Brennpunkt Deutschland

Die Wilhelminische Ära 1890-1914

Am 20. März 1890 entlässt Wilhelm II. seinen "Eisernen Kanzler". Der Verlust Bismarcks wirkt sich auf die Außenpolitik katastrophal aus - binnen kurzer Zeit zerbricht sein Bündnissystem.

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Die Wilhelminische Ära 1890-1914

Am 20. März 1890 entlässt Wilhelm II. seinen "Eisernen Kanzler". Der Verlust Bismarcks wirkt sich auf die Außenpolitik katastrophal aus - binnen kurzer Zeit zerbricht sein Bündnissystem. Mehr...
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Der Erste Weltkrieg 1914-1918

Das Attentat von serbischen Extremisten auf das österreichische Thronfolgerpaar löst am 28. Juni 1914 die "Julikrise" in Europa aus - der Weg in die "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" beginnt. Mehr...
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Novemberrevolution 1918

Als die Kriegsniederlage öffentlich wird, erhebt sich das Volk. Die Abdankung des Kaisers kommt da schon zu spät. In der Brisanz nutzen zwei Politiker die Gunst der Stunde zur Ausrufung der Republik. Mehr...
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Die Weimarer Republik 1919-1933

Die Republik steht von Beginn an auf tönernen Füßen. Nach großen Krisen folgt eine zeitweilige Stabilisierung – mit der Weltwirtschaftskrise beginnt jedoch der Niedergang der Demokratie. Mehr...
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Die "Machtergreifung" 1933

Nach der Machtübernahme Hitlers wird die NS-Herrschaft schrittweise konsolidiert. Binnen kurzer Zeit entsteht eine totalitäre Diktatur - der Weg in die nächste Katastrophe beginnt. Mehr...
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Das "Dritte Reich" 1934-1939

Hitler knüpft nach seiner Machtübernahme zunächst an die außenpolitische Linie seiner Vorgänger an. Im Vordergrund steht die Revision des Versailler Vertrages – als Basis für seinen Eroberungskrieg. Mehr...
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Der Zweite Weltkrieg 1939-1945

In den Morgenstunden des 1. September 1939 beginnt der Krieg. Nach anfänglichen deutschen Siegen tritt die Wende in der Sowjetunion ein: Die Offensive der Alliierten zwingt die Wehrmacht zum Rückzug. Mehr...
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Politische Neuordnung 1945-1949

Nach dem Ende des Zweites Weltkrieges teilen die Allierten Deutschland in vier Besatzungszonen auf. Die Gesamtverantwortung für "Deutschland als Ganzes" besteht aber fort - und führt zu Spannungen. Mehr...
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Zwischen Wunder und Krise 1949-1961

Nach der Gründung der BRD und der DDR entwickeln sich beide Staaten politisch und ökonomisch verschieden. Der Ost-West-Gegensatz führt 1961 zu einer Krise in Berlin, die den Weltfrieden bedroht. Mehr...
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Die Teilung der Welt 1961-1967

Von 1949 bis 1961 fliehen 2,7 Millionen Menschen aus der DDR in die Bundesrepublik. Um die Abwanderung von Fachkräften aufzuhalten, baut die DDR-Regierung am 13. August 1961 die Berliner Mauer. Mehr...
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Entspannung und Koexistenz 1967-1982

Mit der Ära von Willy Brandt beginnt ein Wandel in den Ost-West-Beziehungen. Die Überwindung des Status quo soll auf Basis eines "Wandels durch Annäherung" erreicht werden. Mehr...
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Der Weg zur Deutschen Einheit 1982-1989

Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation der Sowjetunion leitet Michail Gorbatschow mit "Glasnost" und "Perestroika" grundlegende Reformen ein – sie führen zur Auflösung der UdSSR. Mehr...
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Mauerfall und Wiedervereinigung 1989-1990

Am Abend des 9. November 1989 verkündet der Sprecher der DDR-Regierung, Günter Schabowski, versehentlich, dass DDR-Bürger in den Westen reisen können und leistet damit seinen Beitrag zum Mauerfall. Mehr...
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Die Berliner Republik 1990-heute

In der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl wird die christlich-liberale Koalition unter Bundeskanzler Helmut Kohl bestätigt - fortan prägen "Aufbau Ost" und Europäische Integration die Politik. Mehr...

Historische Ereignisse und Persönlichkeiten

öffnenschließenPaul von Hindenburg Paul von Hindenburg, geb. am 2. Oktober 1847 in Posen, war von 1925 bis 1934 Reichspräsident der Weimarer Republik. Der "Ersatzkaiser" wird von den demokratischen Parteien weitgehend anerkannt. Mit der Berufung Brünings zum Reichkanzler 1930 beginnt die Zeit der Präsidialkabinette. Am 30. Januar 1933 ernennt er Hitler zum Reichskanzler. Am 2. August 1934 stirbt Hindenburg in Neudeck. Die "Machtergreifung"

öffnenschließenVersailler Vertrag
Der Versailler Friedensvertrag wurde dem Deutschen Reich nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg auferlegt. Der "Kriegschuldartikel", die Gebietsverluste und die Reparationen waren wesentliche Gründe für den Aufstieg des Nationalsozialismus. Weimarer Republik 1919-1933

öffnenschließenBesatzungszone
Die Alliierten hatten die Aufteilung des Deutschen Reiches und Berlins bereits im Februar 1945 auf der Konferenz von Jalta festgelegt. Nach der Kapitulation der Wehrmacht wurden die Besatzungszonen für die USA, Grobritannien, Frankreich und die Sowjetunion errichtet. Aus den Zonen der Westalliierten entstand 1949 die Bundesrepublik Deutschland (BRD), aus der sowjetischen Zone die Deutsche Demokratische Republik (DDR). Politische Neuordnung 1945-1949

öffnenschließenKonrad Adenauer
Konrad Adenauer (CDU), geb. am 5. Januar 1876 war von 1949 bis 1963 erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, sowie von 1951 bis 1955 zugleich Bundesaußenminister. Seine Politik zielte auf eine stärkere Westbindung, die europäische Einigung und eine aktive militärische Rolle der Bundesrepublik in der NATO ab. 1962 wurde die christlich-liberale Koalition von der "Spiegel-Affäre" erschüttert. Einen Monat später verkündete Adenauer seinen Rücktritt zum Herbst des folgenden Jahres. Er starb am 19. April 1967.Politische Neuordnung 1945-1949

öffnenschließenWirtschaftswunder
Das Wirtschaftswunder ist ein Schlagwort für den schnellen ökonomischen Aufstieg Westdeutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Als Beginn gilt die Währungsreform 1948.Zwischen Wunder und Krise 1949-1961

öffnenschließenMauerbau 1961
Die Flucht von Millionen von DDR-Bürgern in die Bundesrepublik zwingt die SED-Regierung zur hermetischen Abriegelung der innerdeutschen Grenzübergänge in Berlin. Der Mauerbau am 13. August 1961 drohte zu einem Dritten Weltkrieg zu eskalieren.Zwischen Wunder und Krise 1949-1961

öffnenschließenNeue Ostpolitik
Mit der Regierung von Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) kam es zur Entspannungspolitik zwischen der BRD und den Ostblockstaaten. Ziel war es, die bipolare Weltordnung durch Annährung und Aussöhnung aus ihrer Starre zu lösen. Polen kam dabei eine Schlüsselrolle zu - Brandts "Kniefall von Warschau" wurde zu dem Symbol für die neue Ostpolitik. Entspannung und Koexistenz 1967-1982

öffnenschließenMichail Gorbatschow
Michael Gorbatschow, geboren am 2. März 1931 im Kaukasus, war von 1985 bis 1991 Generalsekretär der KPdSU und damit Regierungschef der Sowjetunion. Maßgeblich geprägt war seine Politik durch die die Begriffe Perestroika ("Umbau") und Glasnost ("Offenheit"). Die politischen und ökonomischen Reformen sollen Mitte der 1980er Jahre die UdSSR umfassend reformieren - die neue Politik führt zur Auflösung der Sowjetunion und ermöglicht damit die Wiedervereinigung Deutschlands. Der Weg zur Deutschen Einheit 1982-1989

öffnenschließenHelmut Kohl
Helmut Kohl (CDU), geboren am 3. April 1930 in Ludwigshafen (Rhein), war von 1982 bis 1998 Kanzler der Bundesrepublik Deutschland. Zusammen mit seinem Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) war er entscheidend am deutschen Wiedervereinigungsprozess 1989/90 beteiligt und trieb den europäischen Einigungsprozess maßgeblich voran. Am 17. Januar 1991 wurde Kohl zum ersten Kanzler des wiedervereinigten Deutschlands gewählt. Der Weg zur deutschen Einheit 1982-1989