Formel 1 - Saison 2012: Alle Siege, Punkte und Pole-Positions
 

Zweite Testphase

Vettel stellt Silberpfeile in den Schatten

In Barcelona sorgt der neue Silberpfeil für ein Blitzlichtgewitter, doch Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel sichert sich die Bestzeit im Training. Schumacher gibt sich dennoch optimistisch.

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Weltmeister Vettel stellt am ersten Testtag in Barcelona Bestzeit auf und verdirbt Schumacher seine Premierenfahrt mit dem neuen Silberpfeil W03. (dpa)
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Sebastian Vettel gibt wieder Gas. Am Donnerstag begann für den Formel-1-Doppelweltmeister mit dem neuen Red-Bull-Rennwagen RB8 die "Mission Hattrick". Im spanischen … (AFP)
… Jerez absolvierte Vettel bei Temperaturen um den Gefrierpunkt insgesamt 96 Runden und belegte am Ende Platz 3. Bereits am Morgen gab sich Red-Bull-Teamchef Christian Horner … (AFP)
… äußerst angriffslustig: "Wir wollen beide Trophäen verteidigen. Sie sehen perfekt in unserer Vitrine in der Fabrik aus." Dafür übernahm Vettel die noch namenlose "Lady" von seinem Teamkollegen … (AFP)
… Mark Webber . Der Australier hatte den Boliden am Dienstag und Mittwoch zum Auftakt der offiziellen Tests auf der 4,42 Kilometer langen Strecke ausprobieren dürfen und war sichtlich angetan: ... (dpa)
... "Ich fühl mich gut in dem Auto", erklärte Webber, "es macht so ziemlich das, was wir erwartet haben. Das ist immer schön." Der erste Eindruck zählt. Auch in der Formel 1. Ins Schwärmen ... (AFP)
… gerät auch McLaren Pilot Jenson Button: "Es gibt keine kniffligen Bereiche am Auto, das ist schön. Ich bin glücklich", sagte der Brite. Der MP4-27 kommt als einziger … (AFP)
… ohne Höckernase daher. Das macht ihn optisch zumindest schon mal zum Renner. Doch nicht nur das. "Ich sitze viel tiefer als im vergangenen Jahr", betonte Button: "Ich liebe diese Position." Teamkollege … (AFP)
… Lewis Hamilton stieg am Donnerstagmorgen ebenfalls in die Saison ein und kam am Ende auf Platz vier. Alarmierender fiel … (dpa)
… die Zwischenbilanz bei Herausforderer Ferrari aus. Der zweimalige Champion Fernando Alonso beendete die Trainingseinheit lediglich auf Platz sieben, was sein Teamkollege … (AFP)
… Felipe Massa wie folgt kommentierte: "Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Es ist erst der Anfang einer großen Aufgabe, um ein zuverlässiges und leistungsfähiges Auto zu bekommen." Die ... (AFP)
… Testfahrten bis Freitag in Jerez und danach zweimal in Barcelona (21. bis 24. Februar und 1. bis 4. März) sind zum Ausprobieren da. Daher wollte … (AFP)
… auch Rückkehrer Kimi Räikkönen seinen Bilderbuch-Einstand nicht überbewerten. "Die Rundenzeit spielt keine Rolle", sagte der Finne, nachdem er gleich mal die schnellste Runde des Tages hingelegt hatte. In bekannt … (AFP)
… monotonem Tonfall berichtete er über seinen ersten Testarbeitstag: "Das Gefühl mit dem Auto war ziemlich okay. Ich hatte schon schlechtere erste Tage und ein schlechteres Gefühl mit einem neuen Auto." In den …
… Kuschel-Kurs der Ex-Weltmeister - Button 2009, Räikkönen 2007 - konnte Rekordchampion Michael Schumacher nicht recht einstimmen. Der Mercedes-Pilot ... (AFP)
... muss noch einige Tage auf seinen neuen Wagen warten. Im alten Auto erzielte Schumacher am Mittwoch aber immerhin die Bestzeit - bevorteilt wegen … (AFP)
... des an den neuen Wagen nicht mehr erlaubten Diffusorsystems, bei dem Luft auf das Heck geblasen wird. Er freut sich aber ... (dpa)
… bereits darauf, bei der zweiten Testphase unter gleichen Voraussetzungen gegen Hamilton & Co. zu fahren "und zu schauen, inwiefern wir unsere harte Arbeit auf dem Zeitenmonitor wiedererkennen", sagte Schumacher. Vom …(dpa)
… 21. bis 24. Februar und 1. bis 4. März folgen in Barcelona jeweils weitere vier Tage, an denen die Formel-1-Teams testen dürfen. Erlaubt ist dabei immer nur ein Wagen pro Rennstall. Am ... (dpa)
… 18. März startet die Saison mit dem Großen Preis von Australien. Vettel wird erneut als Titelverteidiger ins WM-Rennen gehen. Der 24-jährige Heppenheimer kann … (AFP)
… in dieser Saison den Titel-Hattrick perfekt machen. Das ist in der Formel-1-Historie bisher lediglich Rekordchampion Michael Schumacher und dem Argentinier Juan Manuel Fangio gelungen. (AFP)
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24 Fahrer, 12 Teams - die Formel-1-Saison wirft ihre Schatten voraus. Nach neuem Reglement fahren die meisten Boliden mit Höckernasen. Das ungewöhnliche Design soll den Fahrer bei Unfällen besser vor Trümmerteilen schützen. (AFP)
Ein Grund mehr, die Autos der Saison 2012 vorzustellen. Zum Trainingsauftakt im spanischen Jerez darf Mark Webber als Erster den neuen Red Bull RB8 ausführen, während ... (AFP)
... sein Teamkollege und Weltmeister Sebastian Vettel noch in der Schweiz weilt. Erst am Donnerstag wird der Heppenheimer dazustoßen und die Jagd auf den dritten WM-Titel beginnen. (dpa)
Als erstes der Top-Teams präsentierte McLaren am vergangenen Mittwoch den neuen MP4-27 und eröffnete die Jagd auf Sebastian Vettel. Lewis Hamilton ... (AFP)
... gab sich ganz entspannt und scherzte: "Felipe wird sehr froh sein", und spielte damit auf die zahlreichen Kollisionen mit dem Ferrari-Piloten Felipe Massa an. Deren ... (AFP)
... Frischluftpräsentation musste wegen der Schneemassen in Maranello abgesagt werden. Via Internet präsentierte die Scuderia Ferrari den neuen F2012 mit auffälligem Nasenhöcker. Ex-Weltmeister ... (AFP)
... Fernadno Alonso sagte: "Er sieht anders aus als in den vergangenen beiden Jahren". Für dessen Teamkollegen Felipe Massa strahlt der neue Wagen den nötigen Kampfgeist aus. (AFP)
Nico Hülkenberg hat als erster der fünf deutschen Formel-1-Piloten sein Auto für die kommende Saison vorgestellt. Bei ... (dpa)
minus zwei Grad in der Boxengasse von Silverstone präsentierte der 24-Jährige gemeinsam mit Teamkollege Paul di Resta den Force India VJM05. (dpa)
Bei der Vorstellung von Lotus (Renault) sahen die Zuschauer ein altbekanntes Gesicht. Formel-1-Rückkehrer Kimi Räikkönen ... (AFP)
... will seinem Team in der am 18.März in Australien beginnenden Saison mit seiner Erfahrung helfen und das Team auf Platz 4 des Teamklassements führen. Mit gleichem Motor, aber ... (AFP)
... anderem Namen will das Team Caterham mit Heikki Kovalainen und Vitaly Petrov in dieser Saison angreifen. Nach dem ... (dpa)
... schlechtesten Ergebnis der Geschichte möchte Williams (Renault) in dieser Saison wieder zu alter Stärke zurückkehren. Vor dem Trainingsauftakt stellten ... (AFP)
... Bruno Senna, Neffe des verstorbenen Ayrton Senna, und Pastor Maldonado den neuen Williams FW34 vor. Alles neu bei ... (AFP)
... Toro Rosso. Nebem dem dritten selbstgebauten Rennwagen bilden Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne das neue Fahrerduo. "Im letzten Jahr waren wir auf Platz acht, ... (AFP)
... in diesem Jahr wollen wir Siebter werden - oder besser", sagte Teamchef Franz Tost bei der Präsentation des STR7 im spanischen Jerez. Mit ... (AFP)
... 44 WM-Punkten und Platz sieben in der Gesamtwertung blieb der Rennstall um Teamchef Peter Sauber 2011 hinter den Erwartungen zurück. Für neuen Schwung sollen neben dem neuen C31, der wie der ... (AFP)
... RedBull mit Höcker in der Frontpartie auffällt, vor allem die Fahrer Kamui Kobayashi und Sergio Pérez. (AFP)
Nachdem Michael Schumacher im ersten Durchlauf in Jerez noch in seinem alten Gefährt testen musste, kann er ... (dpa)
... in der zweiten Testphase ab dem 21.Februar mit seinem Teamkollegen Nico Rosberg im neuen Boliden Platz nehmen. Als letztes Team ... (dpa)
... mit seinem Teamkollegen Nico Rosberg nun auf die Vorbereitung der Formel 1-Saison. Die Präsentation seines Boliden findet erst am 21. Februar statt. Als letztes Team ... (dpa)
... will Marussia, das in der Vorsaison noch unter dem Namen "Virgin" fuhr, am 01. März seinen Formel-1-Rennwagen demonstrieren. Teammitglied Timo Glock wird es freuen - ... (AFP)
... so hat er mehr Zeit, sein Auto weiterzuentwickeln. Im Vorjahr fuhr er kein einziges Mal in die Punkteränge. Einziges Team ohne ... (dpa)
... Präsentationstermin ist das Hispania-Racing-Team (HRT). Das Team, dass in den 1990er Jahren bereits in der amerikanischen Nascar-Serie aktiv war, will ... (dpa)
... sich mit Pedro de la Rosa und Narain Karthikeyan (Foto) nach dem Formel 1-Debüt 2011 weiter in der Rennserie etablieren. Den Rennsportfans kann dies nur gefallen.

Bei der offiziellen Premierenfahrt des neuen Mercedes W03 musste sich Michael Schumacher in Barcelona mit Rang sechs zufrieden geben, auch weil sein Auto am Nachmittag wegen eines Hydraulikproblems das Testende in der Garage erlebte. Vettel dagegen holte sich an seinem dritten Testtag erstmals die Bestzeit und verwies dabei Nico Hülkenberg im Force-India-Mercedes auf Rang zwei.

Die meiste Aufmerksamkeit zog aber der W03 auf sich, den Schumacher und Teamkollege Nico Rosberg um 8.27 Uhr in der Boxengasse enthüllten. Lange gereift und häppchenweise präsentiert soll der neue Silberpfeil endlich auch Formel-1-Feinschmecker zufriedenstellen. "Ich bin positiv angetan vom Auto, es gibt aber weder eine Überraschung in die eine noch in die andere Richtung", sagte Schumacher, der am Dienstag zum Auftakt der zweiten Testwoche in Barcelona die ersten "offiziellen" Runden mit dem neuen W03 drehte.

Es war allerdings keine richtige "Jungfernfahrt". Die "Ehre, die wirklich ersten Runden zu drehen", hatte Rosberg schon am vorigen Donnerstag in Silverstone. Nach dem sogenannten Shakedown mit jeweils 50 Kilometern für beide Fahrer hatte der Silberpfeil, der wie die meisten Konkurrenten auch über eine Höckernase verfügt, am Sonntag hinter verschlossenen Türen in Barcelona bei einem richtigen Testtag 354 Kilometer abgespult. Am Montag folgte noch einmal ein Filmtag

Norbert Haug: Optimismus statt Euphorie

"Da hat sich schon ein Eindruck etabliert, der ein gewisses positives Fazit mit sich bringt", meinte Schumacher. Zu viel Euphorie wollten der Kerpener und auch Mercedes-Sportchef Norbert Haug aber nicht aufkommen lassen. "Wir haben gute Arbeit geleistet, die ist auch zu erkennen. Wie viel sie wert sein wird, wird sich erst auf der Strecke feststellen lassen", sagte Schumacher. "Ich glaube, wir haben ein ganz ordentliches Auto. Aber ich kann nicht garantieren, dass die Konkurrenz nicht ein viel besseres hat", sagte Haug mit Blick auf die Rivalen um Weltmeister Sebastian Vettel.

Vettel äußerst zufrieden

Der war zufrieden mit dem Testtag. "Das Gefühl ist weiter gut", sagte der Heppenheimer, der am Freitag in Berlin sein Silbernes Lorbeerblatt nach dem Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff jetzt vom bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer in seiner Funktion als Bundesratspräsident erhalten wird: "Vom Mercedes habe ich bisher nur ein Foto gesehen. Auf der Strecke sind wir uns gar nicht begegnet." Nicht mehr begegnen wird er am Mittwoch Romain Grosjean. Dessen Lotus-Team hat nach einem Riss im Chassis vorzeitig die Testwoche abgebrochen, wodurch auch Rückkehrer Kimi Räikkönen zwei Testtage verliert.

Das Ziel der Stuttgarter ist klar. "Wir waren zweimal Vierter und das Ziel ist, Schritt für Schritt Richtung Platz eins zu gehen. Das geht nicht auf einmal, es ist wie beim Bergsteigen. Man braucht ein Zwischenlager, da muss man sich sicher fühlen, und von dem Zwischenlager kann man weiter nach oben klettern", sagte Haug: "Das geht nicht in drei Jahren. Aber das endgültige Ziel ist natürlich, ganz nach vorne zu kommen, zu gewinnen und letztlich auch Weltmeistertitel zu gewinnen."

Neuer Silberpfeil ist lange gereift

Mercedes hatte sich als einziges der Top-Teams mehr Zeit für die Entwicklung des neuen Autos genommen und war bei den ersten Tests in Jerez noch mit dem Auslaufmodell aus dem Vorjahr gefahren. Sollte der neue Silberpfeil die Erwartungen erfüllen, könnte auch Schumacher seinem 92. Grand-Prix-Sieg wieder ein bisschen näher kommen. Seine Chefs, Haug und Teamchef Ross Brawn, trauen ihm die Rückkehr auf das Siegerpodest auf jeden Fall zu und können sich auch noch gut eine Vertragsverlängerung mit dem 43 Jahre alten Routinier über 2012 hinaus vorstellen.

"Wir sprechen derzeit nicht mit anderen Fahrern. Ich gehe auch nicht davon aus, dass er mit anderen Teams verhandelt. Wenn Michael immer noch Spaß hat und gleichzeitig die Ergebnisse bringt, die wir uns erwarten, warum nicht? Er hat jedenfalls nicht gesagt, dass er mit dem Gedanken spielt aufzuhören", sagte "Superhirn" Brawn, mit dem Schumacher alle seine sieben Titel holte, der am Mittwoch erscheinenden Sport Bild. "Aufgeben wird Michael nie, und wenn er weitermachen möchte, dann werden wir uns darüber unterhalten", meinte Mercedes-Sportchef Haug im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Schumacher selbst will sich derzeit aber über seine Zukunft über 2012 hinaus noch nicht äußern.

(SID, N24)

22.02.2012 12:15 Uhr

F1-Flaggenkunde

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