SPD fürchtet um Ansehen

Merkel stärkt Wulff erneut den Rücken

Merkel bekennt sich erneut zu Bundespräsident Wulff, der "viele weitere wichtige Akzente" setzen werde. Die SPD sieht Wulff weiter in der Schusslinie - und fürchtet um Deutschlands Ansehen.

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Bundeskanzlerin Merkel hat Bundespräsident Wulff erneut den Rücken gestärkt.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Bundespräsident Christian Wulff, der wegen seiner Kredit- und Medienaffäre in der Kritik steht, erneut das Vertrauen ausgesprochen. Auf die Frage, wie viel Zukunft Wulff besitze, sagte die CDU-Vorsitzende der "Bild am Sonntag": "Unser Bundespräsident wird viele weitere wichtige Akzente für unser Land und unser Zusammenleben setzen."

Eine Direktwahl des Bundespräsidenten lehnte Merkel ab. In den USA oder Frankreich, wo der Präsident direkt gewählt werde, sei das Amt mit viel mehr Macht ausgestattet. "Der Bundespräsident hat in Deutschland eine ganz andere Rolle, zu der, wie ich finde, die Wahl durch die Bundesversammlung sehr gut passt. Sie gibt ihm größte Legitimität und Autorität, die Bundesrepublik ist damit über Jahrzehnte gut gefahren."

(dpa, N24)

28.01.2012 11:49 Uhr

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