" betonen wollen, hieß es ... (AFP)
... aus dem britischen Verteidigungsministerium. (AFP)
Die amerikanische Marine ist die stärkste Marineeinheit weltweit. Eine kleine Vorstellung davon liefern allein die Flugzeugträgerverbände, die jetzt im Persischen Golf stationiert sind. (dpa)
Zur USS "Carl Vinson" gehören noch der Lenkwaffenzerstörer "USS Halsey", ... (AFP)
... der Lenkwaffenkreuzer "USS Bunker Hill" und fünf Zerstörer, sowie ... (AFP)
... acht schiffsgestützte Fliegerstaffeln. Ähnlich ausgerüstet ist auch die ... (dpa)
... "USS Abraham Lincoln": Neben sieben Zerstören begleitet sie ... (AFP)
... der Lenkwaffenkreuzer "USS Cape St. George" und ... (AFP)
... neun schiffsgestützte Fliegerstaffeln. (AFP)
Mit dieser Präsenz zeigt die US-Marine, dass sie ihre Drohung, im Falle einer Blockade der Straße von Hormus militärisch einzugreifen, mehr als ernst meint. (dpa)
Insgesamt gehören zur US-Marine mehr als 323.000 Soldaten, über 103.000 Reservisten und 285 Schiffe. Damit ist sie die personal- und kampfstärkste Marine der Welt. (AFP)
Nach Expertenansicht macht die Überlegenheit der US-Marine diese jedoch nicht unverwundbar. Die Straße von Hormus und der Persische Golf sind relativ eng und erlauben so ... (AFP)
... wenig Bewegungsfreiheit - aus strategischer und militärischer Sicht schwierig. Allerdings erzeugt sicherlich schon die enorme Ausstattung der "USS Abraham Lincoln" und der "USS Carl Vinson" ... (AFP)
... Respekt - wenn auch nicht gerade politischen. Das Säbelrasseln am Persischen Golf wird wohl weitergehen. (AFP)
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Die USS John F. Kennedy nimmt neuen Kurs. Sie war 38 Jahre im Dienste der USA in den gefährlichsten Gewässern im Einsatz. Nun soll der Flugzeugträger als Museumsschiff dienen. Was könnte man hier besichtigen?
Im Irakkrieg 1990 wurde der Flugzeugträger mit dem Spitznamen "Big John“ zunächst zum Schutz des Luftraums Saudi Arabiens eingesetzt. Im Januar 1991 wurden dann auch Luftangriffe gegen den Irak vom Träger aus gestartet.
Der Kurs musste sich im Kampf gegen den Terror nicht stark ändern. 2002 wurden vom arabischen Golf aus 64.000 Pfund Bombenmaterial durch die Flugzeuge der Kennedy auf Taliban und al-Quaida-Ziele abgeworfen.
Im Irakkrieg 2002 hatte „Big John“ die Funktion als strategischer Treffpunkt. Der damalige Verteidigungsminister Donald Rumsfeld traf sich im arabischen Golf mit 18 Vertretern verbündeter Staaten, um sie von seiner Strategie gegen den Irak zu überzeugen.
Noch unter anderen politischen Vorzeichen wurde die USS John F. Kennedy bereits als politische Bühne genutzt. Zur Op Sail in New York grüßte Bill Clinton im Jahr 2000 von Deck des Schiffes…
…, was schon Ronald Reagon 1986 vor ihm getan hatte.
Die USS John F. Kennedy diente außerdem als Rettungsschiff. Als 2004 ein iranisches Handelsschiff kenterte, wurde die gesamte Besatzung gerettet und auf dem Schiff aufgenommen.
Der berühmte Träger war Zeit seines Einsatzes nicht nur eine Landebasis für Flugzeuge. Neben großen Politikern und bewundernden Gästen war es vor allem die Besatzung, die dem Schiff seine Seele gab.
Die über 3000 Mann, die auf dem Schiff dienen, werden künftig auf Kriegsschiffen mit atomarem Antrieb untergebracht. Im letzten Hafen des Flugzeugträgers wird nur noch das Zitat Kennedys an den einstigen Geist der US-Navy erinnern.
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Bisher war es eine Befürchtung. Seit dem Bericht der IAEA ist klar: Der Iran hat zumindest bis 2010 an der Entwicklung einer Atombombe gearbeitet. Trotzdem bestreitet... (dpa)
... Mahmud Ahmadinedschad, dass sein Land den Bau einer Atomwaffe plane. Man werde aber die zivilen Nuklearaktivitäten fortsetzen, sagte der Präsident im iranischen Staatsfernsehen. (dpa)
Israel fühlt sich von den atomaren Aktivitäten des Iran bedroht. Auch einen Militärschlag schloss Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nicht aus. Außerdem ist die Regierungsspitze angeblich empört über... (dpa)
... den ehemaligen Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohammed el-Baradei. Nach der Veröffentlichung des neuen IAEA-Berichts werfen sie dem früheren Leiter vor, das iranische Atomwaffenprogramm... (dpa)
... jahrelang gedeckt zu haben. Mark Regev, Sprecher des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, sagte, er wolle sich zu den Berichten nicht äußern. (dpa)
Ahmadinedschad beschuldigt ebenfalls die UN-Atomenergiebehörde. Seiner Meinung nach sei der aktuelle Gerneraldirektor der IAEA... (dpa)
... Yukiya Amano, der den Bericht veröffentlichte, nur ein Handlanger der USA. Der IAEA-Bericht habe nur das Ziel, den Druck auf den Iran zu erhöhen, so der iranische Präsident. (dpa)
Deutschland setzt ebenfalls auf verschärfte Sanktionen. "Diskussionen über militärische Optionen lehnen wir ab", sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle. Der richtige Weg für den Iran sei nun, ... (dpa)
... in allen Fragen seines Atomprogramms mit der IAEA zusammenzuarbeiten. Dass Moskaus Geduld nicht unendlich ist, zeigte der Kreml im vergangenen Jahr mit der international begrüßten Zustimmung für UN-Sanktionen gegen den Iran.
Die USA wollen den Druck "verstärken". "Wir schließen nichts aus, wenn es um Sanktionen geht", sagte ein US-Regierungsvertreter. Der IAEA-Bericht habe "große Besorgnis" in Washington ausgelöst.
Der britische Außenminister William Hague hat den Iran zu "ernsthaften Verhandlungen" über sein Atomprogramm aufgerufen. Sanktionen, wie das Einfrieren von Vermögen... (dpa)
... und Reisebeschränkungen für Personen, die mit dem Komplott in Verbindung stünden, seien möglich. Premierminister David Cameron machte aber deutlich, dass Großbritannien keine Aufforderungen zu militärischen Aktionen unterstützen werde.
Der französische Außenminister Alain Juppé versicherte, dass sein Land zu Sanktionen "in nie gekanntem Ausmaß" gegen den Iran bereit sei, sollte Teheran nicht die neuen Fragen zu seinem Atomprogramm beantworten. (dpa)
In einer Erklärung äußerte Juppé, dass die internationale Gemeinschaft den diplomatischen Druck auf eine neue Ebene heben sollte. Staatspräsident Nicolas Sarkozy hatte sich bereits vorige Woche für Sanktionen ausgesprochen.
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(N24, dpa, AFP)

24.01.2012 20:12 Uhr

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