N24.de Spezial: Schnee, Eis, Minusgrade - Der Winter macht ernst
 

Minusrekord im Allgäu

Zuschläge für Frost-Arbeiter gefordert

Die Kältewelle ist vor allem für Arbeiter an der frischen Luft eine Qual. Aber auch für den Zugverkehr in der frost-erprobten Schweiz. Helgoland freut sich unterdessen über nächtliche "Hitze".

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Bis zu 100 Euro mehr soll es für Arbeitnehmer geben, die draußen ihren Dienst schieben [Bild: dpa].
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Die Rückrunde der Fußball-Bundesliga läuft schon seit einigen Wochen, aber der Winter hat gerade erst richtig angefangen. In den Stadien ... (dpa)
... müssen sich Fans und Mannschaften den widrigen Wetterverhältnissen stellen. Stellt sich die Frage: ... (dpa)
... Wie trotzt es sich der Kälte auf den Tribünen am besten? Oberste Priorität hat ... (dpa)
... natürlich die Kleidung. Die Wahl dieser Hoffenheimer Fans ist bei Minusgraden im zweistelligen Bereich sicher nicht optimal. Um böse Erkältungen zu vermeiden, schützen neben ... (dpa)
... Fanschal und Mütze mehrere Kleiderschichten am Körper. Bankdrücker wie ... (dpa)
... Michael Ballack machen es vor. Zudem murmeln sie sich bei diesen Temperaturen in Decken ein. Ein guter Tipp: ... (dpa)
... Deckenschützen zusätzlich vor dem eisigen Winden im Stadionrund, Sitzkissen können die Kälte von unten mildern. Von innen ... (dpa)
... kann man mit warmen Tee sich und die Fankurve einheizen. Alkoholische Getränke sollten nur in Maßen getrunken werden. Die kalten Temperaturen ... (dpa)
... lassen außerdem die Haut schnell austrocknen und die Lippen spröde werden. Fettende Hautcremes wirken hier Wunder. Ansonsten hilft ... (dpa)
... vor allem eins: Zusammenrutschen! Für den reibungslosen Ablauf in den Stadion sorgen an diesem Wochenende ... (dpa)
... übrigens viele freiwillige Helfer, die wie hier in Fürth die Ränge von Schnee befreien. (dpa)
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Am Wochenende hat der Winter in Deutschland Einzug gehalten. In Bad Harzburg erleben Spaziergänger neben vereisten Wasserfällen vor allem ...
... schneebedeckte Winterhänge, die zum Ausführen der Haustiere einladen. Handschuhe, Mützen und Schals sollten in diesen Tagen zur Standardausrüstung gehören. Mit fester Kleidung und ...
... passendem "Schuhwerk" kann man die erlebnisreiche Winterlandschaft in all seinen Facetten genießen.
Für die beginnenden Winterferien ist dieses Wetter ideal. Ist man dem drohenden Verkehrschaos entronnen, warten...
... bei Sonnenschein weitläufige Winterlandschaften, die zum Gleiten und Carven anregen. Sowohl in alpinen Skigebieten als auch in den Mittelgebirgen können ...
... Groß und Klein in der Abfahrt oder Loipe puren Winterfahrspaß erleben. Leider kann es an den Skiliften ...
... aufgrund des erhöhten Andrangs zu Verzögerungen kommen. Um nicht zu erfrieren, hilft der Gang in die warmen Skihütten.
Diejenigen, die nicht in den Genuss eines Winterurlaubs kommen, bleibt nur das Aufdrehen der Heizung übrig: auf die moderne oder ...
... die altmodische Art. In den nächsten Tagen soll es weiterhin bitterkalt bleiben, daher ...
... ist Vorsicht geboten. Die Eisdecken der Flüsse und Seen sind Experten zufolge an vielen Stellen noch sehr dünn. Bleibt das Wetter in den nächsten Tagen weiterhin auf diesem Niveau ...
... werden wir immer öfter zugefrorene Flüsse und Seen erleben. In den Häfen der Ostsee kann man die Piers inzwischen schon auf direktem Weg erreichen. Für die Flaneure bedeutet das ...
... ein entspannendes Tageserlebnis, für die Schifffahrt sind ...
... Eisschollen wie hier in der Oder überaus hinderlich. Je länger die Kälteperiode anhält, desto eher müssen Eisbrecher ausfahren, um die Fahrrinnen freizuhalten. Noch ...
... können die Schiffe ihre Transportwege größtenteils nutzen. Es wird sich zeigen, wie lange noch.

Angesichts der extremen Kälte in Deutschland fordert die erste Gewerkschaft Frostzuschläge für Millionen Beschäftigte, die im Freien arbeiten müssen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung (Samstag).

Der Vorsitzende der für Straßen- und Verkehrsbeschäftigte zuständigen Fachgewerkschaft VDStra, Siegfried Damm, sagte dem Blatt: "Wir wollen tariflich durchsetzen, dass es ab 10 Grad Minus angemessene Kältezuschläge von bis zu 100 Euro pro Monat gibt." Denkbar wären beispielsweise "temperaturabhängige Tagespauschalen".

Am Bau gibt es zwischen Mitte Dezember und Ende Februar bereits "Mehraufwands-Wintergeld" in Höhe von einem Euro netto pro Stunde, wie die "Bild" unter Berufung auf die IG Bau berichtet. Ingo Schäfer, Chef der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft, sagte dem Onlineformat bild.de: "Wir wären schon froh über warme Winterkleidung."

"Hitze" auf Helgoland

Die Nacht zum Samstag war die bisher kälteste Nacht des Winters. Die niedrigsten Temperaturen gab es im Süden, an der Küste war es etwas wärmer. Minus 27,3 Grad registrierte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Oberstdorf im Oberallgäu, in Garmisch waren es minus 21,9 Grad.

Die Insel Helgoland war mit minus sechs Grad der wärmste Ort in Deutschland. Im Osten ließ die Kälte etwas nach - in der Nacht zum Samstag zeigte das Thermometer in Görlitz minus 13 Grad, in der Nacht zuvor war es dort noch minus 18 Grad kalt gewesen.

Probleme in der Schweiz

Die kälteste Februarnacht seit 30 Jahren in der Schweiz hat selbst die sonst zuverlässige Schweizer Bahn am Samstag in Schwierigkeiten gebracht. Wegen vereister Weichen kam es unter anderem auf der Strecke zwischen Lausanne und dem Genfer Flughafen zu Verspätungen, berichtete die Nachrichtenagentur sda.

An vielen Orten wurden die tiefsten Temperaturen seit drei Jahrzehnten gemessen. In Zürich zeigte das Thermometer in der Nacht minus 20,2 Grad. Der Kältepol lag westlich von Luzern, wo auf der Glattalp am Samstagmorgen minus 34 Grad gemessen wurden. Der nationale Kälterekord von minus 41.8 Grad aus den 80er Jahren wurde jedoch nicht gebrochen.

(dpa, dapd, AFP, N24)

04.02.2012 12:21 Uhr

Hilfe für Obdachlose

öffnenschließenBerlin: Kältebus Die Berliner Stadtmission bietet zwischen 21 Uhr abends und 3 Uhr morgens einen Kältebus für Obdachlose auf der Suche nach einer Unterkunft an. Die Telefonnummer: 0178 523 58 38

öffnenschließenFrankfurt: Kältebus Der Kältebus des Frankfurter Vereins für soziale Heimstätten kann unter der 069 43 14 14 gerufen werden. Er bietet Transport in eine Notunterkunft, Decken und warme Getränke für Obdachlose.

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