Aufatmen
Kältewelle bremst Pollenflug
Gute Nachricht für Allergiker: Wer sonst - geplagt vom lästigen Pollenflug - eine wunde Nase hat, kann momentan aufatmen: Die extreme Kälte lässt die Pflanzen langsam wachsen, die Pollen bleiben aus.
Die heftige Kältewelle ist für Allergiker ein großes Glück. „Im Moment gibt es nur eine sehr geringe Belastung durch Erlen- und Haselpollen“, sagte die Patientenberaterin des Deutschen Allergie- und Asthmabundes, Anja Schwalfenberg.
Erste Pollen um Silvester
Wegen des milden Wetters rund um Silvester hätten Haselsträucher dieses Jahr bereits Anfang Januar erste Pollen abgegeben. „Wenn es weiter so mild und warm geblieben wäre, wäre die Belastung jetzt größer geworden. Wegen der Kälte wachsen die Pflanzen aber nicht mehr so schnell. Die Entwicklung ist ins Stocken geraten und es werden nicht so viele Pollen abgegeben“, sagte die Biologin.
Während der Kälte aufatmen
Auch in den nächsten Tagen könnten Allergiker vermutlich aufatmen – jedenfalls so lange die eisige Kälte noch anhält. Sobald die Temperaturen wieder milder werden, kommen allerdings auch die Pollen wieder.
(N24, dpa)
08.02.2012 10:57 Uhr




