Allergien

Zahnarzt vor Betäubung informieren

Haben sie Allergien oder Vorerkrankungen? Dann sollten sie sicherheitshalber ihren Zahnarzt vor einer Betäubung darüber informieren. Nur so kann der Arzt das richtige Narkosemittel wählen.

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Bevor die Betäubungsspritze gesetzt wird, sollten Arzt und Patient über vorhandene Allergien sprechen. (Foto: proDente e.V.)

Bevor der Zahnarzt eine Betäubungsspritze setzt, sollte er den Patienten nach Allergien, Vorerkrankungen und aktuell eingenommenen Medikamenten gefragt haben. Sonst besteht die Gefahr, dass die Betäubung nicht richtig wirkt. Ein Zahnarzt sollte sich vor einer Betäubung über die Allergien seines Patienten informieren. Damit kann er die Wirkung des Mittels und dessen Nebenwirkungen abschätzen. Allergische Reaktion auf einen Wirkstoff im lokal angewendeten Narkosemittel seien zwar sehr selten, aber möglich. Darauf weist die Initiative proDente in Köln hin. Asthmatiker zum Beispiel könnten empfindlich auf Sulfit reagieren, das manchen Lösungen als Stabilisator beigefügt ist. Weiß der Arzt vorher Bescheid, könne er auf andere Präparate zurückgreifen.

Auch Adrenalin ist in vielen lokalen Betäubungsmitteln enthalten. Es verengt die Blutgefäße und hält das Betäubungsmittel so dort, wo es wirken soll. Das kann aber unerwünschte Folgen haben. Weiß der Arzt zum Beispiel nichts von einer bestehenden Herzerkrankung, kann es proDente zufolge etwa zu bestimmten Formen von Herzrhythmusstörungen oder plötzlichem Herzrasen kommen. Erhöhter Augeninnendruck, extrem hoher Blutdruck, Diabetes oder die Einnahme von Betablockern und blutverdünnenden Medikamenten seien in dem Zusammenhang ebenfalls problematisch.

Während einer Schwangerschaft, vor allem in den ersten drei Monaten, raten die Experten nur zu unbedingt notwendigen Behandlungen. Nach einer Nutzen-Risiko-Abwägung könne der Zahnarzt den häufig lokal angewendeten Wirkstoff Articain nutzen und in geringen Konzentrationen auch Adrenalin zusetzen.

(dpa, N24)

26.01.2012 15:34 Uhr

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Body Mass Index

öffnenschließenWas ist der BMI? Der Body Mass Index ist eine Maßzahl zur Bewertung des Körpergewichts. Der Kennwert berechnet sich aus: Körpergewicht geteilt durch das Quadrat der Körpergröße.

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Bei Adipositas und starker Adipositas sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.

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  • 31 bis 40: Adipositas (Fettleibigkeit)
  • Mehr als 40: starke Adipositas
Bei Adipositas und starker Adipositas sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.

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  • Alter 45 bis 54 - BMI 22 bis 27
  • Alter 55 bis 64 - BMI 23 bis 28
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