Formel 1 - Saison 2012: Alle Siege, Punkte und Pole-Positions
 

Neue Formel-1-Boliden

Button fährt sich für Vettel-Jagd warm

Die Formel 1 stimmt sich auf die neue Saison ein. Mit neuen Boliden gilt es den zuletzt überragenden Weltmeister Vetter einzuholen. Vizeweltmeister Button und Rückkehrer Räikkönen übten schon mal.

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Formel-1-Pilot Jenson Button drehte im neuen McLaren bereits die ersten Trainingsrunden. (AFP)
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24 Fahrer, 12 Teams - die Formel-1-Saison wirft ihre Schatten voraus. Nach neuem Reglement fahren die meisten Boliden mit Höckernasen. Das ungewöhnliche Design soll den Fahrer bei Unfällen besser vor Trümmerteilen schützen. (AFP)
Ein Grund mehr, die Autos der Saison 2012 vorzustellen. Zum Trainingsauftakt im spanischen Jerez darf Mark Webber als Erster den neuen Red Bull RB8 ausführen, während ... (AFP)
... sein Teamkollege und Weltmeister Sebastian Vettel noch in der Schweiz weilt. Erst am Donnerstag wird der Heppenheimer dazustoßen und die Jagd auf den dritten WM-Titel beginnen. (dpa)
Als erstes der Top-Teams präsentierte McLaren am vergangenen Mittwoch den neuen MP4-27 und eröffnete die Jagd auf Sebastian Vettel. Lewis Hamilton ... (AFP)
... gab sich ganz entspannt und scherzte: "Felipe wird sehr froh sein", und spielte damit auf die zahlreichen Kollisionen mit dem Ferrari-Piloten Felipe Massa an. Deren ... (AFP)
... Frischluftpräsentation musste wegen der Schneemassen in Maranello abgesagt werden. Via Internet präsentierte die Scuderia Ferrari den neuen F2012 mit auffälligem Nasenhöcker. Ex-Weltmeister ... (AFP)
... Fernadno Alonso sagte: "Er sieht anders aus als in den vergangenen beiden Jahren". Für dessen Teamkollegen Felipe Massa strahlt der neue Wagen den nötigen Kampfgeist aus. (AFP)
Nico Hülkenberg hat als erster der fünf deutschen Formel-1-Piloten sein Auto für die kommende Saison vorgestellt. Bei ... (dpa)
minus zwei Grad in der Boxengasse von Silverstone präsentierte der 24-Jährige gemeinsam mit Teamkollege Paul di Resta den Force India VJM05. (dpa)
Bei der Vorstellung von Lotus (Renault) sahen die Zuschauer ein altbekanntes Gesicht. Formel-1-Rückkehrer Kimi Räikkönen ... (AFP)
... will seinem Team in der am 18.März in Australien beginnenden Saison mit seiner Erfahrung helfen und das Team auf Platz 4 des Teamklassements führen. Mit gleichem Motor, aber ... (AFP)
... anderem Namen will das Team Caterham mit Heikki Kovalainen und Jarno Trulli in dieser Saison angreifen. Nach dem ... (dpa)
... schlechtesten Ergebnis der Geschichte möchte Williams (Renault) in dieser Saison wieder zu alter Stärke zurückkehren. Vor dem Trainingsauftakt stellten ... (AFP)
... Bruno Senna, Neffe des verstorbenen Ayrton Senna, und Pastor Maldonado den neuen Williams FW34 vor. Alles neu bei ... (AFP)
... Toro Rosso. Nebem dem dritten selbstgebauten Rennwagen bilden Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne das neue Fahrerduo. "Im letzten Jahr waren wir auf Platz acht, ... (AFP)
... in diesem Jahr wollen wir Siebter werden - oder besser", sagte Teamchef Franz Tost bei der Präsentation des STR7 im spanischen Jerez. Mit ... (AFP)
... 44 WM-Punkten und Platz sieben in der Gesamtwertung blieb der Rennstall um Teamchef Peter Sauber 2011 hinter den Erwartungen zurück. Für neuen Schwung sollen neben dem neuen C31, der wie der ... (AFP)
... RedBull mit Höcker in der Frontpartie auffällt, vor allem die Fahrer Kamui Kobayashi und Sergio Pérez. (AFP)
Nach dem Race of Champions Anfang Februar in Düsseldorf, konzentriert sich Michael Schumacher zusammen ... (dpa)
... mit seinem Teamkollegen Nico Rosberg nun auf die Vorbereitung der Formel 1-Saison. Die Präsentation seines Boliden findet erst am 21. Februar statt. Als letztes Team ... (dpa)
... will Marussia, das in der Vorsaison noch unter dem Namen "Virgin" fuhr, am 01. März seinen Formel-1-Rennwagen demonstrieren. Teammitglied Timo Glock wird es freuen - ... (AFP)
... so hat er mehr Zeit, sein Auto weiterzuentwickeln. Im Vorjahr fuhr er kein einziges Mal in die Punkteränge. Einziges Team ohne ... (dpa)
... Präsentationstermin ist das Hispania-Racing-Team (HRT). Das Team, dass in den 1990er Jahren bereits in der amerikanischen Nascar-Serie aktiv war, will ... (dpa)
... sich mit Pedro de la Rosa und Narain Karthikeyan (Foto) nach dem Formel 1-Debüt 2011 weiter in der Rennserie etablieren. Den Rennsportfans kann dies nur gefallen.
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Sebastian Vettel hat es geschafft! Der 24-jährige Formel-1-Fahrer aus Heppenheim sicherte sich im Grand Prix von Japan seinen zweiten Weltmeistertitel in Folge. Somit geht ... (AFP)
... eine erfolgreiche Saison für den Red-Bull-Piloten zu Ende. Vettel legte bereits in seinen ersten beiden Rennen einen grandiosen Auftakt hin und ... (AFP)
... stand von den bisher absolvierten 14 Grand Prix neun Mal ganz oben auf dem Podium. Während der gesamten Saison belegte er lediglich beim ... (AFP)
... großen Preis von Deutschland Platz 4 - ansonsten war er immer unter den besten Drei. Sein Konkurrent ... (AFP)
... Jenson Button vom McLaren-Team hätte nur noch Weltmeister werden können, wenn er ... (AFP)
... die verbliebenen Rennen gewonnen und Vettel keinen weiteren Punkt bekommen hätte. Allerdings dominierte der junge deutsche die gesamte Saison und ließ mehr ... (AFP)
... als einmal seine Konkurrenz weit hinter sich. Durch sein charmantes Auftreten und seine Leistung konnte er ... (AFP)
... erneut die Herzen vieler Fans gewinnen. Die Formel1-Teams nutzen bereits jetzt die Chance, um sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Ob die Konkurrenz dort ... (AFP)
... stark genug ist, um Vettel gefährlich werden zu können? Dies ist schwer zu beantworten - und Vettel wird wohl erst seinen großen Triumph genießen bevor er sich auf das Jahr 2012 konzentriert. (AFP)

Diesmal lief der neue Red-Bull-Herausforderer schon bei der ersten Ausfahrt wie geschmiert. So sehr, dass Vizeweltmeister Jenson Button vor dem Zelt des McLaren-Teams auf dem Circuito de Jerez ins Schwärmen geriet. "Es gibt keine kniffligen Bereiche am Auto, das ist schön. Ich bin glücklich", sagte der Brite. Es war ihm anzusehen. Button, ohnehin kein Griesgram oder Grantler, lächelte bei jedem Wort über den neuen Rennwagen. Der MP4-27 kommt als einziger ohne Höckernase daher. Das macht ihn optisch zumindest schon mal zum Renner. Doch nicht nur das. "Ich sitze viel tiefer als im vergangenen Jahr", betonte Button: "Ich liebe diese Position."

Für Button war es im Gegensatz zur auch leidvollen Liaison mit dem Vorgänger-Modell Liebe auf den ersten Sitz. Vor einem Jahr waren mit jeder Fahrt nur noch mehr Probleme mit dem McLaren aufgetaucht. Dennoch bekam das traditionsreiche Team in der Saison die Kurve und avancierte zum "Best-of-the-rest" hinter Doppelweltmeister Sebastian Vettel und Red Bull.

Diesmal ging's schon mit Schwung los. Er fühle sich als Teil des Autos, betonte Button. Aber: "Wir wissen bis zum ersten Rennen nicht, wo wir stehen." Die Testfahrten bis Freitag in Jerez und danach zweimal in Barcelona (21. bis 24. Februar und 1. bis 4. März) sind zum Ausprobieren da.

Räikkönen fährt Tagesbestzeit

Daher wollte auch Rückkehrer Kimi Räikkönen seinen Bilderbuch-Einstand nicht überbewerten. "Die Rundenzeit spielt keine Rolle", sagte der Finne, nachdem er gleich mal die schnellste Runde des Tages auf dem 4,42 Kilometer langen Kurs hingelegt hatte. "Hier bedeutet das nichts", betonte Räikkönen.

Und er klang nicht nur so, als sei es ihm tatsächlich egal. Räikkönen sah auch so aus, als er, umringt von zig Journalisten im Lotus-Motorhome, in bekannt monotonem Tonfall über seinen ersten Testarbeitstag berichtete. "Das Gefühl mit dem Auto war ziemlich okay", meinte der 32 Jahre alte Finne: "Ganz sicher: Ich hatte schon schlechtere erste Tage und ein schlechteres Gefühl mit einem neuen Auto."

Mercedes lässt noch auf sich warten

In den Kuschel-Kurs der Ex-Weltmeister - Button 2009, Räikkönen 2007 - konnte Rekordchampion Michael Schumacher nicht recht einstimmen. Der Mercedes-Pilot muss noch einige Tage auf seinen neuen Wagen warten.

Sein Kumpel Vettel darf dagegen wie 2008er Weltmeister Lewis Hamilton (McLaren) und Doppelweltmeister Fernando Alonso (2005 und 2006) im neuen Ferrari schon an diesem Donnerstag ran. Vettels Teamkollege Mark Webber brachte den neuen RB8 von Red Bull an den ersten beiden Tagen auf Temperatur. Auch dem Australier hat es das neue Auto angetan. "Ich fühl mich gut in dem Auto", erklärte Webber, "es macht so ziemlich das, was wir erwartet haben. Das ist immer schön."

(dpa, N24)

08.02.2012 13:04 Uhr

F1-Flaggenkunde

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