Barca siegt über Real

Pokalaus für Özil, Khedira und Co.

Barcelona hat den "Classico" wieder einmal für sich entschieden: Zwar spielte die Elf um Weltfußballer Messi nur 2:2 gegen Real Madrid. Das Unentschieden war für die Königlichen aber zu wenig.

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Verließen enttäuscht den Platz: Real Madrids Cristiano Ronalso (l.) und Mesut Özil. (Getty)
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Außer der Frisur hat sich nicht viel verändert: Der Argentinier Lionel Messi ist und bleibt der beste Fußballer der Welt. Bereits zum dritten Mal in Folge ...
... heimst der Spieler vom FC Barcelona den Goldenen Ball ein - Rekord. Sowohl 2011, ...
... wie auch 2010 ging die Trophäe an den "Zauberzwerg". Jedes Jahr verleiht die FIFA die Auszeichnung für den besten Spieler und die beste Spielerin.
Seit 1991 wird der Titel Weltfußballer des Jahres unter den Männern vergeben. Lionel Messis Vorgänger war 2008 der Portugiese Cristiano Ronaldo.
Der Brasilianer Kaká trug die Krone 2007. Der italienische Innenverteidiger Fabio Cannavaro war 2006 der herausragendste Fußballer.
Der brasilianische Mittelfeldspieler Ronaldinho, der zu den wenigen Ausnahmen gehört, der beidfüssig schießen kann, wurde 2004 …
… und 2005 Weltfußballer des Jahres.
Er gilt als einer der besten Fußballer aller Zeiten: Der französische Mittelfeldspieler Zinédine Zidane wurde von der FIFA dreimal ausgezeichnet: …
…2003, 2000 und 1998. So oft wurde bisher kein europäischer Fußballer "gekrönt".
Auch er hat die Trophäe schon dreimal in den Händen gehalten: Der brasilianische Stürmer Ronaldo (Corinthians São Paulo) wurde 2002, 1997 und 1996 ausgezeichnet.
Rekordnationalspieler, Fußballstar nicht nur in Portugal Frauenschwarm: Luis Figo wurde 2001 zum Weltfußballer des Jahres gekürt.
Zwischen 1998 bis 2002 zählte Rivaldo zu den besten und torgefährlichsten Mittelfeldspielern. Die Fußball-Krone erhielt er 1999.
Im Jahr 1995 wurde George Weah als erster Afrikaner überhaupt zum Weltfußballer ernannt. In Frankreich bestritt der aus Liberia stammende Fußballspieler 218 Erstligaspiele.
2005 hängte er die Fußballschuhe an den Nagel und kandidierte bei den Präsidentschaftswahlen in Liebria.
Der Brasilianer Romário wurde 1995 ausgezeichnet. Er gilt als einer der bekanntesten Stürmer Brasiliens und wurde 2004 in die Liste der 125 besten lebenden Fußballspieler aufgenommen.
Roberto Baggio, der Mann mit dem "goldenen Zöpfchen", galt in den 1990er Jahren als einer der weltbesten Stürmer. Für seinen ehemaligen Verein Juventus Turin schoss er in fünf Jahren 78 Tore. Der Italiener wurde 1993 zum weltbesten Fußballer gekürt.
Der niederländische Fußballer Marco van Basten durfte sich 1992 zu den Weltbesten zählen.
Der erste offizielle Weltfußballer überhaupt kommt aus Deutschland: Rekordnationalspieler Lothar Matthäus, der den Titel eigentlich zweimal innehat, …
… denn vor 1991 wurde der Titel inoffiziell vergeben. 1990, als Matthäus mit Deutschland Weltmeister wurde, verlieh man ihm zum ersten Mal den Titel.
Zwischen 1989 und 1987 teilten sich zwei Niederländer die Auszeichnung: Ruud Gullit 1989 und 1987 und …
… Marco van Basten 1988.
Diego Maradona darf natürlich nicht fehlen: Als Argentiniens Fußball-Gott noch Schlagzeilen rund um Tore und Erfolge machte, wie der Gewinn der Weltmeisterschaft 1986.
1984 und 1985 zählte Frankreichs Fußball-Star Michel Platini zu den Besten der Welt.
Zico oder der "weiße Pele" war in den 1970er und 1980er Jahren der populärste Spieler Brasiliens. In 88 Länderspielen schoss er 66 Tore. Wie Pele trug er die legendäre Nummer 10.
Seine Karriere beendete er ohne Weltmeistertitel und wechselte 1994 auf die Trainerbank. Nach Stationen in Japan und in der Türkei.
1982 wurde die italienische Fußball-Legende Paolo Rossi zum ersten Weltfußballer ernannt. Er schoss Italien im selben Jahr maßgeblich zum Weltmeistertitel und bildete gemeinsam mit Michel Platini den torreichsten Angriff der italienischen Liga.

Für die deutschen Fußball-Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira ist der erste Traum vom Titel ausgeträumt. Im Viertelfinal-Rückspiel der Copa del Rey kamen die Königlichen beim Erzrivalen FC Barcelona nach einer Aufholjagd zu einem 2:2 (0:2), machten damit aber nicht die 1:2-Niederlage aus der ersten Partie wett.

Champions-League-Sieger Barcelona, der im Achtelfinale der Königsklasse auf Bundesligist Bayer Leverkusen trifft, verpasste nach der deutlichen Führung allerdings den dritten Sieg im dritten Duell und damit auch die erstmalige Führung seit Jahren in der ewigen Clasico-Bilanz. Die Treffer für die Katalanen, die in der Liga fünf Punkte hinter Real liegen, erzielten Pedro (43.) und Dani Alves (45.). Real glich durch Cristiano Ronaldo (68.) auf Vorlage von Özil und den eingewechselten Karim Benzema (72.) aus. Auch dieses abermals hektische und hart geführte Duell blieb nicht ohne Platzverweis, Reals Sergio Ramos sah in der 88. Minute Gelb-Rot.

Real-Trainer Jose Mourinho, bei dem sich Gerüchte um einen Abschied am Saisonende hartnäckig halten, bot neben Özil auch den umstrittenen Pepe in der Startelf auf. Der Portugiese hatte im Hinspiel durch ein böses Foul gegen Weltfußballer Lionel Messi für Empörung gesorgt. Vom spanischen Verband war er nur verwarnt worden, ein in Barcelona lebendes Deutsches Barca-Mitglied zeigte ihn allerdings ein.

Özil trifft die Latte

Durch ein elfmeterreifes Foul und eine Schwalbe zog sich der Abwehrspieler in der ersten Halbzeit weiteren Unmut der Barca-Fans unter den 98.772 Zuschauern im ausverkauften Camp Nou zu und wurde bei jedem Ballkontakt gnadenlos ausgepfiffen.

Özil hatte in der 26. Minute mit einem 30-Meter-Knaller an die Latte, der kurz vor der Linie aufsprang, die große Chance zur Real-Führung. Khedira fehlt derzeit wegen einer Außenbanddehnung im Sprunggelenk, die früheren Bundesliga-Profis Nuri Sahin und Hamit Altintop saßen bei Anpfiff nur auf der Bank. In der 54. Minute wurde Real noch ein möglicherweise reguläres Tor wegen angeblichen Foulspiels aberkannt, eine Viertelstunde traf dann Ronaldo doch. Benzemas Ausgleich sorgte dann endgültig wieder für Spannung.

(SID, N24)

26.01.2012 09:26 Uhr

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