N24 History Spezial - Das Attentat auf John F. Kennedy

N24 Zeitreise

Tanz mit dem russischen Bären

Zwischen der Sowjetunion und den USA herrscht ein Kalter Krieg - es ist der Kampf der Ideologien. An seinen Höhepunkten drohte eine direkte militärische Konfrontation zwischen den beiden Supermächte.

Es war ein Kampf zweier Weltanschauungen, Kommunismus gegen Kapitalismus, der sich zunächst im All und dann durch die Errichtung der Berliner Mauer zuspitzte. In der Kuba-Krise riskierte Kennedy einen nuklearen Krieg, um die Sowjetunion in die Schranken zu weisen - letztlich mit Erfolg. Es war der größte Triumph für den US-Präsidenten, der nun auf dem Höhepunkt seiner Macht stand.

Erfolg und Tragödie

Der Kennedy-Clan

Was die Royals für die Briten sind, das sind die Kennedys für die Amerikaner. Kaum eine andere Familie steht so für den "American Way of Life" - dabei beginnt ihre Geschichte auf dem alten Kontinent. Mehr...
Auf dem Zenit der Macht

Die Kennedys im Weißen Haus

John F. Kennedy wird 1961 mit 43 Jahren zum 35. Präsidenten der USA vereidigt – er ist damit der jüngste direkt gewählte Amtsträger. Nur rund 1000 Tage hält seine Regentschaft. Mehr...
"Thirteen Days"

Die Kuba-Krise

Die Errichtung von Raketenabschussbasen auf Kuba geben im Oktober 1962 den USA ernsthaften Grund zur Besorgnis - 150km vor der US-Küste Floridas werden sowjetische Atomraketen stationiert. Mehr...
Kennedy in Berlin

"Ich bin ein Berliner"

Hunderttausende jubelten John F. Kennedy zu, als er am 26. Juni 1963 für gerade einmal acht Stunden nach Westberlin kam. Es war das erste Mal, dass ein US-Präsident die Stadt besuchte. Mehr...
Tatort Dallas

Das Attentat auf John F. Kennedy

Am 22. November 1963 befindet sich der amtierende US-Präsident John F. Kennedy auf Wahlkampf in Dallas im US-Bundesstaat Texas. Gegen 12:30 Uhr fallen mehrere Schüsse - Kennedy wird tödlich getroffen Mehr...
The Kennedys

Der Fluch einer Familie

Bei kaum einer anderen Familie sind Erfolge und Tragödien so eng verbunden wie bei den Kennedys – die Begriffe sind die beiden Seiten einer Medaille. Manche sprechen sogar von einem Familienfluch. Mehr...

JFK

öffnenschließenJohn F. Kennedy
John Fitzgerald Kennedy (29. Mai 1917 - 22. November 1963) war von 1961 bis 1963 der 35. Präsident der Vereinigten Staaten und Mitglied der Demokratischen Partei. Er war der jüngste ins Amt gewählte US-Präsident und prominentestes Mitglied des Kennedy-Clans - einer der politisch einflussreichsten Familien in den USA. Die Hintergründe seiner Ermordung in Dallas im US-BundesstaatTexas sind bis heute ungeklärt und Gegenstand zahlreicher Verschwörungstheorien.

öffnenschließenNikita Chruschtschow
Nikita Sergejewitsch Chruschtschow (15. April 1894 gregorianischer Kalender - 11. September 1971) war von 1953 bis 1964 war Parteichef der KPdSU, von 1958 bis 1964 außerdem Regierungschef der Sowjetunion. Er setzte sich nach Stalins Tod als sein Nachfolger durch und leitete die "Entstalinisierung" in der UdSSR ein. In Chruschtschows politische Ära fielen das "Berlin-Ultimatum" (1958), der Mauerbau (1961), sowie die Kuba-Krise (1962).

öffnenschließenFidel Castro
Fidel Alejandro Castro Ruz (13. August 1926) war mit der Bewegung des 26. Juli (M-26-7) treibende Kraft der kubanischen Revolution gegen den Diktator Batista 1959 auf Kuba und wurde nach dessen Flucht neuer Präsident des Inselstaates. Er errichtete ein kommunistisches System und baute enge Beziehungen zur Sowjetunion auf. In seine politische Ära fiel die missglückte US-Invasion Kubas in der Schweinebucht, die Kubakrise und das Attentat auf John F. Kennedy.

öffnenschließenMarilyn Monroe
Marilyn Monroe (1. Juni 1926 in Los Angeles - 5. August 1962 ebenda; geboren als Norma Jeane Mortenson, kirchlich registrierter Taufname: Norma Jeane Baker) war eine US-amerikanische Filmschauspielerin, Sängerin, Fotomodell und Filmproduzentin. Ihre Todesumstände sind bis heute nicht vollständig geklärt und sind Stoff zahlreicher Verschwörungstheorien - als besonders heikel gilt eine nachgesagte Affäre mit John F. Kennedy.

öffnenschließenMauerbau
Von 1949 bis 1961 fliehen 2,7 Millionen Menschen aus der DDR in die Bundesrepublik. Um die Abwanderung von Fachkräften aufzuhalten, baut die DDR-Regierung am 13. August 1961 die Berliner Mauer. Von Seite des SED-Regimes wird der DDR-Bevölkerung die Maßnahme als "antifaschistischer Schutzwall" - die Mauer soll die DDR vor einer Intervention des Westens schützen. Die Mauer fiel am 9. November 1989 - Ursache war die Auflösung der Sowjetunion. N24 History Spezial - "50. Jahrestag des Mauerbaus"

öffnenschließenOst-West-Konflikt
Als Ost-West-Konflikt oder auch "Kalter Krieg" wird der Konflikt zwischen den Westmächten unter Führung der USA und dem Ostblock unter Führung der Sowjetunion bezeichnet, den diese von 1945 bis in die 1980er Jahre mit allen Mitteln austrugen, ohne dass sich die Supermächte USA und Sowjetunion aber direkt militärisch bekämpften. Der Kampf der Ideologien wurde durch Stellvertreterkriege ausgetragen, wie u.a. in Korea oder Vietnam. Der "Kalte Krieg" endete mit der Auslösung der Sowjetunion unter Michail Gorbatschow am 31. Dezember 1991.

öffnenschließen"Gleichgewicht des Schreckens"
Das "Gleichgewicht des Schreckens" ist ein im Kalten Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion geprägter Begriff und bezeichnet eine Situation, in der eine Atommacht vom Ersteinsatz von Nuklearwaffen dadurch abgehalten wird, dass der Angegriffene selbst nach einem nuklearen Erstschlag noch vernichtend zurückschlagen könnte.