Klug durch Nickerchen

Schlaf hilft beim Lernen

Das Gehirn schläft nie. Das hat eine neue Studie wieder bewiesen. Aber noch wichtiger: Tiefschlaf ist besonders wichtig. Akustische Signale unterstützen dann nämlich das Speichern von Erinnerungen. Mehr...

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Geldanlagen und Finanzkrise

öffnenschließenSparkassen-Einlagen Nach dem Zusammenbruch der US-Bank Washington Mutual (WaMu) hat der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) auf die Verlässlichkeit der deutschen Sparkassen verwiesen und die Kunden beruhigt. "Kein Anleger muss sich Sorgen um Einlagen bei seiner Sparkasse machen. Diese sind sicher", sagte DSGV-Präsident Heinrich Haasis am Freitag in Berlin. Bei dem Bankkonzern WaMu handele es sich nicht um eine Sparkasse im deutschen Sinne. "Weder entspricht das Geschäftsmodell denen der deutschen Sparkassen, noch ist dieses Kreditinstitut mit den deutschen Sparkassen verbunden", hieß es.

öffnenschließenGenossenschaftsbanken Volks-, Raiffeisen- und andere Genossenschaftsbanken sind Mitglieder in einer gemeinsamen Sicherungseinrichtung. Diese Banken haben zwei Besonderheiten bei Einlagesicherungen anderer Banken. Zum einen sichere es nicht nur die Einlagen der Sparer ab, sondern schütze die Institute insgesamt vor einer Insolvenz. Dies ist auch bei Sparkassen der Fall. Zweitens seien auch Zertifikate abgedeckt. Nach eigenen Angaben schützt die Sicherungseinrichtung des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) bei den ihr angeschlossenen genossenschaftlichen Banken zu 100 Prozent und ohne betragliche Begrenzung Einlagen und Inhaberschuldverschreibungen von Kunden.

öffnenschließenBundesobligationen Noch ein Tick mehr Gewinn lockt bei Bundesobligationen. Sie können zum aktuellen Börsenkurs gekauft werden, unterliegen aber Kursschwankungen. Verluste sind ausgeschlossen, wenn Anleger die Papiere bis zum Laufzeitende halten. Wer sein Geld in Staatspapieren anlegen will, kann das über die Bank oder direkt bei der Finanzagentur tun. Nur die neue Tagesanleihe gibt es nicht bei der Bank. Beim Direktkauf fallen keine Depotkosten an, die Finanzagentur lagert die Papiere kostenlos.

öffnenschließenBundesanleihen und Bundesschatzbriefe Auf bis zu 30 Jahre sind Bundesanleihen konzipiert. Mittlere Anlagehorizonte von sechs bis sieben Jahren haben die Bundesschatzbriefe, die nach einem Jahr zurückgeben und gegen besser verzinste getauscht werden können. Wer Finanzierungsschätze will, muss mehr Geld investieren als in Bundesschatzbriefe, dafür sind sie renditestärker.

öffnenschließenTagesanleihe Die Tagesanleihe ist erst seit Juli auf dem Markt. Die Finanzagentur erwartete bei Einführung, dass die Mehrheit ihrer rund 450.000 Kunden von dem Angebot Gebrauch macht und insgesamt 1,35 Milliarden Euro investiert. Das angelegte Geld ist täglich verfügbar und die Anleihe nicht börsennotiert, sie birgt also kein Kursrisiko.

öffnenschließenBundeswertpapiere Bundeswertpapiere gelten als sehr sichere Anlage, da der Staat mit seinem Vermögen und dem Steueraufkommen für sie bürgt. Sie werden im Auftrag des Bundesfinanzministeriums von der Finanzagentur in Frankfurt am Main herausgegeben, die die Schulden des Bundes verwaltet. Die Staatspapiere gibt es in verschiedenen Formen.

öffnenschließenHedgefonds und Short Seller Short Seller werden für die Zuspitzung der aktuellen Finanzmarktkrise mitverantwortlich gemacht. Hedgefonds sind Investmentgesellschaften, die praktisch nicht der Kontrolle der Finanzaufsicht unterliegen. Die Fonds verdienen ihr Geld vor allem durch risikoreiche Anlagegeschäfte. Seit geraumer Zeit steigen Hedgefonds auch bei Unternehmen ein. Ihr Ziel ist es häufig, eine höhere Dividende oder die Ausschüttung von Reserven durchzusetzen.

öffnenschließenLeerverkäufe Sogenannte Leerverkäufe sind eine typische Strategie von Hedgefonds. Bei diesem Short Selling wetten Anleger auf sinkende Kurse eines Unternehmens, um von fallenden Börsenkursen zu profitieren. Dies ist nicht illegal. Vereinfacht gesagt geht es darum, dass ein Investor Aktien verkauft, die er sich geliehen hat. Fällt die Aktie wie erwartet, kann er sie später zu einem günstigeren Kurs einkaufen und zurückgeben. Die Differenz zwischen Verkaufs- und Kaufpreis ist sein Gewinn.